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Frank Stronach will das "Monopol" der ÖVP in Niederösterreich brechen.
Oberwaltersdorf - Die Kandidatenpräsentation des Teams Stronach für die niederösterreichische Landtagswahl am 3. März hat sich am Freitag in Oberwaltersdorf als Kampfansage des Parteichefs und Spitzenkandidaten Frank Stronach an Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) gestaltet. Der Austrokanadier wollte sich dabei auf kein prozentuelles Wahlziel festlegen: "So viel wie möglich", sagte Stronach. Es sei jedenfalls wichtig, das "Monopol" der ÖVP-Mehrheit im Bundesland zu brechen.
Stronach selbst führt die Liste an, in den Landtag einziehen wolle er nicht. Er werde aber den Wahlkampf intensiv unterstützen. Nummer zwei ist Ernest Gabmann junior (38), Sohn des ehemaligen stellvertretenden Landeshauptmann Ernest Gabmann senior (ÖVP). Gabmann junior zufolge hat das Team Stronach "trotz großer Hürden" 2.500 Unterstützungserklärungen für den Wahlvorschlag eingereicht, in den vergangenen Wochen habe die Partei einen "hervorragenden" Zulauf erlebt. Elisabeth Kaufmann-Bruckberger folgt auf Platz drei der Liste.
Stronach sparte nicht mit Kritik an Pröll: Seit dessen Amtsantritt seien die Landesschulden von einer auf zehn Milliarden Euro angestiegen, plus zwölf Milliarden Euro an Haftungen. "Das kann so nicht weitergehen", so Stronach, es gehöre besser gewirtschaftet. Pröll sei ein schlechter Manager und großer Verhinderer, wie er aus eigener Erfahrung wisse. Stronachs Projekt eines Themenparks in Ebreichsdorf ("Stronach-Kugel") war einst entgegen Prölls ursprünglicher Zustimmung nicht genehmigt worden, ebenso eine zweite Fußballakademie neben jener in Hollabrunn. Stronach warf dem Landeshauptmann auch eine frühere Aussage vor, wonach er "Baustellen" hinterlassen habe - dabei habe er die meisten Arbeitsplätze im Land geschaffen.
Überdies sei die NÖ Regierung nicht transparent. Beispielsweise werde nicht beantwortet, was der Bau des Nitsch-Museums im Weinviertel gekostet habe. "Fast wie in einer Diktatur" werde großer Druck auf jene ausgeübt, die kein (ÖVP-)Parteibuch hätten. Er selbst wolle sich um Fairness und mehr Demokratie bemühen.
Gabmann erklärte, selbst an Stronach herangetreten zu sein und sich in der Partei sehr gut aufgehoben zu fühlen. Eigenen Angaben zufolge war der gebürtige Waldviertler und dreifacher Vater 15 Jahre lang in Managerfunktion in der Telekommunikations- und Personaldienstleisterbranche tätig. Er wolle einen Beitrag für eine offene, transparente Gesellschaft leisten. "Wir sind ein ambitioniertes Team", sagte der 38-Jährige, Stronach gebe aufgrund seiner Erfolge das Leitbild. Als seine Schwerpunkte nannte Gabmann Wirtschaft, Tourismus, Technologie und Familienthemen. Wirtschaftspolitisch gehe es um die Stärkung der Klein- und Mittelunternehmen, die von der Kammer "erdrückt" würden. "Wir sind gegen Pflichtbeiträge", ergänzte Stronach. Das betreffe auch den ORF.
Die Wahlkampfkosten in diesem Jahr für ganz Österreich bezifferte Stronach auf 25 Millionen Euro. Die Kandidatenliste sei demokratisch zustande gekommen, wurde auf Journalistenfrage betont. (APA, 25.1.2013)
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den leuten geht es aufgrund des neoliberalen wirtschaftswahnsinns immer schlechter löhne sinken, mieten steigen, das sozialnetz wird systematisch zerstört usw.
und, es zb. ist es schon soweit, dass sie geld verlieren, wenn sie es, als otto normalverbraucher auf ein sparbuch legen.
und was unternehmen wir als wähler dagegen? wir fordern und wählen, noch destruktivere kapitalistische parteien!
Ich sage, er schafft mit knapper Mühe den Einzug, mehr nicht und Pröll behält die Absolute.
Wünschen würde ich mir, dass Stronach nicht einzieht und Pröll die Absolute veröiert, aber ich fürchte, ich kenne meine Niederösterreicher dazu zu gut.
Politische Reflexion, was ist das?
Na, wenn da die Diskussionen keine Spass werden!
Da müssen's aber vorm Studio die Krankenwägen inkl. Notarzt parken, falls einen der Beiden der Schlag trifft oder der Herzkasperl ereilt.
Ohne Spass: Es ist traurig und bezeichnend, dass nur Politiker an oder über der Pensionsgrenze WIRKLICH was zu sagen haben hierzulande.
(Kanzler und Vizekanzler zählen nicht - wenn die LH aus NÖ und Wien sagen "SPRING!" fragen die nur "Wie hoch?" )
stürzen Sie endlich den niederösterreichischen rabauken und kotzbrocken pröll - der braucht dringend eine abfuhr!
die sozialisten schaffen es ja nicht, so wie in wien die övp die absolute der sozialisten nicht knackte, da musste eine strache herhalten!
armes österreich!
absolute sind sowieso auf dauer nicht gut für eine demokratie - somit - ist gut, wenn sich der pröll einen partner suchen muss.
unrund würde das bild werden, wenn sich der stronach am ende im pröll unterstützungskomitee finden würde.
andrerseits hat es der frank nicht notwendig.
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