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ÖH-Vorsitzender der WU, Christian Tafart: "Es ist an der Zeit, dass etwas passiert."
vergrößern 1005x299WU-Wien: Kapazitätsprobleme aus studentischer Sicht
Wien - Für das Burgtheater ist Warten auf Godot ein gutes Stück. An der Wirtschafts-Uni (WU) aber bitte nicht, meint der dortige ÖH-Vorsitzende Christian Tafart (AktionsGemeinschaft WU). Er fühlt sich manchmal wie ein Akteur des absurden Stücks von Samuel Beckett, will es aber endlich vom Uni-Spielplan entfernt sehen. Die Studierenden hätten zu lange vergeblich gewartet, dass die Regierung die überlastete WU wirksam entlaste oder ausbaue, sagt Tafart im Standard-Gespräch: "Es ist an der Zeit, dass etwas passiert."
Was aber soll passieren, wenn es nach den Betroffenen, den 23.584 WU-Studierenden, geht? Um das zu erfahren, hat die dortige ÖH eine für die WU repräsentative Erhebung unter 320 aktiven Studierenden zum Themenkomplex "Kapazitätsprobleme aus studentischer Sicht" beim Sozialforschungsinstitut Brunmayr durchführen lassen, die dem Standard vorliegt.
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Seit die ÖH WU die ohnehin schon wenigen Plätze der WU-Bibliothek an Erstsemester als Lehrplatz verkaufen (weil man "in der WG halt nicht zum Lernen kommt" und solche Werbesprüche), ist sie nur mehr als lächerlich anzusehen.
Erstsemester bevölkern in Massen die Bibliothek samt ausgedruckter Foliensätze und Kontrollfragen am Laptop. Leute in den fortgeschrittenen Semestern, die Freihandbücher in nicht kleiner Stückzahl benötigen, schauen ins Leere (ja, mitnehmen, aber der Folien-Kontrollfragenstudent ist wesentlich mobiler als ein Kollege mit 10 Büchern unterm Arm).
So ganz nebenbei:
VWL > BWL
Haha, so ein Humbug. Wenn man die befragt, die jetzt schon drin sind, werden die natürlich immer ihr Territorium gegen Neueintretende verteidigen.
Genauso, wie Zuwanderer, die schon in Österreich sind, immer für verschärfte Zuwanderungsbestimmungen sein werden.
weil?! jene die noch nicht auf der wu sind, können recht schwer entscheiden wie der derzeitige zustand ist. wie fair die prüfungen gehandhabt werden, wie schwer es ist in die sbwls rein zukommen und und und... klar machen sich jetz jene an, die vor haben auf der wu zu studieren und angst haben dass zugangsprüfungen eingeführt werden, aber glaubt mir es ist besser, als der massenzufluss an neuen studenten und die damit verbundenen probleme...
...asozial. diese extrem überbewertete uni bringt bist auf wenige ausnahmen nur aufgeblasene blabla-experten hervor, denen weder selbstständiges denken, noch die prozentrechnung wirklich liegt.
jetzt rufen sie nach mami, um die sandkiste wieder für sich zu haben. typisch für mittelmäßige...
Das isf halt das Floriani-Prinzip: lieber Gott, zünde bitte statt meinem das Haus des Nachbarn an! Ich hatte keine Zugangsbarriere zur WU, jetzt bin ich drinnen und jetzt soll die Politik die künftige Konkurrenz bitte ausschließen! Einfach ekelhaft diese Einstellung!
1. War's keine Abstimmung, sondern eine Umfrage mit eher kleiner Stichprobe (320) und daher geringer Aussagekraft und
2. Erst im WS 2006/07 wurde auf Bologna umgestellt, womit noch eine sehr große Zahl der WU-Studenten im alten Programm (Magisterstudium) ist - die sind somit schon im Masterstudium und wollen auch gerne, dass die potentielle Konkurrenz ausgesperrt wird ;-)
Da kann doch die "Leistung muss sich wieder Auszahlen"-Fraktion gleich bei sich selbst anfangen und ein höheres Niveau verlangen. Ich habe neben meinem Hauptstudium ein paar LVA auf der WU besucht und weiß daher aus eigener Anschauung, dass dort nicht gerade viel verlangt wird. Wenn den WU-Studien der Ruf anspruchsvoll zu sein vorauseilte, dann würden dort gleich gar nicht so viele ein Studium anfangen. So aber tummeln sich dort all die, die sich einen billigen Studienabschluss erhoffen. Und scheitern erst recht, weil es so überlaufen ist. Da wäre es besser, die Leute scheitern, weil es schwierig ist.
was soll es auch groß zu wissen geben bei den ganzen bwlnahen Fächern? das sind mehr handwerksartige Anleitungen. Gut, Vwl kann anspruchsvoll sein, wenn man nicht in den neoklassischen Elfenbeinturm flüchtet und zu denken aufhört.
... "WU-Studierende" sind, denn sie studieren dann als Gebäudefetischisten eben nur bloß das Gebäude und kommen deshalb im Studium nicht weiter.
