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Beatrix Wilhelmina Armgard, Königin der Niederlanden, verkündete in einer Ansprache ans Volk ihren Rücktritt.

Maxima und Willem-Alexander, das neue Königspaar.
Amsterdam - Königin Beatrix der Niederlande dankt ab. Auf den Thron folgen solle ihr ihr ältester Sohn Willem-Alexander (45), sagte die Monarchin am Montag in einer kurzfristig angesetzten Ansprache an ihr Volk. Die Amtsübergabe soll im April stattfinden. Vor genau 33 Jahren war Beatrix zur Königin gekrönt worden. Sie sei überzeugt, dass die Verantwortung für das Land nun in den Händen einer neuen Generation liegen müsse, sagte Beatrix während der Fernsehansprache.
Beatrix wird am Donnerstag 75 Jahre alt. Doch das Amt werde ihr nicht zu schwer, betonte sie. "Bis zum heutigen Tag hat mir diese schöne Aufgabe viel Befriedigung geschenkt."
"Ich habe es immer als ein besonders Vorrecht angesehen, einen großen Teil meines Lebens in den Dienst unseres Landes stellen zu können", sagte die Königin. Ihr 2002 gestorbener Mann, der aus Deutschland stammende Prinz Claus, sei ihr dabei eine große Unterstützung gewesen.
Aus ihrer Ehe mit dem 2002 verstorbenen Prinzen stammen drei Söhne. In den vergangenen Jahren erlitt Beatrix einige Schicksalsschläge. Ihr Zweitgeborener, Prinz Johan Friso, liegt seit einem Lawinenunfall in Lech am Arlberg im vergangenen Jahr im Koma. Sichtlich erschüttert war die Königin auch, als 2009 während einer Parade zu ihren Ehren ein Mann einen Wagen in die Menschenmenge lenkte.
Unmittelbar nach der Ankündigung der Königin ergriff Regierungschef Mark Rutte das Wort und würdigte den unermüdlichen Einsatz der Monarchin für das Land. "Sie ist zu einer niederländischen Ikone geworden", sagte Rutte, der zugleich dem künftigen König Respekt zollte. "Er und Prinzessin Maxima sind perfekt vorbereitet für diese Aufgabe."
Mit Willem-Alexander bekommen die Niederlande nach 123 Jahren erstmals wieder einen König. Der Kronprinz wird in der Amsterdamer Krönungskirche Nieuwe Kerk zum neuen Staatsoberhaupt gekrönt. (APA/Reuters, 28.1.2013)
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Die wahren Experten zum Thema "Monarchie" und "Adel" sind die regelmäßigen Leser(innen) von "Aujourd’hui", "France Dimanche", "Frauen im Spiegel", "Das goldene Blatt der Frau" etc.
Doch keinem Experten fällt auf, wie sehr Beatrix' Abdankung den monarchischen Grundprinzipien widerspricht bzw wie dadurch die Legitimität der von Gott gegebenen Königswürde in Frage gestellt wird. Denn diese Berufung gilt auf Lebenszeit ("Le roi est mort, vive le roi!")! Man denke nur an die selbstsüchtige "Abdication" von Edward VIII im vorigen Jahrhundert...
(Achtung: In den Sätzen könnten sich kleinste Spuren von Ironie verstecken.)
Wenn ich mir die Kommentare durchlese bleibt mir echt die Spucke weg - soviel unqualifizierte warme Luft wie hier abgelassen wird über eine europäische Demokratie, deren Oberhaupt eine Königin ist, die beliebter beim Volk ist als alle gewählten Politker in Ö zusammen! Die Monarchie in NL funktioniert sehr gut, das Volk liebt und schätz die königl. Familie, das muss der kleine sozi Österreicher erst mal verkraften! Demokratie geht auch anders und ist vielleicht sogar ein Stück sauberer als Monarch hat man einen klaren Vorteil - Könige heute sind Marken für Ihr Land, unabhängig von Parteilinien und denken nicht in Wahlperioden! Moderne Monrchien sind vielleicht europäischer als wir MÖCHTEGERN Demokraten!
werden bei Monarchien alle so verdammt rührselig? Wir sprechen hier von einer Frau die sich aufgrund eines Geburtsrechtes auf Staatskosten bereichert! Und das verteidigt man jetzt, weil? Weils so glamourös ist? So unglaublich europäisch?
Wir reden aber auch von einer Frau, die sehr reich ist, und ganz sicher nicht arbeiten müsste (und es ist Arbeit, und sicher keine ganz leichte und immer angenehme), es aber trotzdem getan hat - und Jahrzehnte länger, als das gerade in Österreich so üblich ist.
Ansonsten hat Beatrix die meisten von uns über den Großteil unseres Lebens, wo nicht das ganze, irgendwie begleitet - insofern geht einfach auch eine Ära zu Ende.
Wenn ich mir das hier alles so durchlese (Sie sind da ja noch harmlos). Machthabern kann man nicht einfach so glorifiziern und Ihnen blind vertrauen, die gehören schärfstens kontrolliert und in Ihrer Ausübung strengstens reguliert. Und auch dieser Bilderbergerin ist Macht und Status wichtig, in diesem Fall halt der Status der Familie. Ich dachte wir hätten eigentlich unsere Lektion mit den bürgerlichen Revolutionen gelernt, Adelstand ja eh klar :(
Ein Monarch ist, wenn er sich aus dem politischen Alltag fast schon zur Gänze zurückgezogen und immer nett winkt, mal was spendet, für humanitäre Zwecke eintritt und bei Katastrophen Trost spendet und Hilfe verspricht fast wie eine Flagge oder ein Wappentier. Mit dem kann man sich identifizieren und man kann ihn herzeigen. Er ist sozusagen identitätsstiftend und tief in der Gesellschaft als Prestigeobjekt und Vater der Nation verankert.
Gilt natürlich auch für Monarchinnen.
Dass die Niederländer rührselig werden verstehe ich. Uns kann das zur Gänze egal sein. Die emotionale Ebene zumindest. Politisch auf jeden fall interessant.
Sie haben recht! Ich gestehe, auch ich bin bei diesem Thema völlig überfordert und kann weder intellektuell noch geschichtlich und schon gar nicht kulturell und politisch mithalten. Ich sehe zu meiner Schande nur, dass sich Bürger in sieben Staaten Europas immer noch den Luxus leisten, sich freiwillig als "Untertanen" ihrer Könige und "Landeskinder" zu bezeichnen.
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