Entführte mexikanische Musiker tot aus Brunnen geborgen

29. Jänner 2013, 07:47

Sie wiesen Schuss- und Folterspuren auf

Mexiko-Stadt - In Mexiko sind in einem Brunnen die Leichen von vier Mitgliedern einer entführten Musikgruppe entdeckt worden. Versuche zur Identifizierung von acht weiteren Leichen aus dem Brunnen nahe der Stadt Mina liefen noch, teilten die Behörden des nordöstlichen Bundesstaats Nuevo Leon am Montag mit.

Insgesamt 18 Mitglieder der Kombo Kolombia waren am Freitagmorgen während eines Auftritts in Hidalgo von Bewaffneten entführt worden. Den Behörden zufolge hatten die Entführer es gezielt auf die Musikgruppe abgesehen.

Einer der Musiker, dem es zu fliehen gelungen war, führte die Polizei am Sonntag zu dem Brunnen in Mina. Mehrere der Opfer, die von Angehörigen identifiziert wurden, hatten Schusswunden und Folterspuren. Laut dem Überlebenden könnten auch die weiteren Bandmitglieder in dem Brunnen liegen.

Drogengewalt alltäglich

Nuevo Leon ist einer der Bundesstaaten in Mexiko, der am schwersten von der Drogengewalt betroffen ist, durch die seit 2006 in Mexiko rund 70.000 Menschen starben.

Auch Musiker werden immer wieder zum Ziel der Drogenbanden. Dabei trifft es vor allem Gruppen, die "Narcocorridos" spielen. Dies sind Lieder, in denen die Taten von Drogenbaronen verherrlicht werden. Die Kombo Kolombia war allerdings auf eine kolumbianische Musikart namens Vallenato spezialisiert. Die Mitglieder stammten vorwiegend aus Nuevo Leon und spielten gewöhnlich in Bars und Tanzhallen der Industriestadt Monterrey. (APA, 29.1.2013)

An den Händen der Konsumenten klebt Blut

Solange in der Regierungsstadt Washington Unmengen an Kokain mit Ausscheidungen bereits in der Kanalisation landen (!) und Schauspieler wie Charlie Sheen sich ungestraft öffentlich mit fast täglichen Kokain- und Prostituiertenparties brüsten, wird sich da nie etwas ändern: die Prominenz, die Behörden und die Polizei machen offenbar in den USA mit den Kriminellen gemeinsame Sache. Wann fing das bereits an - nach dem 1. Weltkrieg? Oder schon davor?

Man hat Unmengen Energie, ist dauerlustig-aggressiv und hat keinen Hunger - ideal für die Schicki-Mickis, Manager und Geschäftswelt. Den Preis für diesen Wahnsinn bezahlen andere, zu zigtausenden werden Menschen verschleppt, vergewaltigt, gefoltert, ermordet, bis das Gift die USA erreicht.

und woher weiß das eine Band-Mitglied das???

Einer der Musiker, dem es zu fliehen gelungen war, führte die Polizei am Sonntag zu dem Brunnen in Mina.

Sicher versehntlich einigfallen

Und das hat mit dem Krieg gegen die Drogen zu tun, weil....?

....die Mörder aus den Drogenbanden kommen?

Ja gut - vielleicht ist das so...

Aber inwiefern "Krieg gegen die Drogen"? Kämpften die Musiker vielleicht gegen die Drogen? Wären die mexikanischen Killer im Dienst solcher Kartelle sonst lammfromm und rechtschaffen, wenn die USA alle Drogen unbeanstandet ins Land ließen? Oder hatte es einen "einfach" mafiösen Grund, dass es sich diese Leute mit irgendwelchen gefährlichen Verbrechern verdorben hatten?

Krieg der Kartelle

Der Drogenkrieg wird vor allem untereinander von den unterschiedlichen Kartellen (Sinaloa Kartell, Golfkartell, Los Zetas,...) geführt. Täglich werden unzählige (oftmals auch unschuldige) Leute getötet und gefoltert, nur weil es eine Anweisung von oben gibt. Die Drogenrouten sind hart umkämpft und mit dem "Kampf gegen die Drogen" seitens der Regierung im Jahr 2006 hat sich dieser Krieg zugespitzt. Wenn die Band über Drogenbosse eines anderen Kartells singen, kann das schon ihr Todesurteil bedeuten.
Die Brutalität und Gewalt ist kaum zu überbieten (Enthauptungen, Zerstückelungen, Verbrennungen,...).
Was diese Musiker durchmachen mussten, wünsche ich niemanden.

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