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Rio de Janeiro, die zweitgrößte Stadt Brasiliens, hat über sechs Millionen Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von fast 1.200 Quadratkilometern. Für Touristen ein wahrer Moloch, unübersichtlich und chaotisch.
Wie aus internationalen Medienberichten hervorgeht, verschafft eine neue Technologie Besuchern jetzt Abhilfe, wenn sie im Stadtgetümmel nicht mehr wissen, ob sie vor dem Zuckerhut oder an der Copacabana stehen. QR Codes, die mittlerweile zum digitalen Alltag gehören, helfen in der Millionenstadt bei der Orientierung.
Anhand der digitalen Mosaike können Touristen mittels Smartphone Informationen über ihren Standort abrufen. Die Muster sind in die existierende Straßenpflasterung eingelassen und liefern mittels App zum Lesen von Barcodes alle wichtigen Daten zur Umgebung. Sie führen auf eine Webseite, die Infos auf Portugiesisch und Englisch liefert. Ein Landkartenausschnitt zeigt an, wo man sich gerade befindet.
Insgesamt sollen 30 derartige Infomosaike an Stränden, historischen Stätten, Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten installiert werden. (red, derStandard.at, 29.1.2013)
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Ich will ja kein Spielverderber sein, aber...
die QR-Codes "führen auf eine Webseite, die Infos auf Portugiesisch und Englisch liefert. Ein Landkartenausschnitt zeigt an, wo man sich gerade befindet."
Diese Informationen liest man übrigens auf einem Smartphone, dessen Bildschirm ja nicht übermäßig groß ist und diese Informationen hat man nicht auf einer einfachen Tafel unterbringen können?
Klar, wenn sich die Informationen dauernd ändern und aktualisiert werden müssen, dann sind QR-Code + Website im Vorteil. Aber bei Sehenswürdigkeiten, die schon 100 Jahre herumstehen ist das ja nicht wirklich der Fall.
Die Idee ist nett, aber "neue Technologie"?
QR-Codes gibt's seit Jahren.
Zudem hat die Geschichte noch einen kleinen Haken, wenn's dort nicht auch flächendeckend WLAN gibt, wo diese QR-Codes im Boden eingelassen sind, werden die Datenroaming-Gebühren für die Touristen auf die Dauer ziemlich teuer...
Weil der Text im Code selbst steht.
Eigentlich ganz logisch; wenn du
http://www.rio.br
in einen QR-Code packen kannst, kannst du natürlich auch
Das hier ist der Strand
als Info reingeben.
Zum testen:
http://www.qrstuff.com/
Ok, das ist logisch ;-)
Hab' mich mittlerweile auch schon schlau gemacht.
OK, Texte gehen, aber halt in der Menge nur sehr beschränkt. Für Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten halt dann ned ganz so gut geeignet.
Wenn man nur den Namen und ein paar "Hard Facts" reinschreibt, geht's allerdings.
Danke für die Info.
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