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St. Pölten - Zwei Kohlenmonoxid-Unfälle haben am Wochenende in Niederösterreich elf Verletzte gefordert. Am Samstagabend stellte sich ein vermeintliches Gasgebrechen, zu dem die Feuerwehr in Bad Pirawarth (Bezirk Gänserndorf) gerufen wurde, als CO-Austritt heraus. Am Tag darauf kam es zu einem weiteren derartigen Alarm in Ebergassing (Bezirk Wien-Umgebung), berichteten Polizei und Feuerwehr.
Gegen 23.00 Uhr wurden die freiwilligen Helfer am Samstag in ein Einfamilienhaus in Bad Pirawarth gerufen. Bei der Erkundung schrillten die CO-Warngeräte, woraufhin die Gaszufuhr unterbrochen und das Gebäude belüftet wurde. Die vierköpfige Familie mit zwei Kindern im Alter von fünf Monaten und zwei Jahren wurden in Sicherheit und mit der Rettung in ein Spital gebracht.
Am Sonntagabend alarmierten besorgte Eltern die Rettungskräfte, weil ihre vier Kinder (drei bis zwölf Jahre alt) plötzlich einschliefen bzw. schläfrig und schwindlig wurden und über Übelkeit klagten. Die Erwachsenen brachten die Kleinen aus der Wohnung in Ebergassing, die in der Folge zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht wurden. Die Feuerwehr stellte in zwei Wohnungen in dem Mehrparteienhaus erhöhte CO-Werte fest. Das Gas wurde abgedreht und das Objekt belüftet. Die Bewohner der zweiten Wohnung, eine Frau und ihre zwei Töchter, fuhren dann selbstständig sicherheitshalber zur Kontrolle in ein Spital. (APA, 28.1.2013)
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Versteh ich nicht ganz, bei meinen Eltern schaut jedes Jahr einer von der Stadt Wien vorbei (glaub die gehören zu den Rauchfangkehrer) der das Ding überprüft. Und jedes Jahr werden die Vorschriften seltsamer/strenger.
Ist das nicht in ganz Österreich so?
das gehört auch dazu.
Aber ich verstehe nicht, warum die Leute keine CO bzw Rauchmelder an die Decke hängen - Kosten ein paar EUR und retten ziemlich sicher das Leben.
Wenn schon an der Therme gespart wird (und nicht jedes Jahr eine Wartung macht) weil man das Geld vielleicht nicht so flüssig hat...
Bei uns war vor Kurzem der Rauchfangkehrer. Diesmal mussten eine Reihe an Messungen durchgeführt werden, Fragen nach Fenster- und Türdichtungen beantwortet werden.
Ich hab mich erkundigt, warum. Antwort: die zahlreichen Unfälle mit CO-Vergiftung. Grund wären einerseits defekte Thermen, andererseits auch der momentane Trend, Wohnungen quasi luftdicht abzudichten und zu verpacken.
Anstatt in jeder Wohnung eines großen Hauses einzelne Thermen zu installieren wäre eine Zentralheizung besser wenn man schon unbedingt Gas verwenden möchte. Sonst natürlich Fernwärme, da bracht ma fost kan zusätzlichen Platz oder eben Pellets, aber daist dann schon viel Raum notwendig, speziell wenn man ein Mehrparteien-Wohnhaus beheizen möchte.
Weil sie funktionieren und um ein riesiges Eckhaus günstiger sind als Fernwärme?
Aber heimlich wird eh immer mehr abgedreht und die Grenzen hochgeschraubt damit die leute gezwungen werden Fernwärme einzuleiten.
(Nicht das Fernwärme schlecht ist, aber die Investitionen und mehrkosten passen halt nicht in jedes Haushaltsbudget).
Ich hab aber noch kein echtes Argument für Gasthermen gehört - "sicher bei entsprechender Wartung" ist jetzt kein Vorteil, sondern nur eine Kaschierung des Nachteils dass die Teile eben ned sicher sind. Und ich spreche jetzt ja auch nicht gegen Gas per se, aber die technische Umsetzung mittels Gasthermen ist einfach nicht effizient und zeitgemäß.
z.B. eine alte Öl- oder Pelletsheizung geht halt nicht wenns ned gewartet wird, aber sie bringt niemanden um. Wenn diese Argumentation für sie immer noch "verwirrt" ist, dann liegt es nicht an mir.
und ja, man kann sich einmal vertippen (unglaublich aber wahr)
Dafür explodieren sie unter Umständen, wenn man sie fehlbedient: http://www.oe24.at/oesterrei... t/15089246
Wenn da jemand in der Nähe gewesen wäre, hätte es auch traurig ausgesehen.
Ihr Verweis auf den Artikel in oe24 zeigt wunderbar wie selten sowas vorkommt, weil seit Jänner 2011 gab es unzählige Berichterstattungen über Tote und Verletzte aufgrund von Gasthermen und Sie finden für ihre Postion nur diesen uralt Artikel
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