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was gibt's da zu idealisieren? das wird damals nicht schwer gefallen sein, nachdem es keine autos, kaum industrie gab und hochhäuser wahrscheinlich technisch noch nicht möglich waren. damals ist alles noch viel mehr ungeordnet passiert - stadtplanung gibt's noch nicht lange. und wie's damals auf den straßen ausgesehen hat und worunter die menschen zu der zeit zu leiden hatten, das sieht man ja auf diesen fotos nicht.
A so a UNSINN!!
Fahr nach Siena, Bologna, San Gimignano...
NUR: man baute aus Gründen der Brandsicherheit, wegen fehlender Lifte etc. nicht höher.
Außerdem wars eine Kostenfrage, bevor man die "Chicagoer Bauweise" erfand (auf die man auch erst kam, nachdem das Otis-Sicherheits-Liftsystem für fast beliebige Bauhöhen etabliert war).
Du solltest Dich mal über die Feinstaubwerte von Einzelfeuerungen informieren.
Nicht jeder hatte Geld für Steinkohle und Qualitätsholz aus der Phorusgasse.
Und bei brauner hast Du absolute Rekordwerte von Feinstaub, das Regenrinnenwasser kannst dann auch gleich als Salatsäuerung nehmen.
3 Anmerkungen: EIGENTLICH hätt man den Titel in Gedenken an den Heinzi Conrads und seine Schauspiel...künste durchaus als "Als Behmen noch bei Estrreich war" schreiben können
Und zweitens: man sollte bedenken, daß das ein GEWALTIGES Unternehmen gewesen sein muß, denn der Fotograf mußte nicht nur das Riesentrumm von Kamera mit Stativ hinaufbefördern, sondern es gab mW damals auch nur "nasse" Plassen, die man kurz vor der Aufnahme selbst beschichtete und die dann umgehend entwickelt werden mußten. Das bei einem Format von irgendwas wie 25 x 30 cm oder so wohl... Ein Riesentschoch, kurz gesagt.
Die menschenleeren Straßen sind natürlich ein Artefakt - bei ca. 5 min. Belichtungszeit haben sich Mann & Frau & Ross selbst weggewischt!
Auf Bild 1, am rechten Rand, fast in der Mitte, wo der Donaukanal das Bild verläßt, gleich darunter, werden Sie die Turmspitze der Ruprechtskirche entdecken.
Oder Sie folgen der Judengasse vom Hohen Markt weg bis kurz vor den Donaukanal, dann rechts.
Hier sieht mans noch ein bisschen besser:
http://wienextra.files.wordpress.com/2010/06/a... oswald.jpg
Das sollte ein Nachtrag zu einem Posting sein, das bis jetzt leider nicht durchgekommen ist.
Ums noch einmal zu sagen:
Das IST die Spitze der Ruprechtskirche. Die Häuserfront zum Morzinplatz hat damals anders ausgesehen. Es sind damals, im Gegensatz zu heute, auch direkt vor der Kirche Häuser gestanden und die Kirche war über eine schmale Stiege vom Platz aus erreichbar.
Die Front ist auf oben genanntem Link zu sehen.
Ne, da kann ich Ihnen nicht recht geben. Das ist eindeutig das markante Dach der Ruprechtskirche. Das Haus vis-á-vis steht heute noch und ist, trotz neuen Daches, immer noch höher als der Turm.
Das Turmdach ist unmöglich zu sehen, das ist viel zu niedrig, nicht mal zwei Drittel der Turmhöhe.
Schade, dass damals das Salzamt nicht mehr stand, knapp verpasst.
Tut mir leid, Sie korrigieren zu müssen, aber das IST der Turm der Ruprechtskirche. Beachten Sie, dass die Häuserfront zum Morzinplatz anders ausgesehen hat. Es standen auch Häuser VOR der Kirche (nicht so wie heute).
Hab leider kein besseres Bild gefunden (rechts das Hotel Metropol, später Gestapo Hauptquartier am Morzinplatz, links leicht zu erkennen, die damalige Häuserfront):
http://www.austriasites.com/vienna/bi... i_1876.jpg
Ich denke auch, daß dieses Dach zum Turm der Kirche gehört. Die die Kirche umgebenden Häuser waren teilweise höher als der Kirchturm. Ich habe mir gerade andere historische Bilder des Turmes angesehen, die Dachform entspricht jener auf Bild 1 u. 2.
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