Bericht: China überlegt Spielkonsolen-Bann aufzuheben

28. Jänner 2013, 12:37
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Verkaufsverbot könnte nach 13 Jahren wieder fallen - PC-Spielemarkt floriert

Die chinesische Regierung überlegt den Bann von Spielkonsolen aufzuheben, berichtet China Daily. Einer anonymen Quelle aus dem Kulturministerium zufolge wurde die Debatte um die vor 13 Jahren beschlossene Verkaufssperre wieder aufgenommen.

Angst vor Beeinträchtigung

Das Import- und Verkaufsverbot von Spielkonsolen wurde damals eingeführt, weil man befürchtete, dass Games einen schlechten Einfluss auf die physische und psychische Entwicklung von jungen Menschen haben könnten. Mittlerweile floriert in China jedoch der Markt für PC-Spiele. Vor allem Werke, die nach dem Free2Play-Modell vertrieben werden, erfreuen sich großer Beliebtheit.

Großer Markt

Anfang des Monats berichtete das Marktforschungsunternehmen Techweb, dass die chinesische Videospielbranche 2012 ein Wachstum von 35 Prozent und einen Gesamtumsatz von 9,7 Milliarden Dollar verzeichnete - 90 Prozent der Einnahmen wurde durch Online-Games generiert. (zw, derStandard.at, 28.1.2013)

  • Vor allem Online-Games sind in China sehr beliebt.
    foto: reuters/ nir elias

    Vor allem Online-Games sind in China sehr beliebt.

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