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Feine Sandwiches und edle Vintage-Räder gibt's im neuen Radlager.
Manche lieben das Radlager wegen des besten Espressos der Stadt (für die Fetischfraktion: Passalacqua Harem aus einer originalen Faema 61), andere auch für die edlen Vintage-Rennräder vornehmlich italienischer Provenienz. Egal, es ist so oder so ein wunderbarer Ort, und ganz speziell seit dem Umzug in die Operngasse.
Betreiber Markus Böhm hat mit Christoph Kletzer (Philosophieprofessor in London und gelegentlicher STANDARD-Autor) und Travel-Experte Gregor Kadanka kongeniale Partner gefunden. Seitdem ist alles noch schöner und - ja, das geht - auch besser geworden.
Dass die Örtlichkeit zuvor von einer Freikirche genutzt wurde, passt gut - schließlich sind sowohl der Campagnolo-Community wie der Faema-Fraternität das Sektiererische nicht völlig fremd.
Mit der Neueröffnung wurde jedenfalls auch ins Gastronomische investiert, es gibt ganz hervorragend getoastete Sandwiches aus angelsächsischer Tradition (Tuna Melt mit Cheddar, Roastbeef & Cream Cheese mit massig frischem Kren), die sich in Kombination mit außergewöhnlich gut kombinierten Side Salads (etwa Rote Rübe/Süßkartoffel/Petersil/Chili-Honig-Knuspernüsse und Ziegenfrischkäse?!) zum regelrechten Mittagessen auswachsen. Und zwar um mehr als zivile 4,90 Euro! (Severin Corti, DER STANDARD, 26.1.2013)
Radlager
Operngasse 28, 1040 Wien
Mo-Mi 10-20, Do-Sa 10-24 Uhr
radlager.at
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in einer kosmopolitischen metropole wie wien (vienna) sollte man das verstehen können. oder man sieht unangenehm alt (old) aus. lässt sich, glaub ich, mit seitensalat übersetzen. vorzugsweise aus reaktionären blättern (seiten) zuzubereiten: krone (crown), presse (press), daily mail et al.
Ich war vor Kurzem dort und kann nur bestätigen: Das Essen ist ausgezeichnet, verkostet wurde der Rote Rüben Salat mit karamelisierten Walnüssen, Süßkartoffeln und Schafkäse, sowie das (überirdisch gute) Roastbeefsandwich.
Der Kaffee ist sicherlich einer der besten in Wien, ich persönlich ziehe aber z.B. den hervorragenden Bobolink von der Kaffeefabrik dem Passal'Aqua vor. Und die Kaffeefabrik ist in 5 Minuten von dort zu erreichen.
Das Interieur ist iÜ toll geworden!!!
Für mich als Wiedner Kind ist es natürlich eine Freude, dass ein so großartiges Geschäft/Café sich entschlossen hat, dem überbewerteten 7. Bezirk den Rücken zuzudrehen :-)... ich bin sicherlich öfter mal dort.
Beide Daumen hoch fürs Radlager.
die räder sind das eigentlich leiwande, weil der kaffee sollte, wie ein vorposter richtig meinte, irgendwann standard werden in einer stadt, die behauptet eine kaffeekultur zu haben. Aber das ist ja sowieso mehr blosse kaffeehauskultur.
Die räder sind aber wirklich ein Wahnsinn.
Ich hab gehört, die bekommen auch irgendwann moultons. Das wäre ein Wahnsinn! Weiss jemand was darüber. Die Kellnerin hat leider keine Ahnung gehabt...
In Österreich bilden sich rund um alte Kaffeemaschinen und irgendwelche zum „besten Kaffee der Welt“ hochgejubelte Sorten mit möglichst klingenden Namen elitäre Fraternitäten, denen Kulturmedien gern auch begeisterte Features oder seitenlange Foto-Strecken widmen. In Italien wäre all das nie möglich. Da kriegt man Spitzenkaffee an jeder beliebigen Bar um die Ecke, um den halben Preis und ohne Trara. Das sagt schon einiges über Österreichs Kaffeekultur aus.
nicht schon wieder diese alte leier - laaangweilig!
wie soll denn der herr corti über neue lokale oder neue produkte berichten, wenn er sie nicht erwähnen darf? vielleicht so: es gibt da ein neues, supriges lokal in wien, aber ich sag nicht wo, weil sonst wieder irgendein poster, dem fad ist im schädel, eine schleichwerbungsverschwörung vermutet.
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