Starinvestor Buffett wollte New Yorker Börse kaufen

Berkshire Hathaway des US-Milliardärs Warren Buffett scheiterte im November mit der NYSE-Übernahme, das Gebot war zu gering

New York - US-Starinvestor Warren Buffett hat mit seinen Spekulationsgeschäften und Firmenübernahmen ein Vermögen an der Wall Street verdient. Nach US-Medienberichten hätte er nun um ein Haar den Börsenbetreiber NYSE Euronext selbst gekauft. Buffett ist bereits bei großen US-Banken als Anteilseigner an Bord und verfügt über eine prall gefüllte Kriegskasse.

Der US-Wirtschaftssender CNBC und die "New York Times" berichteten unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway im späten November mit einem Vorschlag an die NYSE Euronext herangetreten sei. Der genannte Preis sei allerdings unter dem gelegen, den die US-Rohstoffbörse IntercontinentalExchange (ICE) nun biete, hieß es. Die ICE legte im Dezember ein offizielles Kaufangebot über 8,2 Mrd. Dollar (6,1 Mrd. Euro) vor. Der NYSE-Verwaltungsrat unterstützt die Offerte.

Die New York Stock Exchange hatte ursprünglich mit der Deutschen Börse zusammengehen wollen, doch die EU-Wettbewerbshüter verhinderten die Fusion vor einem Jahr. Seitdem suchte die NYSE Euronext nach einem neuen Partner. In einer Börsenpflichtmitteilung ist von einem "Unternehmen A" die Rede, das auf die NYSE Euronext zugegangen sei. Dabei habe es sich um Berkshire Hathaway gehandelt, berichteten die zwei US-Medien. (APA, 29.1.2013)

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