König Leopold: "Kohlhauser" ist Kunstfigur

28. Jänner 2013, 12:54

Der Band liege es fern, konkrete Personen mit ihrem Song zu verknüpfen - Fleischhauer hatte sich durch YouTube-Hit gekränkt gefühlt

Nach dem jüngsten Wirbel um ihren Song "Kohlhauser" hat sich die Band König Leopold am Montag in einer Presseaussendung zu Wort gemeldet. Es liege ihnen "völlig fern, konkrete Personen mit dem Text zu verknüpfen und noch ferner liegt es ihnen, irgend jemanden mit ihrer Kunst zu kränken oder zu beleidigen", so das aus Lukas Koenig und Leo Riegler bestehende Duo. Die Musiker reagieren damit auf die Vorwürfe eines steirischen Fleischhauers mit dem Nachnamen "Kohlhauser", der sich durch den Song in seiner Ehre verletzt fühlt und über einen Anwalt zehn Cent pro YouTube-Klick fordert.

Der Name "Kohlhauser" sei ebenso wie der übrige Text des Songs als reine Fantasiefigur beim Improvisieren im Studio entstanden, heißt es im Statement der Band.  Unter Verwendung gängiger Redensarten, Schnipseln aus Dorfplatzgesprächen und den Erzählungen von Verwandten aus der Region sei gemäß den künstlerischen Techniken von "Found Sound" und "Cut Up" ein Text entstanden, der rein aus Metaebenen bestehe und lediglich Emotionen und keine Inhalte ausdrücken solle, im speziellen Fall mit Fokus auf das Lokalkolorit dieser speziellen Region und dieses ganz besonderen Dialekts.

Häufiger Name

Der Beruf des Fleischhauers sei in der Region ebenso häufig anzutreffen wie der Name Kohlhauser. So zeige allein eine schnelle Suche auf www.herold.at weit über 100 Einträge des Namens an. Auch die als besonders anstößig empfundene Passage, in der es um eine Person geht, die dem Alkohol verfällt, daraufhin 80 Hektar Grund verkauft, sich damit saniert, anschließend 6 Eier ißt und von Übelkeit geplagt wird ist - sei, wie es eigentlich schon der Text selbst erkennen lasse, freie Improvisation und bar jeder inhaltlicher Aussage. Stattdessen handle es sich um eine Collage aus Wortfetzen, aufgeschnappt in der Region.

König Leopold haben den Song "Kohlhauser" bereits im September 2012 veröffentlicht, das Video wurde im Zuge des aktuellen Medienwirbels rund 149.000 Mal angeklickt. (red, derStandard.at, 28.1.2013)

"Auch die als besonders anstößig empfundene Passage, in der es um eine Person geht, die dem Alkohol verfällt, daraufhin 80 Hektar Grund verkauft, sich damit saniert, _anschließend 6 Eier ißt und von Übelkeit geplagt wird_ ist (..)"

dafuq? Und das ist ein redaktioneller Beitrag? Habts ihr euch das Lied überhaupt angehört?

de besseren trackshittaz :) ob die heuer zum songcontest fahren wollen?

kein vergleich mit den trackshittaz.
das sind doch dorfdisco-kasperln.

es gibt nix was es nicht gibt.

bla bla rückwärtsgang...

was für ein erbärmlicher Kohlhauser...

Song und Band übrigens cool :D

In seiner Ehre verletzt... da hat wohl eher jemand eine Gelegenheit zum Abkassieren gewittert.

des kaun a
obkassiern, obkassiern, obkassiern, obkassiern,....

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