Unis: Die Vermessung der Weltklasse

Blog | Bernd Hackl
28. Jänner 2013, 17:58
  • Was zählt mehr - Forschung oder Lehre?
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    Was zählt mehr - Forschung oder Lehre?

  • Bernd Hackl über die Leistungsvereinbarungen: "Intelligente Qualitätssicherung sieht irgendwie anders aus."
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    Bernd Hackl über die Leistungsvereinbarungen: "Intelligente Qualitätssicherung sieht irgendwie anders aus."

Warum sich Qualität nicht an der Anzahl der Publikationen festmachen lässt

Die Universität Graz präsentierte in diesen Tagen die endgültige Version der letzten Ziel- und Leistungsvereinbarungen, also jener unternehmerischen Errungenschaft, die in Hinkunft für die serielle Produktion wissenschaftlichen Erfolgs sorgen soll. Die hauseigene Jubelpostille "Uni-News" feiert den Abschluss als "Pionierarbeit", und diese Drohung sollte auch jenen Universitäten zu denken geben, die ihre Arbeitsplanung bislang noch nicht nach einem vergleichbar technokratischen Paradigma vorgenommen haben.

Ihr Herzstück bildet eine Art "Wechselkurstabelle", mittels welcher verschiedene angeführte Leistungen in zu sammelnde Punkte umgerechnet werden können. Durch diese Tabelle wird ein Algorithmus der universitären Qualität definiert, der quasi im Selbstlauf für entsprechende Bewertung und Mittelzuweisung sorgen soll. Wie es die arithmetische Poesie nahelegt, sind es genau 1.000 Punkte, die das Plansoll bilden und die man daher unterschreiten oder überschreiten kann. Für den ersten Fall werden Sanktionen, für den zweiten Belohnungen in Aussicht gestellt.

Worin besteht nun diese objektiv gemessene Qualität? Am Beispiel der Erziehungswissenschaften: zunächst natürlich in Forschung. Allerdings kann man durch einschlägige Leistungen - und seien sie noch so herausragend - nicht mehr als 30 Prozent der möglichen Punkteanzahl lukrieren. Das mag schon einmal nachdenklich stimmen, denn die Produktion von Wissenschaft war ja einmal das sogenannte "Alleinstellungsmerkmal" der Universitäten. Da nimmt sich ein schwaches Drittel doch ein wenig bescheiden aus.

Noch nachdenklicher wird man indessen, wenn man betrachtet, in welchen Maßeinheiten diese wissenschaftliche Qualität gemessen wird: in Aufsätzen, die in referierten Fachzeitschriften publiziert wurden - dafür gibt es 50 Punkte. Weiters in Drittmitteleinnahmen aus der hochrangigen Forschungsförderung ("Hochschulraum-Strukturmittel"), dafür gibt es ebenfalls 50 Punkte. Sodann - hier konnte aus Alternativen gewählt werden - in gemeinsamer Forschung mit den pädagogischen Hochschulen, ein echt herausragender Qualitätsindikator, daher auch gleich 100 Punkte. Last not least durfte auch noch gewählt werden zwischen "Monografien und Sammelwerke" oder Beiträgen in solchen. Ja, richtig gelesen. Mit dieser Vorgabe sind also entweder ganze Bücher nicht mehr leistungsrelevant oder aber Beiträge in Büchern.

Täuschungsmanöver

Es kann gar nicht oft genug und soll daher auch an dieser Stelle deutlich ausgesprochen sein: Das Täuschungsmanöver, man sichere Qualität durch Zählung (und stetige Hinaufsetzung) der Häufigkeit von Publikationen, Projekten etc., ist ein Sargnagel jeder innovativen und inhaltlich seriösen Wissenschaft. Wer schon bisher engagiert und fleißig gearbeitet hat, der wird auch durch einen vorgehaltenen Messindikator seine Kapazität nicht steigern können. Und der immer gerne ins Treffen geführte pragmatisierte Faulenzer wird durch sie ebenfalls zu keiner Leistungssteigerung animiert.

