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Wie korreliert die jeweilige Zusammensetzung der Regierung mit der Besetzung von Managerposten in staatsnahen Betrieben? Diese Frage beantwortet die erste umfassende Analyse von parteipolitischen Postenbesetzungen in österreichischen Staatsunternehmen von Laurenz Ennser-Jedenastik vom Institut für Staatswissenschaft an der Universität Wien, über die "Die Presse" in ihrer Montags-Ausgabe berichtet.
Das Ergebnis der Studie: Von den 1.242 untersuchten Spitzenmanagern in 87 Firmen mit mehr als 50 Prozent Staatsanteil waren 719 Posten einer Partei zuzuordnen. Das heißt: Bei mindestens jedem zweiten Topjob spielt das Parteibuch eine Rolle. Davon entfielen 287 auf die ÖVP, 281 auf die SPÖ und 151 auf FPÖ beziehungsweise BZÖ. Ennser-Jedenastik nimmt an, dass die Parteibindung noch höher ist, da es über weniger prominente Manager in kleineren Unternehmen oft keine Informationen gab.
Die erhobenen Zahlen zeigen sehr gut, wie sich die Änderung der Regierungszusammensetzung auf die Besetzung der Posten auswirkt. Während vor dem Jahr 2000 noch die SPÖ die meisten Manager in Topjobs hatte, änderte sich das mit der Regierungsbeteiligung der FPÖ. Wobei die SPÖ ihren Anteil auch unter Schwarz-Blau(-Orange) halten konnte. "Die SPÖ ging nie auf null, weil viele dieser Personen Beamte aus Ministerien sind, die in Aufsichtsräte gesetzt werden", erklärt Studienautor Ennser-Jedenastik im Gespräch mit derStandard.at. Ob das gleichbedeutend für die ÖVP sei, würde man erst feststellen können, wenn diese einmal fünf Jahr in Opposition sei.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats sei bei den Postenbesetzungen sehr wichtig, denn die Parteien würden vor allem über die Kontrolle des Vorsitzenden Einfluss ausüben. Während bei den Vorständen und Geschäftsführern rund 54 Prozent aller beobachteten Personen einer Partei zuzuordnen sind, sind es bei Aufsichtsratsvorsitzenden 61 Prozent.
Auf europäischer Ebene seien diese Zahlen aus Österreich "nur mit wenigen Ländern vergleichbar". Man liege mit der Anzahl der Jobbesetzungen aufgrund des Parteibuchs zwar noch hinter Griechenland, aber doch ziemlich an der Spitze. In Ländern wie Dänemark wäre ein solches Studienergebnis undenkbar, sagt der Autor.
Besonders auffällig ist an den erhobenen Daten laut Ennser-Jedenastik, dass einige Ministerien besonders stark in Postenbesetzungen involviert sind. Hier habe das Verkehrsministerium neben den Ressorts Finanzen und Wirtschaft einen "enormen Wert". Die Minister und Ministerinnen wie Hubert Gorbach und Doris Bures kamen und kommen dabei jeweils aus dem Herzen der Parteien.
Wobei sich auch der jetzige Bundeskanzler Werner Faymann profiliert habe: "Faymann war in seiner Zeit im Verkehrsministerium einer der fleißigsten Umfärber." Im Verkehrsministerium seien mit ÖBB, Austro Control etc. auch "die größeren Fische zu holen". Das Ergebnis der Studie belegt auch, dass Postenschacher besonders in großen Betrieben ausgeprägt ist. Bei den zehn größten Unternehmen (wie ÖBB, Verbund und Asfinag) liegt der Parteienanteil bei 67 Prozent, bei den restlichen Firmen sind es 51 Prozent. (rasch/flog, derStandard.at, 28.1.2013)
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"Früher" wurden sogar die Schichtmeister in Produktionsbetrieben der verstaatlichten Chemie vom Betriebsrat "ernannt". Der Betriebsrat ist immer ein roter Parteifunktionär und Gewerkschaftler.
