Venezuelas Präsident Chavez übersteht Infektion der Atemwege

27. Jänner 2013, 08:06

Erholungsprozess dauert laut Kommunikationsminister aber noch an

Caracas/Santiago de Chile - Der an Krebs erkrankte venezolanische Präsident Hugo Chavez hat nach Angaben des Kommunikationsministers des Landes seine Atemwegsinfektion überstanden. Gleichwohl habe er noch immer einige Atembeschwerden, die jedoch angemessen behandelt würden, sagte Ernesto Villegas am Samstag in Chiles Hauptstadt Santiago de Chile am Rande des EU-Lateinamerika-Gipfels. Chavez' allgemeiner Zustand sei 45 Tage nach seiner Krebsoperation gut, las Villegas aus einer Erklärung vor, die auch im offiziellen Rundfunk in Venezuela übertragen wurde.

Der Erholungsprozess des Staatschefs sei aber noch nicht abgeschlossen, fuhr Villegas fort. Am Samstag hatte Chavez' Stellvertreter Nicolas Maduro gesagt, dieser erhalte derzeit eine "Folgebehandlung" nach seiner Krebsoperation. Regierungsvertreter hatten in den vergangenen Tagen wiederholt von einer Besserung von Chavez' Zustand berichtet.

Der Linksnationalist, der Venezuela seit 1999 regiert, war im Dezember zum vierten Mal zur Krebsbehandlung nach Kuba gereist. Wegen der Erkrankung konnte der im Oktober wiedergewählte Staatschef am 10. Jänner den Eid für seine neue Amtszeit nicht ablegen. Das Oberste Gericht in Caracas entschied, dass Chavez diesen auch zu einem späteren Zeitpunkt leisten könne. (APA, 27.1.2013)

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der ist für uns, abgesehen von den Koksern

aber sowas von irrelevant!

Na, bumm!

Hätte ich mir nicht gedacht, dass er das überlebt.

naja ...

nun mal halblang, gesehen hat ihn ja anscheinend niemand. Wer eiß, ob's stimmt.

Nagutaber, sowas behauptet man nicht, wenn man den Beweis nicht nachliefern kann. Aber stimmt schon, gesehen haben wir ihn noch nicht.

ich habe nix behauptet ...

ich hege lediglich Zweifel, da er seit nunmehr 6 Wochen nicht gesichtet wurde.

Ich hab den Kommunikationsminister gemeint, der was behauptet hat.

Die Konkurrenz hat diesmal den informativeren Artikel.

http://diepresse.com/home/wirt... nkes-Land?

ungelesen grün

Na halt eine schwarze Zeitung. Die muss ja alle ökonom.Defizite

hervorheben, sonst hat sie ja keine Leser mehr in Kürze.

Was für ein Revolverblatt

"Damit der geschwächte [...] Chávez im Oktober die Wahl gewinnen konnte, wurden Lebensmittel importiert"
- wie bereits seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, wenn auch deutlich weniger als zu Zeiten der Opposition

"Offiziell gibt es kaum Möglichkeiten, an die US-Devisen zu gelangen." - es sei denn, man bezahlt mit Kreditkarte im Ausland, oder im Internet oder geht zur Bank und hebt sie ab.

irgendwie habe ich dann aufgehört zu lesen.
Kommt der Artikel aus Washington oder von Sandra Weiss?

Jaja, ein Venezolaner will Dollars oder Euros kaufen, dann geht er einfach zur Bank und wechselt - so wie bei uns. Zum Staatskurs natürlich. Das ist dann ein richtig gutes Geschäft, wenn ich die Fremdwährung nachher wieder auf dem Schwarzmarkt verkaufe....

Warum gibt es denn überhaupt den Schwarzmarkt?

Also, wenn Sie dauernd in Venezuela sind, wie Sie behaupten, wissen Sie es sicher besser. So einfach ist es eben nicht an Devisen zu kommen. Lügen oder Propaganda?

Die CADIVI (Behörde) kennen Sie sicher auch.
"Diese erteilt die Devisen an Firmen und private Personen"

1. Die überwiegende Mehrheit der Venezolaner hat werder ein Bankkonto, noch eine Kreditkarte und das Problem in Florida shoppen zu gehen ist ein Randphänomen einer kleinen lautstarken radikalen Minderheit in Venezuela.

2. Natürlich kann man auf dem Schwarzmarkt günstiger Euro/Dollar zu Bs. tauschen. Man tauscht dann halt mit Kleinkriminellen, bei denen man auch Drogen oder Hehlerware bekommen kann. Jeder nach seiner Art.
Aber einerseits sich zu beschweren, dass der offizielle Umtauschkurs ungünstig wäre und im nächsten Satz zu behaupten, man könne nicht offiziell tauschen - ich glaube das erscheint nicht nur mir widersprüchlich und wenig intelligent.

nAK-ibazi, der Schwarzmarkt versorgte die Wirtschaft mit einem Drittel der von ihr benötigten Dollars. Erkläre mir einmal wie das mit Kleinkriminellen und der Mehrheit der Venezolaner die das nicht brauchen gehen soll.