Womit aber zu rechnen ist, sind die naheliegenden Taktiken, mit denen man versuchen kann, der schlichten Logik des Abzählens zu entsprechen. Sie heißen: Opportunismus, Vermeidung von Innovation und Originalität sowie Ausdünnung der Substanz. Wenn man sich hütet, ein noch nicht geläufiges Thema aufzugreifen oder einen kontroversiellen Ansatz zu verfolgen, also nur mitmacht, was gerade allseits in Mode ist, kann man einigermaßen sicher sein, kein großes Risiko einzugehen. Im kleinen Kreis wurde schon achselzuckend die Devise ausgegeben, man müsse jetzt statt eines längeren Aufsatzes, in dem ein Thema ausführlich und stringent bearbeitet wird, eben drei kurze Aufsätze schreiben, in denen wechselseitig aufeinander verwiesen wird. Intelligente Qualitätssicherung sieht irgendwie anders aus.

Exotica versus Lehre

Was darf sonst noch dem revolutionären Messinstrument zugeführt werden? Natürlich: Lehre, aber auch diese ergibt wieder nur maximal 30 Prozent. Immerhin kämen damit gute Wissenschaftler, die ihre Forschung didaktisch angemessen in ihre Vorlesungen und Seminare umsetzten, schon einmal auf 600 Punkte. Sollte man meinen, doch weit gefehlt. Bloß einfach gute forschungsbasierte Lehre zu machen bringt nämlich genau 0 Punkte.

Dafür kann sich wertvolle Punkte holen, wer sich an einem "Vorhaben zur Reorganisation der STEOP" (Studieneingangs- und Orientierungsphase) beteiligt, eine bestimmte "Anzahl englischsprachiger Lehrveranstaltungen" durchführt, "AbsolventInnen mit studienrelevantem Auslandsaufenthalt" bewerkstelligt oder sich an einem "Projekt: Qualitative und quantitative Parameter zur Bewältigung qualitätsvoller Betreuungsleistungen im Bachelor-, Master- und Doktoratsstudium" beteiligt - alles Items, für welche der Titel "Exotica" vielleicht besser gepasst hätte als "Lehre". Besonders pikant ist der Umstand, dass auch Punkte vergeben werden für Vorgänge, die wir gar nicht beeinflussen können: Auslandsaufenthalte von Studierenden müssen sich diese erst einmal leisten können, und dies ist in Zeiten des sozialen Kahlschlags gar nicht so einfach. Vor allem aber können wir sie dazu nicht verpflichten.

Akademische Schleudersitze

Wir halten nun, nach willkürlich buchhalterisierter Forschung und in Wunschprojekte aufgelöster Lehre, aber jedenfalls erst bei 600 der notwendigen 1.000 Punkte. Damit kommen wir, ob wir wollen oder nicht, zur nächsten Station: wissenschaftlicher Nachwuchs, Score: 150. Und ach, was steht gleich an erster Stelle? "Anteil befristeter Dienstverhältnisse im Mittelbau". Hat sich hier etwa doch ein Funke wissenschaftspolitischer Aufklärung eingeschlichen? Die Sorge ist unbegründet: Die Punkte gibt es für eine Vermehrung der akademischen Schleudersitze, nicht für ihre Verringerung.

Möglichst viele Befristungen und die damit verbundene permanente Fluktuation und Neuqualifizierung des Personals sind offenbar für den Aufbau der heimischen Weltklasse-Uni wie für den wissenschaftlichen Fortschritt ganz generell eine zielsichere Messgröße. Man erhält daher auch gleich viele Punkte dafür wie für die so hoch gehaltenen Beiträge in referierten Fachzeitschriften, nämlich 50. Das ist eben "Lehre und Forschung in Zahlen und Fakten [sic!] gegossen" ("Uni-News"). Weiterhin gibt es unter den Überschriften "Personal" und "Gesellschaftliche Ziele und Kooperationen" auch noch Punkte für Fremduni-Aufenthalte des wissenschaftlichen Nachwuchses, einen erhöhten Frauenanteil bei ProfessorInnen, Drittmitteleinnahmen von nichtwissenschaftlichen Auftraggebern, Publikationen für "Professionals" und Ähnliches.

