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In zwei Jahren sollen schon Millionen Ubuntu-Phones ausgeliefert werden.
Canonical hat mehr über seine Pläne zum künftigen Start von Ubuntu-Smartphones preisgegeben. In einem Interview mit Engadget enthüllt er, dass kein direkter Support für Android-Applikationen geplant ist und Erstkäufer wohl auf einen Marktplatz für Apps verzichten müssen.
Immerhin, native Ubuntu-Programme sollen grundsätzlich auch auf Ubuntu for Phones laufen, benötigen davor aber eine erneute Kompilierung auf einem ARM-Prozessor. Eine SDK soll dabei helfen, neue Programme gleichzeitig für Smartphone und Desktop zu entwickeln.
Nicht ganz so einfach wird es in Sachen Android. "Viele Android-Entwickler nutzen Ubuntu als ihr Desktop-OS und wir pflegen eine große Nähe zu ihnen. Wir willen sie dazu anspornen, ihre Android-Software auch auf Ubuntu laufen zu lassen, aber es wird keine Middleware für Android Apps geben", sagt Canonical-Produktmanager Richard Collins.
In anderen Worten: Die direkte Ausführung von Android-Apps auf Ubuntu-Phones wird nicht möglich sein. Man will aber mit einer eigenen Initiative Anreize und Unterstützung für die schnelle Portierung geben.
Auf den ersten Ubuntu-Handys wird aller Voraussicht nach auch kein Store zu finden sein, über welchen einfach neue Apps installiert werden können. "Wir haben einen sehr gezielten Zugang und wollen jenen Teil des Marktes ansprechen, in welchem sich User hauptsächlich dafür interessieren, ein Set aus Kernanwendungen zu verwenden", erläutert Collins. Jenes App-Portfolio, das grundsätzliche Dienste wie E-Mail und Kalender bietet, lässt Canonical von der Community gestalten.
Man will gezielt Kunden im Entry Level-Segment ansprechen und geht davon aus, dass eine solche Erweiterbarkeit hier noch kein absolutes Muss darstellt. Vage bleibt Collins mit siner Aussage, dass man Herstellern und Mobilfunkern die Möglichkeit geben will, eigene Services mitzuliefern und Einfluss zu nehmen. Es ist anzunehmen, dass die jeweiligen Partner ihre Geräte mit eigenen Zusatz-Apps bestücken können.
Das bedeutet allerdings nicht, dass die Geräte dauerhaft ohne einem Marktplatz auskommen müssen. Ein solcher soll im Laufe der Zeit noch eingeführt werden, er zählt jedoch nicht zu den obersten Prioritäten. Ob man sich die Etablierung am Markt mit dieser Strategie möglicherweise erschwert, bleibt abzuwarten bis die ersten Ubuntu-Phones ausgeliefert werden.
Dass man damit jene User enttäuschen könnte, die sich durch das mobile Ubuntu eine deutliche Veränderung des Marktes erwarten, denkt Collins nicht. Den Einstiegsgeräten soll bald ein Highend-Device folgen, das flott genug sein soll, um Ubuntu for Phones über ein Dock auch flüssig im Desktopmodus laufen zu lassen - inklusive Zugang zum Ubuntu Software Center.
Die Monetarisierungspläne sind offenbar noch nicht finalisiert. Hier stehen mehrere Optionen zur Auswahl. Einerseits könnte Canonical über die Lizenzierung des Systems verdienen, andererseits könnten man die Provider auch für das Entwickeln und Managen von Updates zur Kasse bitten. Versionsfragmentierung, die etwa Google bei Android nach wie vor Kopfzerbrechen bereitet, will man durch die verlässliche Lieferung von Aktualisierungen im Halbjahres-Rhythmus verhindern.
Verschiedene Dienste sollen sich in Absprache mit Herstellern und Carriern direkt ins Interface integrieren lassen. Auch die Schaltung von Werbung auf diesem Wege scheint laut Collins nicht ausgeschlossen zu sein.
