ARD-Moderator Denis Scheck sorgte mit schwarz geschminktem Gesicht für Irritation

30. Jänner 2013, 15:21
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Protest gegen die Streichung von rassistischen Formulierungen aus Kinderbuchklassikern

Köln - Ein Auftritt des Moderators Denis Scheck mit schwarz geschminktem Gesicht hat zu Irritationen geführt. Der Literaturkritiker hatte auf diese Weise in seiner ARD-Sendung Sendung "Druckfrisch" dagegen protestiert, dass in manchen Kinderbuchklassikern wie "Pippi Langstrumpf" und "Die kleine Hexe" rassistische Formulierungen wie "Neger" durch unbelastete Wörter ersetzt werden.

Auf Twitter äußerten sich unter dem Hashtag #Blackface viele Menschen empört. "Blackface ist Rassismus. Immer. Auch im deutschen 'Kulturfernsehen'", schrieb eine Nutzerin am Mittwoch.

Die "Druckfrisch"-Redaktion teilte dagegen am Mittwoch mit, Scheck habe in seinem Beitrag vom vergangenen Sonntag eindeutig gegen jede Art der rassistischen Diskriminierung Position bezogen. Es müsse aber möglich sein, auch im Fernsehen das Theatermittel der schwarzen Schminke einzusetzen. (APA, 30.1.2013)

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"Druckfrisch" auf ARD

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  • Protest à la Denis Scheck.
    foto: ard

    Protest à la Denis Scheck.

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