Ohne rotes Parteibuch gabs früher keinen Job in der Chemie. Bis die alle in Pension sind, das dauert.
welchen wert haben sog. Hearings ?
eine Farce zur Befriedigung von reinen Formalismen.
aufm papierl steht halt was dann mit Unterschriften.
die unterschreibenden haben sich im Nachhinein geirrt-und was ?
der eine geht mit mio
und der nächste wird formal,weils sein muss,geheart.
wie sagt man mathemäßig dazu-periodisch.
Selbst wenn man in der Voest einen Hilfsarbeiterjob will, standart schon seit Jahrzehnten.(2013 erreicht uns eine Studie.)
Parteibuch ist immer gut.
Oder in ihrem Stammbeisl verkehrt ein Arbeiterbetriebsrat,rein in die Backen,hilft immer.
Eines Ihrer Kinder will Arbeit in der Gemeinde?
Sie waren noch nie,oder sie sind nicht auf der Kandidatenliste zum Gemeinderat, niemals als Wahlhelfer tätig oder haben sie vielleicht gar für die
KPÖ kandidiert,oder vielleicht gar eine Kandidatur Liste
unterschrieben? Also,so geht's nicht: Parteibuch und beim Bürgermeister vorsprechen. Und wenn der Herr Nartionalratsabgeordnete in Ihrer Bezirkshauptstadt seinen Sprechtag hat,dann machen's gefälligst einen untertänigsten Diener und weisen's was vor.
richtig denn die haben dann endlich
wie die suupersauber Bubi vom Schüssel die wichtigen Positionen an "Geneigte" zu vergeben--
nur
die Grünen sind zumeist besser ausgebildet als die alte Garde Parteigünstlinge- also außer "Gschert" noch eine weiter Fremdsprache beherrschen-
es ist nämlich nur mehr peinlich, wenn österreichische (akademisierte) Manager dahin stottern als hätte die Englischmatura ein Anderer für sie geschrieben.
CV (Cartellverband) und BSA (Bund sozialistischer Akademiker).
In diesen Klüngeln werden die "Einäugigsten" gezüchtet. Wäre ich Personalchef, ich würde jeden von denen doppelt und dreifach über ein Qualifizierungssieb jagen. Wenn er dann noch besteht, dann könnte es sein, dass er seine Bruderschaftsseele zu bändigen weiss. Üblicherweise gehen ja vornehmlich solche zu diesen Vereinen, die weniger arbeiten aber mehr abkassieren und zudem noch die politische Privilegiencouch erklimmen wollen.
Der sonst so auf "Sunnyboy" und "seriös" geschminkte Mühlviertler scheint einer der übelsten Sorte von verblendeten und offenbar "Politisch Erblindeten" zu sein. Er gibt immer das Staatstragende und gibt sich als in der "geschützten Werkstätte Wirtschaftskammer" Domestizierter offenbar mehrfach doppelbödig und lügt mit seinen treuen Augen in die laufende Kamera.
Diese aalglatten Typen sind das übelste, was uns künftig noch begegnen sollte. Schlimmer als der unsägliche Erwin Pröll, der seinen Postenschacher wenigstens offensichtlich macht.
Dabei war Mitterlehner zumindest von sich selbst so als der Beste überzeugt, dass er unbedingt die Alternative zu Spindelegger sein wollte. Weit daneben gegriffen wäre dies gewesen.
Es ekelt mich richtig an.
Es fällt mir immer wieder schwer, diese Vorgänge ausländischen Freunden zu erklären, ich denke außerhalb von Weißrussland und Nordkorea sind diese Ausmaße einmalig.
Aber in D ist es definitiv NICHT so.
Zwar sind Vitamin B immer hilfreich, aber die Parteizugehörigkeit ist nun wirklich nicht ausschlaggebend.
In D gibt es auch keine politisch abgegrenzten Turnvereine, Automobilclubs o. ä.
Erzählen Sie das einem Deutschen, meint er Sie wollen ihn auf den Arm nehmen.
Das kenne ich wirklich nur bei uns und finde es "befremdlich".
Wir sollten von realer, freier Wirtschaft reden. Hier gibt es bestimmt Seilschaften, mag sein auch hie und da politisch motiviert, aber der österr. Proporz ist und bleibt ein Phänomen.
Wie gesagt: wie pervers ist es, dass Turnvereine und Automobilclubs politisch gefärbt sind...
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