Behörden forderten von Twitter über 1.000 Mal Nutzerdaten

Zahlen der zweiten Jahreshälfte 2012 zeigten Anstieg - Unternehmen mittlerweile neun Milliarden wert

Die Anzahl der Anfragen von Strafverfolgungsbehörden nach Nutzerdaten des Online-Netzwerkes Twitter ist gestiegen. Twitter erreichten in der zweiten Jahreshälfte 2012 mehr als 1.000 Anfragen von Polizei und Justiz, 18,9 Prozent mehr als noch im ersten Halbjahr. Twitter veröffentlichte die Daten am Montag, "um sie für unsere Mitglieder verständlich und einsehbar zu machen", wie es in einem Blogeintrag hieß.

57 Prozent der Aufforderungen werden befolgt

Die Anfragen nach Nutzerdaten liefen typischerweise im Zusammenhang mit strafrechtlichen Ermittlungen auf, erklärte Twitter. Insgesamt folgte das Netzwerk etwas mehr als der Hälfte der Aufforderungen (57 Prozent). 

Neun Milliarden Wert

Das Unternehmen ist laut einem Zeitungsbericht derzeit rund neun Milliarden Dollar (6,7 Milliarden Euro) wert. Diese Berechnung ergebe sich aus einem Angebot, das ein Fonds des US-Vermögensverwalters Blackrock einigen Twitter-Mitarbeitern, die selbst Aktien halten, für ihre Papiere gemacht habe, berichtete die Financial Times unter Berufung auf Insider. Blackrock sei bereit, für einen Anteil von knapp unter einem Prozent 80 Millionen Dollar zu zahlen. (red) (APA/red DER STANDARD, 29.1.2013)

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