"Hänsel und Gretel" auf Spitzenplatz

28. Jänner 2013, 13:35

"Hänsel und Gretel: Hexenjäger" spielte an seinem Premierenwochenende 19 Millionen Dollar ein - "Mama" mit Jessica Chastain auf zweitem Platz

New York - Eine actionbeladene und gruselige Filmversion des Märchens "Hänsel und Gretel" der Gebrüder Grimm mit dem Untertitel "Hexenjäger" hat in Nordamerika den Spitzenplatz der Kinocharts erobert. Der 3D-Film spielte nach Schätzungen des Box-Office-Mojo vom Montag an seinem Premierenwochenende 19 Millionen Dollar (14 Millionen Euro) in die Kassen der USA und Kanadas. Die 50-Millionen-Dollar-Produktion mit Jeremy Renner (Hänsel) und Gemma Arterton (Gretel) in den Hauptrollen ist auch in Russland ein großer Erfolg.

Horrorstreifen "Mama"

Auf Platz zwei landete mit rund 12,9 Millionen Dollar der Vorwochensieger "Mama" mit Jessica Chastain. Der Horrorstreifen handelt von zwei Kindern, die nach einem Familiendrama völlig verwahrlost in einer Hütte gefunden werden. Eine Psychologin nimmt sich der Kleinen an und erlebt die Hölle, denn die unschuldigen, schutzsuchenden Kinder wurden vom Geist einer toten Frau aufgezogen.

Oscar-Favorit "Silver Linings"

Der Oscar-Favorit "Silver Linings" mit Bradley Cooper und Jennifer Lawrence konnte in seiner elften Woche mit zehn Millionen Dollar den dritten Platz behaupten. Der Film thematisiert Depressionen und ist für acht Oscars nominiert. Knapp dahinter konnte sich mit 9,8 Millionen Dollar der Militärthriller "Zero Dark Thirty" von Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow platzieren. Der Film über die Jagd auf Terrorführer Bin Laden läuft bereits seit sechs Wochen.

Schwacher Start für "Parker"

Mit einem überraschend schwachen Auftaktergebnis von nur sieben Millionen Dollar ging der Krimi "Parker" mit Jason Statham, Nick Nolte und Jennifer Lopez an den Start und landete nur auf Platz fünf (rpt: fünf!). Er basiert auf dem 19. "Parker"-Roman des Krimiautors Donald Westlake. Noch schlechter schnitt "Movie 43" ab, der dritte Neuling des US-Kinowochenendes. Die mit zahlreichen Hochkarätern wie Elisabeth Banks, Emma Stone, Hugh Jackman und Kate Winslet besetzte Komödie brachte es nur auf fünf Millionen Dollar und einen siebten Platz. (APA, 28.1.2013)

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