Zweitens, Dein Statement dass man da Geld "günstiger" bekommt sagt alles. Für einen Unternehmer der importieren muß (und das sind fast alle) ist die Notwendigkeit sich im Schwarzmarkt USD zu besorgen (zu einem vielfach höheren Preis als zur offiziellen Rate, und auch das müssen fast alle Unternehmen) bei regulierten Preisen eine Katastrophe.

Kleinkriminelle tauschen natürlich auf dem Schwarzmarkt,

bei den Leuten, wo man auch Drogen und Hehlerware bekommt.

Normale Menschen gehen zur Bank ...

nAK-ibazi, für Venezolaner gibt es nur einen Weg an USD zu kommen, nämlich über CADIVI, die zur Zeit nur 66% von dem ausspuckt was die Wirtschaft braucht.

D.h. wenn Du bei der Bank gewechselt hast, hat die Bank das sehr wahrscheinlich über Anleihengeschäfte mit Bolivar/USD Anleihen finanziert - womit Du eigentlich bereits im Schwarzmarkt bist.

Großkriminelle

wie Chávez bedienen sich direkt z.B. bei der PDVSA.

nAk -ibazi, Du gehst vielleicht zur Bank oder zahlst mit ausländischer Kreditkarte. Der venezolanische Unternehmer nicht. Der geht zur CADIVI und riskiert eine Klage seines Geschäftspartners weil die CADIVI nicht zahlt oder auf den Schwarzmarkt und zahlt dann den wahren Wert des VBF, nämlich 17 VBF/USD. Nur so zu Deiner Erinnerung. Bei Einführung war der Wert 1:1

Ach ja, und "wirtschaftlich krankes Land"

hat sein BIP seit Amtsantritt von Chavez auf 300% gesteigert.

Übersicht über wirschaftliche Kerndaten:

http://www.venezuela-avanza-muenchen.de/hintergruende.html

Die Rüstungsausgaben hat der Artikel vergessen zu erwähnen. Ich habe doch heuer noch gar nicht gelesen, dass er vor mehreren Jahren Kalashnikovs in Moskau gekauft hatte - sonst lese ich das jedes Jahr mindestens 3x.

Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.

nAK-ibazi, das hatten wir doch schon. Das was zählt ist das kaufkraftbereinigte pro Kopf BIP und da hat Chavez in 10 Jahren eine Steigerung von 10% hingelegt. Mit Öl. Chile war da besser. Ohne Öl.

Nun gut, dann betrachten wir das kaufkraftbereinigte pro Kopf BIP.

2012: BIP Änderung zum Vorjahr
Venezuela +4%
USA +2,5
Deutschland +2%
Frankreich +1,3%

Äh..mist..Propaganda gescheitert...
Hätten Sie es dann doch lieber nicht kaufkraftbereinigt??

Tja, das kommt davon wenn man selektiv Geschichte betrachtet. Ein Blick auf die Diagramme seit 1998 sagt alles.

ppp BIP Wachstum Chile (1998 bis 2012): >41% bei Wachstum seit 2003
ppp BIP Wachstum Venezuela (1998 bis 2012): ~39%. Wachstum 2003 bis 2008, seither Stagnation (erst 2012 giebts wieder ein Plus)

ppp BIP Wachstum Venezuela (1998 bis 2012) ohne Ölpreisbonanza 2006/2007: geschätzt 15%.

Soviel zum Thema Wirtschaftspolitik in Cubazuela.

Chile >41%, Venezuela ~39%. Jetzt haben Sie mich eiskalt erwischt...2% OMFG!!

Zum Glück exportiert Chile kein Kupfer und finaziert damit seinen Haushalt. Und der Kupferpreis ist die lezten Jahre gaaarnicht gestiegen. Und es ist ja generell verpönt die eigenen Bodenschätze zu Verkaufen und damit die Staatsausgaben teilweise zu decken...

Jep, Kupfer ist gestiegen so what ? Wie wärs Du schaust Dir einmal die historischen Preise an. Bei Chile trägt das Kupfer (übrigens eine Steigerung um 400% mit kurzem Abfall um 2005) mäßig zur Entwicklung des pppBIP bei. Bei Venezuela (Steigerung des Ölpreises um fast 1000%) gibt es nur eine einzige Periode der Steigerung des pppBIP. Mit dem Ölpreisanstieg 2006/2007. Ohne den wäre das pppBIP bei 115% des pppBIP von 1998.

Was wäre Norwegen oder GB ohne Öl?

Die Briten könnten nur noch von Schrottpapieren leben, die Norweger nur vom Hering.

Was wäre Österreich ohne die Alpen?

Mal kurz aus Wiki, nur um die Verhältnisse ansatzweise zu klären.

Chile: Die Kupfererlöse trugen 2008 zu 25 % der Staatseinnahmen, 17,5 % des BIP und 59 % der Exporte

Venezuela: Erdöl sichert vier Fünftel der Exporterlöse, die Hälfte der Staatseinnahmen und 25 Prozent des Sozialproduktes.

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