Linux-Kernel: Alan Cox legt Pause ein

28. Jänner 2013, 12:07

Comeback nicht ausgeschlossen, familiäre Gründe

Nach seiner ersten Auszeit 2003 zieht sich Linux-Kernel-Entwickler Alan Cox einmal mehr von seiner Aufgabe zurück. Gleichzeitig verlässt er auch seinen Arbeitsplatz bei Intel.

Der mittlerweile 44-Jährige gehört seit 2008 dem Kernel-Entwicklerteam des Linux-Projekts an und ist seit zehn Jahren in der Szene tätig. Sein Abtritt erfolgt, wie er auf Google+ schreibt, aus familiären Gründen.

Erst vor Kurzem hatte Cox, wie Golem berichtet, heftige Kritik an Fedora 18 geübt, die für ihn die "schlimmste Version" bis dato sein soll. Er bestreitet jedoch, dass seine Auszeit mit Frust über das System, seinen Differenzen mit Linus Torvalds oder Problemen mit Intel zu tun habe. Torvalds hält er zwar charakterlich manchmal für ein "Arschloch", bescheinigt ihm aber gerade deswegen eine gute Eignung, um das Kernel-Team zu leiten. Cox selbst war zuletzt damit betraut, sich um die Einbindung serieller Treiber zu kümmern.

Cox, der für einige Zeit als Nummer Zwei hinter Torvalds galt, will seine Agenden nun geordnet übergeben und schließt eine abermalige Rückkehr nicht aus. (red, derStandard.at, 28.01.2013)

Links:

Golem

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