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Vor Jahren schon hat die EU der Energieverschwendung den Kampf angesagt. Vom Verbot der Glühbirnen einmal abgesehen, wurde die so genannte Ökodesign-Richtlinie bisher recht reibungslos umgesetzt. Waschmaschinen beispielsweise sind energieeffizienter geworden, auch für Staubsauger und Computer wurden Normen beschlossen.
Welche Produkte Energiesparpotenzial haben, erörtert die Kommission seit 2005 fortlaufend. Damals trat die Ökodesign-Richtlinie in Kraft. Seit 2009 nimmt Brüssel nicht mehr nur energiebetriebene Produkte unter die Lupe, sondern auch solche, die den Energieverbrauch anderer Systeme beeinflussen, Fenster etwa – und auch Duschköpfe.
Auf den Stromrechnungen der meisten Menschen fallen sie zwar kaum ins Gewicht, dennoch stehen auch Wasserhähne und Toilettenspülungen auf der aktuellen To-Do-Liste der EU. "Die Kommission versucht, sich ein Bild davon zu machen, ob diese Geräte überhaupt ein Sparpotential hätten", sagt Heinz-Rudolf Miko, Sprecher der Kommissionsbüros in Österreich, gegenüber derStandard.at. Ob es je zu einem Vorschlag der Kommission und damit zu einem Gesetzgebungsprozess komme, "ist derzeit überhaupt nicht absehbar."
Es gehe im Moment lediglich um eine öffentliche Konsultation. In diesem Stadium würden Studien erstellt. Es werde erhoben, ob eine Maßnahme in diesem Bereich überhaupt ökologisch sinnvoll wäre. Auch die wirtschaftlichen Folgen werden dabei nicht außer Acht gelassen, betont Miko. Dieser Prozess stehe allen offen: Unternehmen und NGOs etwa, aber auch jeder Bürger könne sich daran beteiligen.
Der deutsche Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat sich via "Augsburger Allgemeine" schon zu Wort gemeldet. Er warnt vor Wassereinsparungen. "Schon jetzt sorgt der abnehmende Pro-Kopf-Verbrauch für eine Unternutzung der Infrastruktur", wird Wasser-Geschäftsführer Martin Weyand zitiert. Was nicht von den Verbrauchern in die Leitungen eingebracht werde, müsse von den Stadtwerken nachgepumpt werden. Sonst würden Ablagerungen entstehen. Die Kosten würden auf die Preise abgewälzt.
Das könne man so nicht bestätigen, heißt es von Seiten der Stadt Wien gegenüber derStandard.at. Laut der Abteilung Wiener Wasser ist der Druck in den Leitungen auch bei niedrigerer Wassermenge ausreichend. An sich sei es aber schon möglich, dass geringerer Wasserverbauch zu Preissteigerungen führt. Das liege allerdings nicht daran, dass die Instandhaltungskosten steigen. Verantwortlich dafür könnte viel eher sein, dass die Wasserwerke weniger einnehmen, ihre Kosten aber nicht senken können.
Neben Wassersparmaßnahmen stehen auch Regelungen für Fenster, Weinkühlschränke oder Stromleitungen zur Debatte. Durch Einsparungen in insgesamt sieben Bereichen könnten sich bis 2030 europaweit rund 3.000 Petajoule (PJ) pro Jahr einsparen lassen, steht im Arbeitsplan der Kommission. Zum Vergleich: Der Bruttoinlandsverbrauch in Österreich lag 2010 laut Bundesumweltamt bei 1.458 PJ.
Welche Produkte tatsächlich auf die Liste kommen, könne die Kommission auf Grundlage der Richtlinie quasi im Alleingang entscheiden, kritisiert der deutsche Europaabgeordnete und Umweltpolitiker Holger Krahmer (FDP) in der "Welt". Sollten tatsächlich auch Wasserhähne in die Ökodesign-Richtlinie aufgenommen werden, müssten sich die Konsumenten aller Voraussicht nach aber nicht auf teure Umrüstungen einstellen. Aktuelle Vorschläge liegen zwar nicht vor, alle bisherigen Verordnungen im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie beziehen sich aber nur auf das Inverkehrbringen von Produkten, heißt es von Seiten des Wirtschaftsministeriums. "Produkte, die bereits in Betrieb sind oder bei den Händlern lagern - und erst recht jene, die schon istalliert sind - sind nicht betroffen." (part, derStandard.at, 25.1.2013)
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wer verdient denn an den neuen geräten, den neuen "leuchtmitteln" zu denen oft auch noch neue lampen gekauft werden müssen (weil schöne alte dinge mit dem neuen sch** nicht kompatibel sind)??