Dass es bei diesem Potpourri, das ich hier aus Platzgründen nicht in jedem Detail dokumentieren kann, weniger um wissenschaftliche Qualitätssicherung als um dirigistischen Ein- und Durchgriff geht, wird aus Inhalt und Gewichtung der Items jedenfalls mehr als offensichtlich. Was als dienstliche Weisung passiven Widerstand, lauten Protest oder gar die Anrufung der Personalvertretung erwarten ließe, soll so als technischer Automatismus bewerkstelligt werden, als Mechanismus, der nach der Logik (und mit der Intelligenz) eines Raumthermostats prozessiert: Sinken die Messwerte bei den vorgeschriebenen Zielen über ein bestimmtes Maß hinaus, stellen sich Sanktionen ganz von alleine ein. Ganz alleine wir selbst haben sie dann also auch hervorgerufen.

Objektivität?

Indessen droht dieses Schicksal nicht allen: Zwar suggeriert das System eine zumindest primitive Form der egalitären Objektivität, denn vor dem Reißwolf der automatischen Zählmaschine scheinen zunächst alle gleich. Doch wird die Menge der eingeforderten Leistungen an der Anzahl der vorhandenen "Senior Researcher" nur bemessen, diesen aber nicht personell zugerechnet. Jeder einzelne Akteur kann also auch weiterhin durch willkürliche Ressourcenzuwendung begünstigt oder durch -entzug beschnitten werden, ganz unabhängig davon, welche Leistungen er zum Gesamtergebnis beigesteuert hat.

Und so erweist sich die "Pionierarbeit" als nichts anderes als der Versuch, unter technokratische Kontrolle zu stellen, was einer solchen weder bedarf noch zugänglich ist. Die Wissenschaft, auf die wir unseren akademischen Eid geschworen, für die wir uns begeistert und der wir unsere berufliche Biografie gewidmet haben, lebt von der freien und unbehinderten Entfaltung von Neugier und Ausdauer, von Suche und Erkenntnis, von Beobachtung und Argument. Durch technokratische Gängelungsmanöver kann sie nur beschädigt werden, und wenn wir unsere akademische Selbstverpflichtung ernst nehmen, müssen wir uns in dieser Frage künftig noch lauter, öffentlicher und zahlreicher zu Wort melden, als dies schon bisher der Fall war. Bevor es wirklich zu spät ist. (Bernd Hackl, DER STANDARD, 29.1.2013)

Bernd Hackl ist Professor für Schulpädagogik und Leiter des gleichnamigen Instituts an der Universität Graz. Er forscht unter anderem über Körpersprache im Klassenzimmer (siehe STANDARD vom 29. August 2012) und ist Mitveranstalter des Symposiums "Sackgassen der Bildungsreform" an der Universität Wien von 19. bis 20. April 2013, in dem aktuelle bildungspolitische Trends einer kritischen Betrachtung unterzogen werden sollen.

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Unglaublicher Schwachsinn

Das ist der Sargnagel der Wissenschaft!
Die Torfköpfe, die sich das ausgedacht haben, sollte man mit dem nassen Fetzen davonjagen!