Sollten "an der WU-Studierende" (= WU-Studenten) gemeint sein, muß sich der Autor die Frage stellen lassen, ob er auch nur diverse Gebäude studiert hat anstatt die deutsche Grammatik zu lernen.
Diese Gender-"Gerundiumitis" scheint eine schwer entzündliche Krankheit zu sein, die besonders die Gehirnregionen anzugreifen scheint, in der die deutsche Grammatik abgespeichert sein sollte ...
Aber vielleicht ist das tatsächlich DIE Ursache, warum "WU-Studierende" aufgeben: Sie sind es nach ein paar Monaten einfach nur leid, dauernd auf Wände starren zu müssen !!!
das wurde mir im oktober 2009 bei der einführungsveranstaltung fürs bachelorstudium an der wu gesagt. ich bin mir sicher, dass die nächsten studienanfänger ähnliches hören werden.
nun frage ich: ist es wirklich notwendig, dass sich junge menschen übermehrere semester durch den ersten studienabschnitt quälen, um dann frustriert festzustellen, dass sie es aufgrund von durchfallsquoten von 70 % und mehr einfach nicht schaffen werden? oder ist es nicht besser, wenn am beginn des studiums ein test steht, nach dem jeder gewissheit hat, ob ein wu-studium für ihn sinn hat oder nicht? es wäre für jene die durchfallen wie für jene die durchkommen wohl eine ersparnis von mehreren semestern.
Wenn die Damen und Herren an der WU schon den Neoliberalismus leben und nicht nur peopagieren wollen, sollten wir sie davon nicht abhalten und die WU privatisieren.
Dann hätten die anderen Unis endlich die benötigten Mittel und der Staat müsste nicht auch noch jene Durchfüttern die das in Wahrheit eh nicht wollen und es gäbe auch noch Geld für echte Wissenschaft.
30 000 - 50 000€ Studiengebühren sollten für's erste reichen um wahre Elitenbildung zu ermöglichen.
Die VP-Uniorganisation AG macht also eine Umfrage. Und ... Überraschung ... diese deckt sich zur Gänze mit der VP-Position.
Am End stellt sich morgen auch noch raus, dass Umfragen der Grünen keine Mehrheit für einen Ausbau derAutobahnen ergeben :P .
Neoliberale Propaganda in diversen "Tageszeitungen" verfassen.
Oder soetwas tolles machen:
http://www.jobwohnen.at/index.php?id=214
(Man beachte, dass zwar mein bull..it Bingo wie verrückt klingelt, ein Lohn dennoch nicht angegeben wird. Hauptsache man ist "Flexibel", selbstausbeuterisch und ordentlich prekär dank "Freiem Dienstvertrag")
Bestes Beispiel für die zu geringen Kapazitäten sind doch die PI-Veranstaltungen im CBK.
Wenn man WiRe außen vor lässt, dann müssen alle (I)BWL-, VWL- und WINF-Studenten die selben Vorlesungen im CBK absolvieren. Die Massen, die da auf manche Vorlesungen drängen, kann man sich ja vorstellen.
Und nun wurde der Studienplan umgestellt, sodass man im CBK neben der Pflichtvorlesung Statistik auch noch Mikro- und Makroökonomie eingeführt hat (alle mit Anwesenheitspflicht).
Die Anmeldung für diese beiden Vorlesungen sieht so aus: Anmeldefenster um 14:00:00 neu laden und hoffen, dass man irgendwie ein paar Millisekunden schneller ist als die Anderen. Weil pro PI gibt es nur 40 Plätze und ca. 400 Leute wollen auf einmal dort hinein.
Schickts die WU-Apostel einfach in die Kirche. Die hat viele freie Kapazitäten und eignet sich zur Dogmenpredigt viel eher als eine Universität. Das landesweite Filialnetz bietet auch logistische Vorteile. Aus den Kreuzen machma Euro-Symbole.
ich will die reißerische überschrift ja überhaupt gar kein kleines bisserle kritisieren, aber ohne die genaue fragestellung zu kennen, können "faire Zugangsregeln" so ziemlich alles sein... von studiengebühren, über knockout-prüfungen bis hin zu voll ausfinanziertes hochschulsystem, bei dem jeder studieren kann, egal wie qualifiziert er ist. schad, daß ich auf die überschrift reingefallen bin.
natürlich sind die Mittel zu gering (obwohl sich die WU in dieser Hinsicht allein schon in Hinblick auf die Infrastruktur nicht beschweren dürfte)... Aber genau in dieser Situation lässt es sich in meinen Augen schwer erklären, warum man
a) ganze Studienrichtungen wie VWL mit Übungen zupflastert (in keinem naturwissenschaftlichem Studium, in denen Übungen ehrlicherweise noch wichtiger sind ist das so extrem), wenn
b) diese Übungen teilweise eh keinen wirklichen Übungscharakter haben (oft Teilnehmerzahlen im dreistelligen Bereich)...
Die WU ist den Kapazitätsengpässen teils wirklich gut begegnet (Sommeruni, ..), aber manchmal wird die Jammerei ein bisschen lästig und undifferenziert..
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