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Berlin - Deutschlands Umweltminister Peter Altmaier (CDU) will die Konsumenten entlasten. Er plant die Ökostromumlage für zwei Jahre auf heutigem Niveau einzufrieren. Daher muss die Industrie künftig mehr für die Energiewende bezahlen.
"Es ist nicht vertretbar, dass das Kostenrisiko für die Zukunft weiterhin einseitig und ausschließlich beim Stromkunden liegt", sagt Altmaier. Im Blick hat er die Ökoenergie-Förderung, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt ist. Für Strom aus Wind- und Solarparks, Biogasanlagen sowie Wasserkraftwerken gibt es auf 20 Jahre garantierte feste Vergütungssätze. Um diese zu finanzieren, müssen die Bürger in die Tasche greifen.
Diese Umlage ist zu Jahresbeginn von 3,59 auf 5,27 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Altmaier will die Umlage heuer und im nächsten Jahr nicht mehr antasten, danach soll sie höchstens jährlich um 2,5 Prozent steigen.
Auf finanzielle Einschnitte müssen sich daher die Betreiber von Solar-, Wind- oder Biomasseanlagen einstellen. Erstmals werden auch Besitzer bestehender Anlagen zur Kasse gebeten: Sie müssen für eine gewisse Zeit auf Teile der Vergütung verzichten.
Für die Industrie wird es weniger Ausnahmen geben. Altmaier legte sein Konzept ohne Rücksprache mit Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vor. Der ist nicht abgeneigt, warnt aber vor hohen Kosten für die Wirtschaft. (bau, DER STANDARD; 29.1.2013)
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dass hier was unternommen werden muss. Wenn das so weitergeht, kann in 5 Jahren keiner mehr Strom bezahlen. Es ist auch richtig, dass die großen Konzerne, die massenhaft Strom verbrauchen auch daran beteiligt werden und was sagt die SPD/grünen dazu. Nein das wollen wir nicht, denn das könnte die Umstellung verzögern.
"Finanzielle Einschnitte" sind insbesondere für Betreiber von Windkraftanlagen längst überfällig. Es ist schließlich nicht einzusehen, warum sie über die gesamte Anlagenlebensdauer garantierte Abnahmepreise bekommen und dabei auf Kosten der KonsumentInnen Renditen zwischen 15% und 30% zugestanden bekommen.
Die Einspeisetarife werden versucht so auszulegen, dass Investoren in diesen Bereich gehen. Die Rendite muss anderen Energieformen ebenbürtig sein, um das zu erreichen.
Die Höhe der Renditen dürfte aber doch niedriger liegen:
http://www.thema-energie.de/energie-e... lagen.html
Hier ist, wie auch in anderen Quellen, ist von 6-10% vor Steuern die Rede.
Interessant, dass sie offenbar die Renditen der Betreiber anderer Energieträger nicht stören, die ja durch die Übertragung der externen Kosten auf die Konsumenten und auch nicht Konsumenten zustande kommen.
Ein Blick in die veröffentlichten Jahresabschlüsse österreichischer Windkraftbetreiber bringt EBIT-Quoten von 15 bis 30 Prozent zum Vorschein. Traditionelle EVUs kommen in Österreich auf 5-6 Prozent. Ich glaube nicht, dass die Situation in Deutschland dramatisch anders ist....
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Welche sind das? Da werde ich mich doch sofort beteiligen!
Und: Wenn das Windkraft-Geschäft so gut ist, warum wurden dann in Österreich drei Jahre lang keine WKAs errichtet, in denen die Konditionen auch nur minimal schlechter waren?
Würde Wirtschaft ehrlich funktionieren und Konzerne nicht alle Regeln bis zum Exzess ausnutzen, wären herkömmliche Energieerzeugungsmethoden bereits unwirtschaftlich. Einzig die verlogenen Rechenmethoden und das Gejammere wegen Systemrelevanz sorgen für noch gigantische Gewinne auf Kosten der Bürger. Sonne und Wind schicken keine Rechnung und vernichten keine Umwelt - die einzige übrigens die die Menschheit als Lebensraum hat.
Fakt ist, die kostensenkenden Faktoren der erneuerbaren Energien werden von den großen Konzernen nicht an die Kunden weitergegeben. Nur Großhändler profitieren davon.
Fakt ist auch, dass es Schonung für internationale Konzerne nicht geben muss. Lokale Produzenten schaffen mehr Jobs und BIP. Anpassen oder untergehen.
herkömmliche energieerzeugungsmethoden sind bereits unwirtschaftlich.
welche kostensenkend faktoren der erneuerbaren energien verspüren die großen konzerne geben sie nicht weiter?
die "herkömmlichen" verspüren das ihre leistung zu weniger stunden pro jahr benötigt wird. die spitzenleitung wird dabei in selber höhe wie bisher, aber in seltenerer anzahl abverlangt. soll heißen die selben fixkosten aber geringere einnahmen.
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Siehe etwa:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erne... rder.22.29
dies ist anscheinend eine gute Versicherung gegen die Arbeitsplatzverluste.
Viel überlegungswerter wäre einmal die Elektrizitätserzeugung nach den Externen Kosten zu versteuern. Das wäre für EE, Nuklear und Gas weniger Steuern und für Kohle höhere Steuern. Der derzeitige Durchschinittssteuersatz ist total ungeeignet um die Elektrizitätserzeugung umwelfreundlich zu regeln.
Und die EE-Umlage sollte ohnehin von der Mehrwertssteuer befreit werden. Denn die bringt nämlich keinen Mehrwert, sondern ist eine Vermögensvernichtung. Verluste braucht man bekannterweise in keinem modernen Staat versteuern. Man sollte eigentlich zusätzlich die EE-Umlage steuerlich abschreiben dürfen.
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