Muss man sich halt erst verdienen

Es gibt sowieso alles: am Princeton Advanced Studies institute haben Einstein oder Dirac gearbeitet ohne verpflichtungen und auf lange zeit. Muss man sich halt erst verdienen, braucht sich dann aber nicht mehr rechtfertigen. Hat ueberraschend wenig beigetragen [siehe Feynman sarkasmus]. Bezeichne ich als kategorie 0.
In Berkeley oder Zuerich haben sie grantverpflichtungen, aber verhaeltnismaessig geringe lehrverpflichtungen und, innerhalb ihrer grants, viel freiheit. Muss man sich auch erst verdienen und sich weiter rechtfertigen. Gehoert in kategorie 50, der ersten 50 unis der welt. Eine R50 uni hat nobelpreise, cutting edge science und hightech meilen in umgebung. Das einfachste ranking ist die laenge dieser meilen zu messen.

hightechmeile 2mm lang

Sie legen mir den ball ja nur so hin: in Oe ist die hightechmeile 2mm lang.^^

Nicht verstanden, oder? ;-)

Doch doch, hab ihnen eh gruen gegeben.
Sie wollen es also genau: in Oe ist die hightechmeile 1.6mm lang.^^

lol, war mir nur nicht sicher :D

selber die besten zeugen

Der fussballverein Rapid hat sich entschlossen an keinen spielen zum vergleich ihrer faehigkeiten mehr teilzunehmen. Die spieler des vereins haben ueberzeugend dargelegt, dass sie wohl selber die besten zeugen seien, um festzustellen, wie gut sie waeren. Die einsparungen bzgl des ganzen spielbrimbamboriums sollten auch alle sponsoren ueberzeugen, dass sie im Reformierten Rapid einen verein unterstuetzen, der nachhaltig aufgebaut ist und kostensparender zum ziel kommt.

Natuerlich muss man diese bewertungen optimieren

Kategorie <200 uni ist mehr mit lehre beschaeftigt, hat aber manchmal noch schoene forschung. Uni Wien ist gerade dabei da rauszufallen.
An community colleges und den anderen 17 000 bildungsstellen der welt brauchen sie ueberhaupt nicht forschen und die rechtfertigungen halten sich in grenzen. Allerdings sollen die studenten in Rank 1 000- 17 000 manchmal etwas unmotiviert sein.
Leider werden diese modelle oft in einen topf geworfen. Sich zu rechtfertigen, sehe ich schon als sinnvoll an. Natuerlich muss man diese bewertungen optimieren und sie duerfen nicht viel zeit verschwenden, weil sie ja sonst ihren zweck verfehlen.

Ich bin für eine Rechtfertigung, aber striktest gegen die Maßnahmen, die an der Uni Graz vorgenommen werden. Dadurch wird nicht nur die Grenze zum Micromanagement überschritten, sondern auch die Freiheit der Forschung ad acta gelegt.

Punkte dafür, mit einer speziellen politisch vorgegebenen Institution zusammenarbeiten zu müssen? Was soll dieser Schwachsinn?

Das viel größere Problem ist, dass solche perversenen Bewertungssystem eins-zu-eins ernstgenommen werden, nicht nur "ansatzweise" oder "in groben Zügen", sondern in Details, die niemals mit diesem System ordentlich gemessen werden können! Genausogut können Sie Kaffeesudlesen - das wäre nicht nur billiger sondern braucht auch weniger Verwaltung!

Ein tuechtiger wird wahrscheinlich in einem transparenten system besser abschneiden als in einem trueben.

Nehme an, dass die beschriebenen zustaende unter ueberburokratisierung fallen. Glaube aber, dass es nicht so wichtig ist, auf allen gebieten zu punkten. Es soll spezielle taetigkeiten nicht ausgrenzen, sondern einschliessen und es wird generell dargelegt, was gern gesehen wird.

"Ein tuechtiger wird wahrscheinlich in einem transparenten system besser abschneiden als in einem trueben."

Ein solches System ist nicht transparent, weil es schon methodisch nur den Blick darauf richtet, was bereits vordefiniert ist. Alles andere wird ausgeblendet. Es handelt sich um eine Scheintransparenz; das Ausgeblendete wird nicht einmal mehr in "Grautönen" erfasst, sondern gar nicht mehr. Demgegenüber gewinnt das Bewertete viel zu viel an Gewicht.

