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vergrößern 1280x800Ein erster Eindruck von der Rückkehr nach Aventurien.
Ein Rollenspielklassiker aus Deutschland steht vor einem Comeback. Die Nordlandtrilogie, basierend auf dem "Das Schwarze Auge"-Universum von Ulrich Kiesow, wird einem Remake unterzogen, das im Hause UIG erscheint.
Die als Pen & Paper-Rollenspiel gestartete Reihe feierte als Videospiel-Umsetzung in den 1990er-Jahren große Erfolge. Programmiert wurde diese damals von attic Entertainment. 1992 erschien unter dem Titel "Schicksalsklinge" der erste Teil, es folgten 1994 "Sternenschweif" und 1996 das von Genrefreunden nach wie vor hochgelobte "Schatten über Riva".
Ein weiteres "DSA"-Spiel wurde unter dem Titel "Legenden der Magierkriege" in Angriff genommen, aber nie fertiggestellt. 2001 schloss attic schließlich seine Pforten. Die drei veröffentlichten Titel wurden insgesamt mehr als drei Millionen Mal verkauft.
Die Neuauflage von "Schicksalsklinge" dürfte in ihrer Fertigstellung bereits recht weit fortgeschritten sein. Ein Preview-Screenshot gibt einen ersten Einblick in das modernisierte Aventurien. UIG stellt einen Release im zweiten Quartal in Aussicht.
Tot ist die Rollenspielreihe in digitaler Form allerdings nicht. 2008 brachte Publisher dtp das Action-RPG "Drakensang" auf den Markt, 2010 folgte der Nachfolger "Am Fluss der Zeit". Mit "Drakensang Online" gibt es außerdem eine Browserumsetzung - ebenfalls ein Action-RPG - in Entwicklung befindet sich weiterhin auch "Demonicon", dass sich spielerisch an Größen wie "The Witcher" orientieren dürfte.
Daedalic Entertainment steuerte mit "Sativas Ketten" im Vergangenen Juni ein klassisches 2D-Adventure bei, das ebenfalls auf der DSA-Welt fußt. 2014 soll zudem ein von New KSM Cinema produzierter Film in die Kinos kommen. (red, derStandard.at, 28.01.2013)
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heute noch eine so große Fangemeinde hat, hätte ich jetzt nicht gedacht ^^ Das war doch schon damals ein technisch hoffnungslos veralteter Budget-Titel der unter ähnlichen Problemen litt wie die ersten beiden "Elder Scrolls"-Teile, also "Arena" und "Daggerfall". Und das betrifft gerade auch dessen zeitgenössische Rezeption, die ich noch sehr gut meine in Erinnerung zu haben: gut aufgenommen wurde da vor allem "Sternenschweif", wohl weil es noch am "Ultima Underworld"-Boom teilhaben konnte. Das ursprüngliche "Schicksalsklinge" ging dafür sogar stark unter und war zu "Sternenschweif"-Zeiten bereits vergessen. Internationale Beststeller waren das sowieso alles keine, also ob der hiesige Eindruck über diese Nischen da nicht doch etwas trügt...
ehem .. daggerfall war enginetechnisch seiner zeit weit vorraus, das problem bei dem titel waren die unzähligen bugs die erst nach mehreren patchen behoben werden konnten, das war für damalige spiele eher ungewöhnlich.
ob die trilogie international so erfolgreich weiß ich nicht, aber zumidnest wurden sie übersetzt und auf englisch rausgebracht :P
und ultima underworld 1 war sehr genial (trotz des minispielfensters hehe)
... Warum, meine Lieben, glaubt ihr, werden zur Zeit alte Rollenspiele verkauft?
Glaubt ihr nicht auch, dass ihr eure Stammkundschaft mit den Action-RPG und dem Komplexitätskeitsgrad für DAUs etwas vernachlässigt habt?
Lese ich da etwa noch immer Vorbehalte gegen das erste "Diablo" heraus. Unglaublich welche Reaktionen hier bedient werden. Und diese bilden sich wahrscheinlich noch ein bloß "alternativ" eingestellt zu sein sowie sich demnach weiterhin für überlegen halten zu können, obwohl das 21. Jahrhundert bald 15 Jahre alt ist...
Darüber hinaus verbreitet der Artikel auch nur dementsprechende Halbwahrheiten: die Geschichte um "LMK" hat schließlich mehr mit dem belgischen Studio von "Divine Divinity" zu tun, als diesbezüglich irgendwelchen Befindlichkeiten deutschtümelnder D&D-Epigonen. Auch bei "Demonicon" deutet doch noch immer alles auf eine ähnlich unendliche Geschichte hin.
Wer gerne die Orginalversionen zocken möchte, sollte ein Auge auf "Das Schwarze Auge: Nordlandtrillogie - Heldenedition" werfen.
Funktioniert mit Windows XP, Vista und 7 :-)
Das Browsergame http://www.antamar.org/ war ursprünglich auch im DSA-Universum angesiedelt. Da sich die Entwickler nicht mit den Lizenzbesitzern einigen konnten, wurden die DSA-Bezüge rausgenommen und mit Hilfe der Community ein neues "Universum" erschaffen (natürlich auch mit Zwergen, Halblingen, Elfen, Orks etc. etc.). Tolles Spiel, wenn man sich (mit Hilfe der eigenen Wiki) in die Hintergründe der jeweiligen Völker und Regionen einliest.
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