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Wer im Schnee die Stellflächenmarkierung übersieht und dadurch Bus oder Straßenbahn behindert, wird nötigenfalls auf eigene Kosten abgeschleppt.
Wien - Über 2.700 Mal gingen die Wiener Linien im Jahr 2012 per Anzeige oder Abschleppantrag gegen Falschparker vor. Davon war es in 630 Fällen nicht notwendig, die Fahrzeuge abzuschleppen, weil sie entweder rechtzeitig umgeparkt wurden oder die Feuerwehr die Autos versetzen konnte. Das gaben die Wiener Linien in einer Aussendung am Sonntag bekannt.
Wenn Falschparker den Fahrbetrieb von Straßenbahn- und Busverkehr beeinträchtigen, sei das vor allem für die Passagiere ärgerlich, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter: "Ein einziges falschgeparktes Auto kann eine stark frequentierte Straßenbahnlinie für bis zu 40 Minuten lahmlegen und so zu Verspätungen für tausende Fahrgäste führen."
Winter appellierte an die Autofahrer, bei schneebedeckten Bodenmarkierungen besonders achtsam zu parken. Allein in den schneeintensiven letzten beiden Wochen haben 54 Falschparker den öffentlichen Verkehr behindert.
Falsch geparkte Autos bedeuten laut den Wiener Linien auch höhere Personalkosten: Mehr als 180-mal mussten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Linien im Vorjahr Überstunden machen. Zusätzlich zu den Überstunden des Personals und den Verwaltungsgebühren müssen Falschparker gegebenenfalls auch die Kosten für den Einsatz der Feuerwehr (Stundensatz etwa 220 Euro) oder eines Abschleppdienstes übernehmen. (red, derStandard, 26.1.2013)
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für den ganzen Ärger: manche stehen ja einfach irgendwie schräg da, einfach frech!
Strafe könnte der Autogröße angepaßt werden. SUVs eben mehr als ein kleiner flitzer.
Und hier gibts KEINE Ausreden liebe Autofahrer!
Auch wenn schnee liegt, Bodenmakierung suchen und freilegen, und wenns net reinpaßßts dannfahrts ins Parkhaus: 100% Bimfrei!
Ja genau,voriges Jahr in der Gentzgasse.Hab mich Eingepark,kommt eine Bim,ich klapp den Spiegel ein und die Bim kommt vorbei,ha cool!Halbe Stunde später,komm ich zum Auto:Anzeige,die mussten mich mittels Feuerwehr um 10 cm verschieben(Richtung Gehsteig),weil die neuen Straßenbahnen um einiges breiter sind!Danke Wiener Linien!
Ich bin dafür, dass alle Straßenbahnen eine massive Stoßstange bekommen und gesetzlich das Recht erhalten, die Autos - notfalls auch mit Anlauf - aus der Bahn schieben zu dürfen.
Wie kommen 50 Leute dazu wegen einem Idioten, der auf den Schienen parkt, Zeit zu verlieren?
verzeihung - aber sonst geht´s noch?! was kann denn ein autofahrer dafür, das die neue bim breiter ist? oder dafür, das es wien nicht schafft, angemessene, günstige stellplätze zu schaffen?! gerade im winter kann man oft nicht richtig einparken, weil die parkplätze einfach mit schnee zugeschaufelt werden!
Weil Sie zu dumm sind vorschriftsmäßig zu parken sollen 50 Leute eine 1/2 Stunde warten, bis Ihr blödes Auto abgeschleppt ist?
Parken Sie doch von mir aus in Untersiebenbrunn, wenn Sie in Wien keinen Parkplatz finden.
Und nehmen Sie sich eine Schaufel mit und schaufeln Sie sich Ihren Parkplatz selber frei. Warum sollte Ihr Parkplatz mit meinem Steuergeld freigeschaufelt werden?
Abschleppen oder aus dem Weg rammen ist ja noch viel zu nett für solche Autofahrer wie Sie. Solche Autos sollten an Ort und Stelle gesprengt werden. Und wenn Sie zu Ihrem Auto zurückkommen, dann liegt dort, wo das Auto war ein Zettel: "Ihr Auto wurde fein säuberlich über die Bezirke 6 bis 9 verteilt. Viel Spaß beim Suchen!"
ich bin nicht zu "dumm" mein auto vorschriftsmäßig zu parken. manchmal ist es aber nicht möglich, das auto so abzustellen, das man nur mehr wenige zentimeter von der gehsteigkante entfernt ist - da im winter nämlich sämtliche parkflächen rücksichtslos zugeschoben werden. aber einem (d)öffi-fetischisten fällt das ja nicht weiter auf.
wie komme ich dazu, einen von der ma-48 zugeschaufelten parkplatz wieder freizuschaufeln? wohin denn mit dem schnee? auf die straße? na viel spaß.
fakt ist - in wien ist man als autofahrer immer der blöde. es gibt keine ausreichenden parkmöglichkeiten, stelplätze sind zu teuer, etc.