Canonical verfolgt ambitionierte Ziele. In zwei Jahren will man bereits eine Größenordnung von Millionen Ubuntu-Phones ausliefern und als wichtiger Player anerkannt sein - mit den ersten Geräten ist nach aktuellem Stand nicht vor 2014 zu rechnen. Laut eigener Analyse ergibt sich bis 2016 ein Fenster für einen Marktanteil von sieben bis acht Prozent, das man nutzen will.
Dabei muss man es aber nicht nur mit bestehenden Platzhirschen wie iOS oder Android, sondern auch mit anderen Emporkömmlingen wie Firefox OS, Tizen oder Sailfish aufnehmen. (red, derStandard.at, 28.01.2013)
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Hab seit neuesten ein Android Handy nach 4 Jahren iPhone.
Was mir im Store sofort aufgefallen ist, man findet in beiden zwar alles, aber bei Android findet man unzählige Themes. Also iOS hat mehr Apps weil keine Themes dabei sind.
AppStore ist teurer als PlayStore.
Preise sind oft sehr komisch im PlayStore (3,52 Euro?).
Aber sonst ist Android sehr cool. Was ich aber sagen will, brauchen tut man die ganzen Apps wahrscheinlich gar nicht. Man soll sich im PlayStore nur mal die Rezensionen zur Standardapp anschauen.
Sollte Ubuntu ein vollwertiges Ubuntu auf ARM Basis sein, dann gibt es genug Möglichkeiten sich Apps zu schaffen, auch wenn man nicht gleich einen Store hat!
... ist, dass vor einiger Zeit doch mal das Gerede war, Android Apps auch auf Ubuntu (!) laufen zu lassen (gemeint war das ganz normale "Desktop-Ubuntu").
Warum diese 180° Wendung?
OHNE MS-Office und OHNE Adobe Programme wäre wohl auch der Mac tot trotz allen Hypes, und jetzt bilden sich die Ubuntu-Typen - mit "Hype auf Kredit" und noch ohne Produkt - ein, sie können ein paar hunderttausend Apps, für die die Leute ja GEZAHLT haben, an die sie sich GEWÖHNT haben, "mit ihrem tollen OS" ausstechen?!
Das floppt extrem...
Ich halte es für einen Fehler, sich im Entry Level Segment ansiedeln zu wollen. Dieses ist nichtmehr wirklich Software abhängig.
Dazu das Beschränken auf Core-Apps, das nicht wirklich sinnvoll ist. Natürlich sind die meistens Apps z.B. aus dem Playstore nicht unbedingt nötig, aber wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich doch die Möglichkeit die Programmvielfalt auf dem Gerät zu erhöhen zu schätzen wissen.
Später dann mit einem Store nachzuziehen wird nicht wirklich etwas bringen; z.B. bei WM konnte man beobachten: Einmal Bauchfleck, immer Bauchfleck, unabhängig davon, ob sich vieles bessert oder nicht.
Na ich wünsche ihnen viel Glück und hoffe, dass sie nicht genauso einfahren wie WP.
Mit Firefox OS, Tizen und Sailfish hat man gute Konkurrenz und dann muss man sich auch noch gegen die bestehenden System behaupten.
Allerdings denke ich, dass ein Umdenken beim Konsumenten stattfinden wird; wenn das nicht passiert, bleibt nur noch die Alternative, dass außer Android und iOS alles andere nur Nischenprodukte bleiben werden.
Ich beobachte subjektiv doch immer mehr Kritik an Apple und Android.
Bei Apple wegen Restriktionen und wenig Veränderbarkeit.
Bei Android/Google wird das Thema Datensicherheit immer größer.
Das könnte dann doch die Chance sein, wenn sie die richtigen Zeichen setzen.
Ich würde für eine Cloud bezahlen, wenn meine Daten dann nicht ausgeforscht und weiterverwendet werden.
Da bietet aber gerade ubuntu mit den neuesten "innovationen", wie z.b. der shopping-lense, exakt die falsche antwort.
Die da im artikel nur angedeuteten "Monetarisierungspläne" (auch der desktop-variante) gehen hier eindeutig zu lasten der user und der datensicherheit.
Bin schon sehr gespannt. Bin Apple User und hab mir Ubuntu auf einem IBM T60 installiert. Ich muss sagen, ich bin begeistert.