Wie wollen Sie denn zB. radikal neue Entdeckungen in einem Planungs- oder Bewertungsmodell im Vorhinein erfassen? Wenn Sie das zum Planungszeitpunkt bereits könnten, dann wäre es keine radikal neue Entdeckung...

Bewertungssysteme wirken so gut wie immer normativ, fast nie deskriptiv!

keine korrelation?

Ich wuenschte mir meine alma mater Wien, als eine uni mit Shanghairang 200, zeigte der welt den wahn der wertung und sammelte Nobel ueber Nobel.

Anstelle dessen hat sich eine denkart durchgesetzt, die das bewerten als etwas kritisiert, das keinen sinn macht. Man braucht sich also keine weiteren gedanken zu machen und belaesst die uni auf ihrem stand unter ferner liefen.
Aus irgendwelchen unvorhersehbaren gruenden kam es halt so, dass keine bahnbrechenden ereignisse mehr von ihr ausgehen. Man kann ja beweisen, dass es keine korrelation zwischen beidem gibt.

Sie schreiben in Rätseln und ich ersuche Sie um klärende Erläuterung.

Natürlich gab es auch in Wien Nobelpreisträger, zB. Konrad Lorenz.
Der große Schaden wurde aber durch die Nachwirkungen des Na.ion.lso.ial. verursacht, weswegen österr. Institutionen international lange Zeit komplett schief angesehen wurden und an einen Nobelpreis in keinster Weise zu denken war.

Zum Bewerten: Bitte erklären Sie mir, wie Sie die Arbeit eines Philosophen "bewerten" wollen!

Schöne Wissenschaft

Wenn sie sich nur an 400 Jahre alten Glaubensgrundsätzen festmacht, ohne dazugelernt zu haben. Evaluationen sind insbesondere interuniversitär nicht vergleichbar, sehr oft nicht einmal inneruniversitär. Aber: Hat man die Logik der Evaluation kapiert, wird daraufhin optimiert und neue Ideen gehen unter. Und: Natürlich wird Geld, dass die Unis dringend nötig hätten Richtung neuer teurer Einrichtungen wie AQA verschoben (wer evaluiert die denn?). Gut evaluieren können ja nur solche, die nicht im System sind bzw Außenstehende, wie uns das Beispiel S&P lehrt! Und außerdem: Der mit Evaluationen verbundene Verwaltungskram erhöht sich pausenlos zu Lasten der Forschungszeit, F ist nur mehr Privatsache, darum auch nur 75% Anstellungen.

genau - die verstehen nicht dass jede einzelne massnahme - performance records, reports, evaluierungen, anträge - immer und immer mehr der ressourcen beansprucht, bis schliesslich, und da sind wir fast schon angelangt, das eigentliche forschen nicht mehr möglich ist.

Leider kommt dieses Modell zu spaet - vielleicht waere dann jemand besserer in Graz berufen worden!

scholar.google.com gibt ja gut ueber die Taetigkeit eines Wissenschafters Auskunft. Wenn wir nun "Bernd Hackl" eingeben
http://scholar.google.com/scholar?h... ernd+hackl so erhalten wir einige deutschsprachige Arbeiten mit alle unter 20 Zitaten. Offensichtlich schreibt Herr Hackl nur fuer den deutschsprachigen Raum und ist da auch nicht sehr erfolgreich.
Vergleichen wir nun mit jemandem aus Oesterreich wie etwa Zeilinger http://scholar.google.com/scholar?q... +zeilinger .
Gut, AZ ist Physiker und kein Paedagoge. Aber auch da kann man - auch wenn man kontroversiell ist - respektable Ergebnisse erzielen: etwa Jo Boaler (Mathe-Paedagogik) aus Stanford http://scholar.google.com/scholar?q=jo+boaler

Na sie verstehn davon aber nicht viel.

