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Timbuktu/Paris - Die islamistischen Rebellen in Mali sind offenbar vor den Angriffen der französischen Luftwaffe aus Timbuktu geflohen. Timbuktu gleiche einer Geisterstadt, mit den Islamisten hätten auch viele Einwohner die berühmte Stadt verlassen, sagte ein Vertreter der Stadtverwaltung, Moktar Ould Kery, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Ein Einwohner bestätigte seinen Bericht; "seit drei Tagen gibt es schon keinen Strom und kein Trinkwasser", sagte er. Nach Angaben eines Sicherheitsvertreters versuchen die Islamisten, sich "in der Region von Kidal" im äußersten Nordosten des Landes neu zu ordnen.
Den Angaben zufolge hatten die Rebellen vor ihrer Flucht die Strom- und Wasserversorgung durch Generatoren sichergestellt. Bei einem Angriff französischer Kampfjets am Wochenende seien aber die Treibstoffvorräte zum Betrieb der Geräte in Flammen aufgegangen. Bei dem Angriff war eine Anlage in Timbuktu, die den Islamisten als Kommandostützpunkt diente, zerstört worden.
Die Islamisten, die seit April den Norden Malis kontrollierten, waren vor zwei Wochen überraschend Richtung Süden vorgerückt. Um einen weiteren Vormarsch zu stoppen, griff Frankreich militärisch ein. Inzwischen gelang es malischen und französischen Truppen, mehrere Städte im Zentrum zurückzuerobern. Zuletzt beschossen französische Kampfflugzeuge Stellungen der Islamisten nahe der Stadt Gao. Die radikalen Islamisten hatten in Timbuktu im vergangenen Jahr zahlreiche Mausoleen islamischer Heiliger zerstört und damit weltweite Empörung ausgelöst. Die Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. (APA, 24.1.2013)
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Es gibt in Mali nur drei Brücken über den Niger. In Bamako, Markala nahe Ségou und bei Gao. Wenn die Armee Gao einnimmt, dann trennt sie die Islamisten in Kidal von denen in Timbuktu. Der Nachschub nach Timbuktu könnte nur noch über die Wüste erfolgen. Das ist nicht aussichtsreich, wenn die Franzosen ihre Vorräte in Flammen aufgehen lassen. Ansar Dine hat sich gespalten, wodurch weniger Kämpfer verfügbar sind. Da ist es logisch die Kräfte in Kidal, der aussichtsreichsten Stadt, zu konzentrieren, ehe Gao fällt, was in den nächsten Tagen passiert.
Die Islamisten haben bereits verloren! Die Frage ist nur, ob sich dem Shootdown stellen oder ihre Waffen verstecken, in der Bevölkerung Kidals untertauchen oder ins Ausland flüchten.
Klar haben sie verloren - ihre eigentliche Aufgabe war es ja auch eine Intervention zu legtimieren.
Die "Islamisten" werden ja auch als Söldner bezahlt. Oder glaubt hier irgendwie die kämpfen für Luft und Liebe - ohne Geld? Woher hätten die die Logistik, Ausrüstung, Ausbildung?
War ja schon bizarr hier das Gegenteil von ihnen zu lesen was sie gerade im anderen Forum posten!
Also, 'Die "Islamisten" werden ja auch als Söldner bezahlt.'
So ists 'richtig', und so muessens es auch wieder im Syrien-forum posten!
Aber die westliche Propaganda vom angeblich wütenden Al-Kaida-Islamismus wird weitergestrickt. Natürlich wird dabei verschwiegen, dass Islamisten von der US Regierung und dem CIA auch im Norden Malis wie auch in Libyen gesteuert und an die Macht geputscht wurden.
So spielt der Brandstifter wieder einmal Feuerwehr und bringt selbst einen Nato-Einfluß und Präsens nach Mali.
http://internetz-zeitung.eu/index.php... -geputscht
Der Vorposter übertreibt.
Das sie aber behaupten, die NATO hätte keine Eigeninteressen und die CIA wäre eine ehrliche Organisation, indem sie abstreiten das dies passieren könnte, muss ich sie erinnern - die Taliban-Söldner wurden auch von der CIA trainiert.
Was erwidern sie darauf?
Was ich darauf erwidere:
Das war vor 30 Jahren und damalas wurden hunderte Taliban trainiert die bei weitem nicht so radikal waren wie die jetzigen Salafisten. 80% von denen sind heute ältere Männer und haben die Waffen schon längst niedergelegt. Die restlichen leben entweder inzwischen im Westen oder gehören zu jener handvoll Fanatikern die heute durch Ihre Ausbildung in der Lage sind taktisch zu denken und nun die radikalen Kämpfer anführen.
Als die Russen in Afghanistan standen, ließ Reagan (mit Unterstützung durch Mitterrand, Kohl, Thatcher) sowohl Prediger gezielt radikalisieren als auch die Idee eines "heiligen Selbstmordes" populär machen.
Schwer bewaffnete Steinzeitfundis waren das vorher auch schon, aber danach halt schwerbewaffnete, zum Märtyrertum bereite Steinzeitfundis, mit allen bekannten Spätfolgen (9/11)
Dann erklären Sie einmal die Interessen. Will die USA (Nato) die Sahara besetzen? Will die USA (Nato) ihre Botschaften in die Luft sprengen lassen? Hat die USA (Nato) Interesse daran, dass die Ölförderanlagen ins Fadenkreuz geraten? Bevor sie immer ihren Humbug von sich geben, stellen sie sich doch einmal ein paar Fragen und plappern nicht immer alles nach.
"islamische Heilige" ??? Ich dachte, das gibt es nur im Katholizismus.
Ich dachte der Islam hat, wie die Evangelischen auch, nix mit Fetischen am Hut (Heiligenbildchen, Heiligenstatuen etc.), vor die man sich hinkniet und anbetet. Interessant die Beobachtungen von Goethe auf seiner Reise nach Italien, als er durch katholische Gebiete kommt und deren Verhaltensweisen diesbezüglich beurteilt.
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