ÖVP-Chef Haslauer geht bei Wahlniederlage

28. Jänner 2013, 19:11

"Werde die Konsequenzen ziehen" - Vermutlich Losentscheid über Vorsitz im Untersuchungsausschuss

Salzburg - Salzburgs ÖVP-Chef LHStv. Wilfried Haslauer wird sich im Falle einer Niederlage bei der Landtagswahl am 5. Mai aus der Politik zurückziehen. "Die entscheidende Frage lautet: Wer soll das Land in die Zukunft führen? Und wenn die Wähler entscheiden, dass die SPÖ unter (Landeshauptfrau Gabi, Anm.) Burgstaller das Vertrauen hat, und wir nicht das Vertrauen haben, werde ich meine Konsequenzen ziehen", sagte er im Interview mit der "Presse"(Dienstag-Ausgabe). Dies bedeute seinen Rückzug aus der Politik, sagte er auf Nachfrage.

Burgstaller hatte ja am Wochenende angekündigt, dass sie nach dem 5. Mai keine Koalition mehr mit der ÖVP unter Haslauer eingehen werde. Er gehe davon aus, dass sich diese Frage ohnedies nicht stellen werde. "Denn wenn wir Nummer eins werden, ist Frau Burgstaller wohl nicht mehr bei der SPÖ dabei. Und wenn sie uns sagt, mit uns als Nummer zwei geht sie in keine Regierung, sofern ich dabei bin, nehme ich das zur Kenntnis."

Für die konstituierende Sitzung des Untersuchungsausschusses im Landtag am kommenden Mittwoch zeichnet sich indes bei der Frage des Vorsitzes eine Patt-Stellung ab. Sowohl FPÖ als auch Grüne reklamieren diese Position für sich. Nachdem sich am Wochenende die SPÖ festgelegt hat, die FPÖ zu unterstützen, kündigte heute, Montag, die Volkspartei an, für die Grünen zu stimmen. Da alle vier Fraktionen je zwei stimmberechtigte Mitglieder in den Ausschuss entsenden, dürfte die Abstimmung aus heutiger Sicht mit 4:4 enden. In diesem Fall würde das Los entscheiden. Das war etwa beim Olympia-Untersuchungsausschuss der Fall, der im Herbst 2009 zusammentrat. Damals wurde die Grüne Astrid Rössler Vorsitzende, die sich jetzt erneut bewirbt. (APA, 28.1.2013)

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AMS aufgepasst: Am 6.5.2013 wirds schwierig. Der Mann ohne Eigenschaften will vermittelt werden!

ÖVP-Chef Haslauer geht vor Wahlniederlage

Das wäre Heldentum!

Erinnerungen an Löschnak werden wach.

Nur dass Haslauer sozusagen der beste Mann der SPÖ ist.

Hoffentlich plärrt er nicht auch so armselig wie Schausberger

Tschau!

Das wäre ein Gewinn in Salzburg!

optimaler weise sollten beide gehen.

idealer weise sollten die am besten geeigneten personen nachfolgen (am besten geeignet für die bevölkerung salzburgs & österreichs). jeweils fünf geeignete kandidatinnen & kandidaten sollten vorgeschlagen werden (mindestalter dreißig). es ist auch nicht unbedingt notwendig, dass sie in salzburg geboren worden sind.

was könnte man tun, um das landeskaiser(innen)tum zurückzudrängen? bei der firma novotel wechselt ein direktor automatisch alle paar jahre (in ein anderes hotel). so wird verhindert, dass die leute betriebsblind werden (und zuviel filz entsteht). ich glaube, das wäre einmal ein modell der wirtschaft, das übertragen werden könnte. österreich ist das land der unersätzlichen politiker(inn)en (abgesehen von nr. 1 od. 2 in einer p.).

burgstaller gegen haslauer

ist wie rapid gegen austria. man ist immer traurig, dass nicht beide verlieren können.

Haslauer geht bei Wahlniederlage

Na das ist ja wohl ein gutes Argument, ihn nicht zu wählen!

Ich hoffe wirklich, dass die ÖVP abstürzt. Im Moment ist sie aber noch ein paar Prozentpunkte vor der SPÖ.

er wird uns fehlen!

ganz salzburg zittert der wahl entgegen, so eine schicksalswahl aber auch

die alles überschattende frage, geht haslauer oder nicht stürzt das land in eine tiefe depression.

und alle ÖVP-Wähler fallen in die Schockstarre am 5.5.

Und zwar bevor sie das Kreuzerl machen können.

Deckelung der Wahlkampfkosten

Haslauer hat da wohl was falsch verstanden. Eh klar, dass er gegen Plakatwerbung war - was der momentan auf Facebook für bezahlte Anzeigen ausgibt, da wird einem ja ganz schlecht. Jede Veranstaltung, zu der er sich bewegt, wird beworben - na das kostet erst! Da ist die ÖVP aber wirklich zufällig sehr schnell bei der Wahlkampfplanung gewesen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe glaubt Haslauer

mit seinem plumpen Plakatverbot zu schlagen. Erstens will er die optische Gegenüberstellung seiner Person mit jener der Landeshauptfrau verhindern, zweitens soll die Gesichter von KandidatInnen neuerer Parteien nicht in einer breiteren Öffentlichkeit bekannt werden.

gewagte aussage!

da haslauer in salzburg ungefähr so beliebt ist wie ein wimmerl am allerwertesten, könnte seine aussage viele unentschlossene dazu bewegen die övp nicht zu wählen.

Irgendwie erinnert mich der Haslauer

an den "Es reicht"-Willi

er erinnert.

wobei: es handelt sich um ein generelles problem unseres politischen systems (spitzenpolitik als lebensberuf). ideal zur züchtung von parteisoldat(inn)en und parteityrann(inn)en: übernahme von kandidat(inn)en mit schulabschluss in eine partei oder eine vorfeldorganisation - und mit vitamin b möglichst vor erreichen des dreißigsten lebensjahres beginn der arbeit als mitglied des österreichischen nationalrates. wenn das holz grün ist, kann es am besten geformt werden. mangels lebenslaufes (abgesehen von den schulnoten) ist es besonders leicht, zu erkennen, welchen charakter ein mensch hat, der eig. die interessen der bevölkerung vertreten sollte. ab und zu gibt's trotzdem glücksfälle. da sollte man stöbern, wie so etwas möglich gewesen ist.

Diese Kritik ist inhaltlich und sprachlich exzellent und trifft haarscharf zu!

Kann es sein, daß Haslauer mit "Bande" seine eigene Gang gemeint hat?

DAS ist Siegeswillen !

ob sich er sich nach der wahl erinnern kann,an seine aussage, ist fraglich

Schüssel konnte es jedenfalls nicht.

Aber vielleicht sind doch die Strömungen in der ÖVP stärker, welche in dem viel zu früh vom Zaun gebrochenen Wahlkampf Haslauers seinen letzten verzweifelten Versuch sehen, nicht als ewiger Loser in die Familienchronik einzugehen und ziehen dann rechtzeitig die Reißleine. Wer mutwillig - aus persönlicher Machtgier - eine Regierungskoalition platzen lässt wurde bisher noch immer von WählerInnen bestraft.

Tschüss Fredl!

der macht es mir wirklich schwer

die gabi nicht zu wählen..

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