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Landeshauptmann Gerhard Dörfler beim FPK-Wahlkampfauftakt für die Landtagswahl in Kärnten: In den "Kärntner Nachrichten" ist sein Konterfei allgegenwärtig.
Klagenfurt - Stellenanzeigen des Landes Kärnten werden in der "Kärntner Landeszeitung" wie auf der Website des Landes veröffentlicht. Wie APA-Recherchen ergaben, erscheinen Hinweise auf die Ausschreibungen in Form von Inseraten in den Kärntner Tageszeitungen wie auch im FPK-Wochenblatt "Kärntner Nachrichten". Laut Kärntner Objektivierungsgesetz sind jedoch nur Inserate in den "regionalen Tageszeitungen" vorgesehen.
Warum auch in der blauen Wochenzeitung inseriert wird, ließ sich im Amt der Kärntner Landesregierung bei den zuständigen Mitarbeitern nicht eruieren - lediglich, dass diese Inseratvergaben "schon seit vielen Jahren" gängige Praxis seien. Die Kärntner Landesregierung, in der die FPK die absolute Mehrheit hat, ist jedenfalls der einzige Jobinserate-Kunde des FPK-Blatts, wie eine Nachfrage bei der ABC-Werbeagentur, der Herausgeberin, ergab.
In der Ausgabe der "Kärntner Nachrichten" vom vergangenen Freitag sind zwei Inserate des Landes platziert. Nach der auf der Website der ABC-Werbeagentur veröffentlichten Preisliste ergäbe sich für die zwei Inserate eine Rechnung mit 1.308 Euro netto. Vorausgesetzt, dies ist ein üblicher Auftragsumfang und man geht davon aus, dass die Zeitung wöchentlich erscheint, ergäbe sich durch die Inserate des Landes ein Jahresnettoumsatz von 68.000 Euro.
Ein Mitarbeiter des Landes sagte zur APA, man halte sich genau an das Objektivierungsgesetz und an die Weisungen. Landesamtsdirektor Dieter Platzer glaubte sich zu erinnern, dass die Weisung, auch in den "Kärntner Nachrichten" zu inserieren, aus der Ära des verstorbenen freiheitlichen Landeshauptmanns Jörg Haider stammt. Ausschließen könne er jedoch nicht, dass sie bereits in den 1990er Jahren von Christoph Zernatto (ÖVP) kam. Warum ein ÖVP-Politiker in einem freiheitlichen Blatt inserieren sollte? Das konnte Platzer nicht beantworten, einen parteipolitischen Zusammenhang bei der Inseratenpraxis sah er keinen. Das Gesetz schließe jedenfalls nicht dezidiert aus, dass in Wochenzeitungen inseriert werden dürfe, so Platzer.
Der derzeit zuständige Personalreferent ist Harald Dobernig (FPK). Seit September 2012 ist er für Personal allein zuständig, vorher waren die Agenden zwischen ihm und dem ÖVP-Landesrat - zuerst Josef Martinz, dann Achill Rumpold - aufgeteit. Dobernig war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Ein Sprecher des FPK-Politikers betonte, dass die Praxis, in den "Kärntner Nachrichten" zu inserieren, auch unter Personalreferenten anderer Couleur geübt worden sei.
Die ABC-Werbeagentur, die 2011 laut Firmenbuch einen Bilanzverlust von 435.000 Euro erwirtschaftete, steht im Eigentum von Armin Kordesch, seiner Frau und von Helmut Prasch. Kordesch leitet die Werbeagentur als Geschäftsführer, Prokurist Prasch fungiert laut Website als Chefredakteur der "Kärntner Nachrichten". Beide sind langjährige freiheitliche Weggefährten. Kordesch war einmal Landesgeschäftsführer, Prasch saß für die FPÖ im Bundesrat und war Landesparteisekretär. Inhaltlich sind die "Kärntner Nachrichten" auf die Bewerbung der FPK ausgelegt. Von sieben Bildern auf den ersten drei Seiten der aktuellen Ausgabe ist FPK-Landeshauptmann Gerhard Dörfler sechsmal zu sehen. Aktiver Kärntner Politiker einer anderen Partei findet sich auf den insgesamt 24 Seiten kein einziger. (APA, 28.1.2013)
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Es wurde den nicht zum "Wahlverein" gehörenden Landsleuten von den Fuhrwerkern von FPÖ/BZÖ/FIK/FPK enteignet, genau so wie "UNSER GELD".
Wo bleibt der Aufschrei der STAATSANWALTSCHAFT und deren Einschreiten gegen so viel unverfrorene Chuzpe?
Am 3. März sollten alle Kärntner dafür sorgen, dass sie das zurück bekommen, was ihnen gehört.
Hoffentlich bald wieder so!
http://www.nlp.at/hl/medien... no0902.htm
lasst UNSER Kärnten und seine Kärntnerinnen und Kärntner endlich in Frieden! Das Ehepaar Scheuch-Dörfler hat schon vor Jahren jeglichen Respekt vor den Bürgern dieses Landes verloren. Es wird Zeit, dass auf Kärntens politischer Bühne wieder ein verlässliche Partner die Hauptrolle spielt!
Ich beneide die Kärnterinnen und Kärnter, die den einzigartigen Luxus genießen, überall von dem Konterfei ihres LH-Giganten angestrahlt zu werden!
Ach, der LH und sein Stellvertreter, was für wunderbare Menschen... dem einen trieft die Einfalt, dem andern die Bösartigkeit aus dem Gesicht :)
Naja die Jungs machen halt irgendwie was sie wollen. Wahrscheinlich eh überall in Österreich, aber in Kärnten sind sie halt ganz besonders dreist.
Kein Wunder dass das BZÖ inzwischen von einem Kärntner Freiheitskampf gegen das Regime spricht. So blöd ich das Video, und die Idee, alle Mitbewerber mit Diktatoren und Tyrannen zu vergleichen auch finde, die Grundidee, dass Kärnten befreit werden muss kann man einfach nicht von der Hand weisen.
Zum Video: http://spiegel-der-gesellschaft.at/bzo-video... -karntens/
wäre eine krasse diskriminierung von deren lesern.
WANN sollen die parteimitglieder denn eine tageszeitung lesen? sie benötigen ja für das buchstabieren der parteizeitung (deshalb nennt sich der herausgeber ja ABC-werbeagentur!) eine ganze woche.
bittschen, was ist der unterschied zwischen landes- und parteigeld? sind die jetzt alle deppat worden in ihre korrekter kleinlichkeit das draussen in wien?
fpk ist kärnten ist fpk.
von gottes und wählers gnade. war immer so darf nicht anders sein!
unser geld für unsere fpk!
respekTIERt das endlich da draussen!
in TN ist es ja amtsbekannt, dass die Landsfürten sich nicht an die Gesetze halten müssen, da sie sie ja nicht kennen müssen bzw nicht in der Lage sind sie einzuhalten. Da gab es ja schon einige andere Beispiele dazu, siehe Ortstafeln...
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