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Rom/Washington - Die Suche nach einem über der Adria vermisstem US-Kampfflugzeug, der am Montagabend vom US-Stützpunkt Aviano in Italien mit anderen drei Jets zu einem Übungsflug gestartet war, hat bisher zu keinen Resultaten geführt. An Bord des Flugzeuges befand sich ein einziger Pilot, berichteten italienische Medien. Dieser hatte dem Tower in Aviano einen Alarmsignal gesendet. Der Tower konnte jedoch nicht feststellen, wo die Maschine genau abgestürzt ist.
Die Suchaktion konzentriert sich im Meeresraum vor der Adria-Stadt Cervia, berichteten italienische Medien. An der Suche beteiligen sich Hubschrauber der italienischen Luftwaffe. "Die Suche nach dem verschollenen Piloten ist unsere absolute Priorität", sagte ein Sprecher des US-Stützpunktes von Aviano. (APA, 29.1.2013)
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Bordradar ist vorhanden, aber darauf sieht man normalerweise (je nach Modus) nur, was sich in einem 120-Grad-Kegel vor dem Flugzeug befindet. Was neben dir, unter dir, ueber dir oder hinter dir passiert, kriegst du am Radar nicht mit, wenn du geradeaus fliegst.
Bei Verwendung eines Datalink sollte eigentlich der ganze Flight zu sehen sein, da wuerde es dann ggf. auffallen, wenn ploetzlich einer fehlt.
Nicht nur, dass es keinen praktisch Sinn macht (ungesehen nach Afrika verlegen macht man indem man sie einfach hinfliegt, ohne darueber zu reden), es macht auch politisch keinen Sinn - einerseits ist das Afrika-Engagement der USA alles andere als ein Geheimnis, andererseits stoert sich kaum wer daran.
Von technischer Sinnhaftigkeit ganz zu Schweigen: Ein Flugzeug, das nach Afrika fliegt, kann immer noch via Radar bzw. per Sicht geortet werden, auch wenn man behauptet, es waere abgestuerzt.
Es gibt immer weniger Staaten ohne amerikanische Militärstützpunkte. Auch Deutschland und Japan gehören dazu, glauben aber an die eigene Freiheit.
Länder die ausländisches Militär auf ihrem Staatsgebiet dulden müssen, sind nicht frei.
das mutet auf den ersten Blick etwas skurril an, aber im Gegenzug gibt es im Rahmen des Nordatlantischen Verteidigungsbündnisses z.B. auch Stützpunkte der Bundeswehr in den USA.
http://www.merkur-online.de/nachricht... 03494.html
Die amerikanische Militärpräsenz in Europa stützt sich auf de facto souveräne US-Militärbasen mit den Rechtsprivilegien einer Besatzungsmacht (eigene Polizei, eigene Gerichtsbarkeit, militärische Überflugrechte über dem gesamten Staatsgebiet ohne zeitliche oder sonstige Einschränkungen, Befreiung von der Ausweispflicht gegenüber nationalen Exekutivorganen etc.), auf die europäischen Staaten keinerlei Zugriffsrechte haben. Selbst dass von dort aus bereits nachweislich Industriespionage gegen europäische Firmen betrieben wurde (Echelon), stört unsere Politiker nicht. Die Ausbildungszentren in Nordamerika räumen Deutschland nicht einmal näherungsweise ähnliche Vollmachten ein. Das sind rechtlich zwei Paar Schuhe.
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