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Köln - Die Europäische Weltraumorganisation ESA wird ein Antriebsmodul für die US-Raumkapsel Orion beisteuern, die Astronauten künftig weiter denn je ins All hinaustragen soll. Diese Kooperation zwischen der ESA und der US-Raumfahrtagentur NASA sei ein bedeutender Schritt für Europa, sagte der deutsche Astronaut Reinhold Ewald am Montag in Köln. "Wir haben ja kein eigenes bemanntes Raumfahrzeug".
Das Antriebsmodul basiert auf der Technologie des Weltraumfrachters ATV (Automated Transfer Vehicle). Als Test sei zunächst für 2017 eine erste Orion-Mission als unbemannter Mond-Vorbeiflug geplant, erklärte Ewald. Die Raumkapsel soll anschließend mit elf Kilometer pro Sekunde in die Erdatmosphäre eintreten - der bislang höchsten Wiedereintrittsgeschwindigkeit. 2020 oder 2021 solle ein bemannter Orion-Flug den Mond umkreisen. "Mit dem Abkommen ist der ESA jetzt ein Einstieg in dieses Programm gelungen."
Der vierte europäische Raumfrachter "Albert Einstein" (ATV-4) wird derzeit auf den Start in Kourou vorbereitet. Im April soll der Transporter zur Internationalen Weltraumstation ISS fliegen. (APA/red, derStandard.at, 28.1.2013)
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