2 Dinge stören mich:
- Firefox ist mittlerweile besser auf Windows und Mac als auf Ubuntu. Abgesehen vom Design (über das sich streiten lässt!) bietet es zb bei Themes mehr Unterschied und wird dadurch angepasster als die Linux Version, bei der nur der oberste Balken geändert wird.
- Ubuntu One funktioniert sehr gut, allerdings fehlt mir Mail und Kalender. Außerdem bin ich sehr verwundert, warum man bei Ubuntu ständig von "einem Interface für alle Geräte" hört und dann die Browserversion nicht anpasst.
Galaxy Nexus ist bestellt, mal schauen was rauskommt :-D
also bei mir läuft firefox unter ubuntu eindeutig besser als unter windows. unter windows kommt es öfters vor dass der browser abstürtzt oder hängen bleibt wenn ich mehrere tabs mit streams offen hab , auf der orf seite stürtzt öfter der player ab , das ist mir unter ubuntu noch nie passiert.
Unter Linux sieht der Firefox genau so aus wie die restlichen Programme, also kein kunterbunter Mist.
Ubuntu und ein interface für alle Geräte? Wo ist denn das aufgegabelt? Wozu sollte man den browser anpassen, wenns sowieso nur Desktop-Ubuntu gibt? Kleine Notebooks? Außerdem kann man sich Firefox selbst so anpassen, dass er wenig Platz wegnimmt. Meiner ist zwei Zeilen dick und ich könnte ihn problemlos per touch bedienen:
http://img4.picload.org/image/aro... fotovo.png
Ich verwende Evolution, ist wohl aber bedienungstechnisch nicht jedermanns Geschmack. Ich komme damit gut klar und bin zufrieden. Früher nutzte ich auch Thunderbird, weil ichs von Windows gewohnt war. Aber irgendwann gefielen mir GTK-Programme besser, weil sie sich besser eingefügt haben.
http://img1.picload.org/image/aro... fotovo.png
Da gibts noch mehr Möglichkeiten:
http://wiki.ubuntuusers.de/Internetanwendungen
Ganz dumme Frage, aber wie machst du das, dass sich die Programme so ins Design einfügen?
Bei mir schaut das alles anders aus. Deine Screenshots gefallen mir sehr gut, wo kann ich nachlesen wie das alles funktioniert? Ich will mir Zeit nehmen, mir ein funktionierendes schönes System zusammenzustellen, aber bis jetzt funktioniert es nur :-D
Deine Screenshots sind aber Designtechnisch top.
Vor ein paar Jahren gabs noch lang GTK2. Da nutzten wie unter OSX die ganzen Programme schon vorhandene Dinge wie scrollbars, Knöpfe, Farben, Icons usw. Das waren immer vorinstallierte Bilddateien, auf die eben die Programme (solange es GTK2 Programme waren) zugriffen. Da konnte man aber auch völlig eigene Bilddateien gestalten und so das Aussehen abändern. Das entwickelte sich so weit , dass man eben ganze Themes und Iconsets per Klick austauschen konnte.
Jetzt gabs vor ein paar Jahren die Umstellung auf GTK3. Alte Themes funktionierten nicht mehr völlig und man musste anpassen. Das müsste alles noch in den Kinderschuhen stecken, aber bekannte Themes wurden schnell angepasst. In der Zeit hat aber auch Ubuntu eigene design-Wege eingeschlag
Ich zB nutze ganz normal das Standard Ubuntu-Thema. Sieht man zB an den orangenen scrollbars oder der Titelleiste. Allerdings hab ich hier und da angepasst. In der Titelleiste zB hab ich auf die Knöpfe verzichtet (ausgeblendet, weil ich sie nicht brauche und alles eher über Compizeffekte und Mausgesten steuer) und den Titel in die Mitte gesetzt. Anleitungen dazu findet man relativ schnell. Auch habe ich unity abgeschaltet (via compiz settings manager), habe also oben keine Leiste, weil diese mir nicht gefällt, auch bei OS X nicht (da kann man die aber schlecht wegmachen ;)). Unten ein Dock installiert und ein Iconset (meins heißt All Black mit paar eigenen Icons dabei).
http://forum.ubuntuusers.de/forum/gra... estaltung/
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