USA: Endspurt bei Sammelklage gegen Facebook

28. Jänner 2013, 13:48
  • Das Geld könnte bei einer großen Teilnehmerzahl an eine Non-Profit-Organisation gehen
    foto: apa

    Das Geld könnte bei einer großen Teilnehmerzahl an eine Non-Profit-Organisation gehen

Teilnehmende User könnten etwa zehn Dollar bekommen

In den USA formiert sich seit Tagen eine Sammelklage neu, zu deren Teilnahme die User des Netzwerks aufgerufen werden. US-User sind demnach berechtigt, ihren Anteil an der Entschädigung einzufordern. Die Klage beschäftigt sich laut Forbes mit der Verwendung von User-Daten in Werbeanzeigen, konkret mit den Seiten, auf die der User "Gefällt mir" geklickt hat. Diese werden herangezogen, um Freunden mit einer "Sponsored Story" eine Seite schmackhaft zu machen.

Aggressive Taktik

Die Initiatoren haben vor allem ein Problem mit der aus dem Kontext gerissenen Verwendung dieses Likes. Bereits im Vorjahr hat das Unternehmen "Angel Fraley" Facebook aufgrund dieses Vorgehens geklagt. Sie behaupteten, Facebook würde gegen das Gesetz verstoßen, indem es den Namen des Unternehmens und deren "Gefällt mir"-Angaben zu Werbezwecken genutzt hat. Die Klage wurde allerdings mit einem Vergleich abgeschlossen, da Fraley von der aggressiven Taktik der Facebook-Anwälte eigenen Angaben zufolge eingeschüchtert wurde. 

Zusätzliche Informationen gefordert

Im Dezember wurden sich die Anwälte dann einig, der Vergleich brachte 20 Millionen US-Dollar, was allein fast die Anwaltskosten ausmacht. Der Rest soll auf User aufgeteilt werden, die sich beteiligen wollen. Bis zu 10 US-Dollar werden pro Person ausgeschüttet. Sollte die Nachfrage zu groß sein und der Pro-Kopf-Wert somit unter 4,99 Dollar liegen, wird das Geld an eine NGOs gespendet - unter anderem an die Electronic Frontier Foundation. Die Teilnahme ist aufgrund der Klage, dessen Komplexität und der Gesetzgebung nur auf die USA beschränkt. Facebook wird demnach zusätzliche Informationen über die Verwendung der Namen und Profilbilder zur Verfügung stellen müssen. (red, derStandard.at, 28.1.2013)

Links:

Forbes

fACEBOOK LAWSUIT

DASIST WIE DIE AMERIKANISCHE TABAK INDUSTRIE. IE MUSSTEN hUNDERTE BILLIONEN DOLLARS ZAHLEN WEIL MANCHE RAUCHER BEHAUPTETEN, DASS RAUCHEN IHNEN LUNGENKREBS GEGEBEN HAT. DASS STIMMT IN GEWISSEN SINNE SCHON. DASS CHEMIKALIEN WIE HERBICIDE,INSETICIDE GROWHT HORMONES FUNGICIDE ETC.: VIEL GIFTIGER SIND ALS DER RAUCH IST MANCHEN MENSCHEN NICHT BEKANNT. AUCH DIE FILTER SIND HOCH GIFTIG. BLEICHE UM SIE WEISS ZU MACHEN, MERCURY IN DIE ZELLULOSE UND ARSENIK FUER KONSER-VIERUNG GIFTE GEGEN INSEKTEN MOTTEN ETC.; NIEMAND HAT DIESE MENSCHEN GEZWUNGEN UND HAT GESAGT DU MUSST RAUCHEN ODER DU BIST HINGERICHTET.DAS GLEICHE TRIFFT AUF FACEBOOK ZU.NIEMAND ZWINGT DIESE MENSCHEN IHRE GEHEIMNISSE POSTEN UND UNBEKANNTE ALS FREUND EINLADEN.DIE SIND SCHWACHSINNING

" Im Dezember wurden sich die Anwälte dann einig, der Vergleich brachte 20 Millionen US-Dollar, was allein fast die Anwaltskosten ausmacht."

Ich bin sicherlich kein Experte, aber fast 20 Millionen Dollar Anwaltskosten? Sicher?

Glaub ich schon

Gewinner sind eigentlich nie die streitenden Parteien, sondern immer die dazwischen - die Anwälte.
So einen Fall bekommen muss wie ein Jackpot sein!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.