Und Sie glauben, Sie hätten das Recht eine Bim zu blockieren, die 50 andere Menschen benutzen, weil Sie keinen Parkplatz finden?
(Oder 500, wenn sich hinter Ihrem Auto eine ganze Schlange von Bims staut.)
Geht's noch?
Wenn man in Wien als Autofahrere "immer der blöde" ist - na dann fahren Sie halt nicht mehr Auto.
Glauben Sie mir - kein Mensch hätte damit ein Problem.
Aber offensichtlich sind Sie der Meinung, dass Autofahren (auch wenn Sie das Gefühl haben, Sie würden dabei schickaniert) immer noch die bessere und bequemere Lösung für Sie ist.
Wenn Autofahren also (für Sie) bequemer ist als Öffis zu benützen - dann hören Sie doch endlich mit dem Gejammere auf.
die bekannten traumlinien, die im hochsommer an tagen mit menschenleeren strassen auch keine brauchbaren durchlaufzeiten zustandebekommen werden eben jetzt ganz besonders beworben.
und erst die u-bahnen, was die mit den autos für verspätungen zusammenkriegen, ein wahres drama. arme, leidtragende wiener linien die trotz selbstlosem einsatz von fahrern und personal sich dann zur zufriedenstellung der kunden quasi entleiben müssen...
*schweigeminute*
aber dass die busfahrer für kinderwägen und behinderte weder die rampe bedienen, noch den bus absenken und schon gar nicht brauchbar an die gehsteigkante heranzufahren vermögen, dafür muss nun doch auch ein externer schuldiger erbracht werden (!).
Im Gegenteil, es geht darum, die betroffenen Schadlos zu halten. Mit dem Betroffenen meine ich in diesem Fall die Fahrgäste, welche Termine, Anschlußzüge etc. verpassen.
Es sollte die Möglichkeit geben eine evtl notwendige Taxifahrt bei den Fahrern einfordern zu können.
Wenn ich es nicht Eilig habe, kann ich die Rücksuchtslosigkeit oder auch Unfähigkeit der Blockierer hinnehmen und auch mal die eine oder andere Station zu Fuß gehen.
Wenn ich etwas wichtiges versäume, oder z.B. aus Altersgründen nicht so weit gehen kann, habe ich aber einen erheblichen Schaden.
Kluge Verkehrsbetriebe verlangen von den Falschparkern die Kostenerstattung für den Taxi-Ersatzverkehr. Dank Verträgen mit Taxigesellschaften funktioniert das aus dem Stand immer recht schnell und gut, die Verzögerungen für Fahrgäste sind so gering gehalten. Dem Falschparker kostet das schnell eine 4stellige Summe, was der Behinderung hunderter von Fahrgästen doch jdurchaus angemessen ist.
Aber wie werden jene Fahrgäste erfasst, die an den nächsten Haltestellen warten müssen? Durchsage per Lautsprecher?
"Sehr geehrte potenzielle Fahrgäste! Wegen eines Falschparkers kommt jetzt eine dreiviertel Stunde keine Straßenbahn. Bitte nehmen Sie sich ein Taxi und schicken Sie die Rechnung mit einer kurzen Begründung an die Wiener Linien, wir kümmern uns um eine Rückvergütung."
Der Fahrgast wartet einfach an der Haltestelle auf das nächste Taxi, daß ersatzweise für Bus/Bim den Linienweg fährt. Im Zweifelsfall muß der Fahrgast nur einen Fahrschein vorzeigen.
Die Wiener Linien müssen vorher aber einen generellen Vertrag mit den Taxifirmen über die im Bedarsfall entstehenden Kosten und eingesetzten Fahrzeuge abschließen. Die Taxler erfahren jeweils über Funk von der Sperre und der Aufhebung. Die WL würden am Ende die Rechnungen sammeln und dem Falschparker eine Sammelrechnung schicken.
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