Bures hält gedrucktes ÖBB-Kursbuch für zu dick

31. Jänner 2013, 13:15
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Printversion des Wälzers sei vor allem für Pensionisten zu umfangreich - Absage auch für Österreich-Ticket

Wien - Die Grüne Verkehrssprecherin Gabriela Moser trat am Donnerstag in der "Fragestunde" des Nationalrats für ein Comeback des ÖBB-Kursbuchs ein. Ein 77-jähriger Pensionist wandte sich mit dieser Bitte an sie, weil er sich in seinem Alter keinen Computer mehr für die Reiseplanung zulegen wollte.

Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) beschied Moser und ihrem Protege, das Kursbuch sei so dick und schwer, dass es für einen 77-Jährigen sicher keine Hilfe darstellen würde. Das letzte Buch dieser Art, das alle Fahrpläne der Bahn enthielt, wurde für das Jahr 2011 aufgelegt.

Auch das im Regierungsprogramm noch vereinbarte Österreich-Ticket wird in nächster Zeit nicht kommen. Trotz diverser drängender Fragen aus den anderen Parteien blieb Bures dabei, dass so ein Ticket für alle Verkehrsmittel in Österreich zu teuer wäre. Es sei vernünftiger, das Geld in andere Bereiche zu investieren, die den Nutzern des öffentlichen Verkehrs mehr brächten. (APA/red, 31.1.2013)

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    Infrastrukturministerin Doris Bures gab der Grünen Verkehrssprecherin Gabriela Moser und ihrem Schützling einen Korb.

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