Nutzfahrzeug-Markt in Europa stürzt ab

29. Jänner 2013, 08:54

Nachfrage bricht im Dezember ein, besonders schwer erwischte es Spanien

Frankfurt - Die schwache Nachfrage macht den europäischen Nutzfahrzeug-Herstellern weiter zu schaffen. Im Dezember kamen in der EU rund 126.000 und damit 23,4 Prozent weniger Transporter, Lastwagen, Sattelschlepper und Busse neu auf die Straßen, wie der Herstellerverband ACEA am Dienstag in Brüssel bekanntgab. Im gesamten Jahr 2012 sank die Zahl um 12,4 Prozent auf knapp 1,7 Millionen Fahrzeuge.

In Deutschland brachen die Neuzulassungen um 24,7 Prozent ein, noch schlechter sah es in Spanien (minus 34,2 Prozent) aus. In Frankreich und Großbritannien schrumpften die Märkte um 21,3 und 15,5 Prozent. Auch in Italien sah es mit einem Rückgang von 20,3 Prozent düster aus. Damit ist für die großen Lkw-Bauer wie Daimler oder MAN weiter keine Entspannung in Sicht. Angesichts der eingetrübten Konjunktur werden weniger Waren transportiert und Fuhrparkbesitzer und Speditionen halten immer länger an ihren Fahrzeugen fest. (Reuters, 29.1.2013)

Share if you care
7 Postings
Gut

Gut, aber das kann so viele verschiedene Gründe haben, dass der Markt schrumpft... Auf jeden Fall, geht es den Transportunternehmen immer noch ziemlich gut, arbeite selber in der Branche bei Hartl, und muss sagen, dass da immer noch hammermäßig Geld gemacht wird. Vielleicht ist das bei kleineren oder weniger innovativen Unternehmen nicht so, aber stimmt es denn nicht, dass man in jeder Branche konkurrenzfähig bleiben muss?

Woher soll das Geld auch kommen

wenn die Banken über 90% des neu geschaffenen Geldes in den Immobilienbereich pumpen?

www.positivemoney.org

Aber mit der Konjunktur geht es bergauf - lt. deutscher/österreich. Wirtschaftsmeldungen...

Wahrscheinlich liefern die Spediteure demnächst mit dem Fahrrad aus.

EU - Eure Zukunft.

Schönen Tag noch.

Abwrackprämie

und alles wird gut ;-)

dh. ich sollt demnächst wg. günstigen hilux die augen offen halten

ja, mit 500kkm - sskm

wtf ?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.