Es ist ja schon schwer in der selben Kategorie diese Faktoren zu vergleichen und sie kommen da mit Aepfel und Birnen...
Na bumm.

Als nicht Schulpädagogiker kann und will ich gar nicht beurteilen ob der Herr Hackl gut oder schlecht ist. Aber das Punktesystem in Graz schein ein Bloedsinn zu sein.

Wenn dann muss man den Herrn Hackl mit anderen Schulpädagogik Leuten in D, Ch, und dann den rest der Welt verglecihen sofern moeglich. Und das muss man auhc in Greaz machen nur dazu sind die Buerokraten die sich sowas ausdenken zu bloed und faul weil da muesste man ja verstehen was die einzelnen Leute machen.

Vollstaendig lesen hilft..

Ich habe Ihnen auch ein link mit Jo Boaler - einer Schulpaedagogin (sie forscht ueber Matheunterricht in Schulen) - gegracht. Auch hier sehen Sie einen eklatanten Unterschied - Faktor 40, 50 in der Anzahl der Zitate: Hier haben Sie den Vergleich Schulpaedagoge zu Schulpaedagogin. Sie kommt auch aus der Praxis - hat einige Jahre in London als Lehrerin gearbeitet.

Leider kommt oft die Ausrede, dass die angelsaechsische Wissenschaft zu selbstbezogen ist und man als Oesterreicher keine Chance haette: AZ ist ein gutes Gegenbeispiel dazu.

Jetzt vergleichen sie Stanford mit Graz.
Ah geh....

Gut ich bin kein Paedagoge und kann das auch nicht vergleichen ich kann nur techn sachen verglecihen.

Und selbst da ist das oftmals fraglich. Selbst Leute im gleichen Gebiet kann man oftmals nur schwer vergleichen und kommt oftmals nur darauf an wie "reif" ein sub-Gebiet ist. Oder was gerade "inn" ist. nicht wie gut einer ist.

Ich habe schon genug Deppen getroffen die einen 1a Zitationsindex haben aber sonst kaum einen Tau haben. Der Index kommt dann zusammen wenn die in ein Gebiet gelandet sind das halt grad "hot" ist.
BioNanoSexyHexyOragnischganzheitlich....

Stanford mit Graz vergleichen - warum nicht?

Man wird in den meisten Faellen feststellen, dass Stanford besser ist. Allerdings sollte ein oesterreichischer Professor doch wenigstens ein paar "gute" Publikationen vorweisen koennen: Wenn er nirgendwo zitiert wird - sprich von der Fachwelt total ignoriert - so ist das ein schlechtes Zeichen. Gerade in den "Humanities" gaebe es in den USA genug hochqualifizierte Leute, die wahrscheinlich froh ueber eine Professur in Graz waeren..

Vielleicht weil ein österreichischer Erziehungswissenschaftler, der österreichische Zustände untersucht, nicht in englisch publiziert, sondern in deutsch, und deutsche Journals in so vielen netten Indizes gar nicht erst auftauchen?

Eine sehr beliebte Ausrede von Schwachmatikern

Deutsch wird nur noch von einer Minderheit von Wissenschaftern gesprochen. Warum sollte man daher - selbst wenn man oesterreichische Verhaeltnisse untersucht - in Deutsch publizieren? Damit schliesst man sich vom internationalen Markt ab.

Was sind nun "US-journals"? Die grossen Wissenschaftsverlage sind Elsevier (jetzt Reed -Elsevier: NL-GB), Springer ( der mit der Schachfigur- nicht der, der Zeitungen herausgibt: gehoert zu Bertelsmann, D) und Wiley (US), also oftmals nicht-US. Oft sind Herausgeber an US-unis taetig, aber meistens sind auch andere Kontinente vertreten.

Die Anzahl der wissenschaftlichen Zeitschriften explodierte: Gibt es ein Fachgebiet, auf dem es kein internationales Journal gibt?

...klimaneurogentechnikgraphenmaterial.

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