Sieht hier nicht ein blinder, daß die EU nur für die lobbyisten all jener arbeitet, die verkaufen, verkaufen, verkaufen wollen?
Das war doch spätestens zu dem zeitpunkt klar, als die gurken per verordnung gerade werden mußten, damit sie problemlos in die kartons und regale des handels paßten. und seitdem geht es immer so weiter!
Vielleicht haben wir Glück: Wenn die .uk austreten bricht das ganze Werkl zusammen. In einer Demokratie gehört sowieso alle paar Jahre gewählt, die EUzi Kommision ist praktisch die Regierun. Also EU-Abstimmung her. Nur in .at fordert das keiner.
Die KPÖ ist scheints die einzige demokratische Partei - soweit samma.
http://t.co/XfgOXYe1
http://t.co/CFXyfMqx
http://www.right2water.eu/de
im Falle Griechenland muss man fairerweise dazusagen:
die hatten schon 2006 bereits 33% ihrer bevölkerung aus privaten wasserversorgern bedient, waren damit praktisch einer der vorreiter der wasser-privatisierung in europa. und das war vor der finanzkrise.
20 länder in europa hatten deutlich weniger privatisierung beim wasser, nur vier hatten mehr als griechenland:
großbritannien (87%), frankreich (79%), tschechien (70%) und spanien (47%) hatten noch mehr
http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d3... er2006.pdf
und in jeder Branche. und das betrifft das Wasser nun auch.
Und dagegen sollte man ankämpfen!
Die Wasserversorgung und Instandhaltung der Leitungen ist in Großbritannien die größte Katastrophe. Seitdem es in private Hände ist, gibts viel mehr Lecks, Leitungsbrüche, usw. Auch die Invesitionen wurden zurückgefahren.
Man muss also nicht immer dem Trend nachäffen. Klar ist es freiwillig von den Ländern. Aber die EU schafft durch diese Regelung etwas, das vor allem marode Staaten in Bedrängnis bringt: die private Firma macht das ganze günstiger. (Was den lokalen Politikern dann aber auch egal ist, ist der schleichende beginnende Infrastrukturabbau. siehe Post, siehe Bahn, usw.)
gibt es in jedem Baumarkt. Kostet ca. 12,00 Euro (Set, Dusche & 2 Hähne) und spart ca. 150,00 Euro im Jahr (wenn bei Dusche - da geht es hauptsächlich ums eingesparte Warmwasser & alle Armaturen montiert)
http://www.waterlimited.net/de/wl/sav... hower.html
P.S.: Ist ca. für 1-2 Personen gerechnet.
die 150 euro kann ich leider nicht vorrechnen, da man dazu auch die anzahl der duschvorgänge im monat bräuchte und die dauer in minuten.
ein paar zahlen haben die Stiftung Warentest und die deutsche Verbraucherzentrale zusammengestellt:
http://www.test.de/Klimaschu... 1511629-0/
http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/web/downl... Mieter.pdf
und sollte längst in jedem haushalt standard sein - aber scheints gibts immer noch ein paar zu denen es sich nicht herumgesprochen hat:
"Verwenden Sie eine Sparbrause so senken Sie Ihren Wasserbedarf beim Duschen um bis zu 50 %. Sie sparen natürlich nicht nur Wasser, sondern auch Energie zur Warmwasserbereitung."
diesen und noch mehr tipps zum energiesparen
http://www.evn.at/Energie/E... asser.aspx
wassersparen ist nur bei warmwasser ökologisch sinnvoll, weil damit weniger heizenergie verbraucht wird. kaltwasser zu spren ist in unseren breiten kontraproduktiv. das rinn ja ohnehin die flüsse hinunter, egal, ob wir es "verbrauchen" oder nicht. nach der benützung in unseren küchen, wc oder badezimmern rinnt es wieder in die flüsse zurück. es geht also nichts verloren und die abflusskanäle freuen sich, wenn sie mit ausreichend wasser gespült werden und so weniger oft verstopfen.
Für Heizen wird vernachlässigbar wenig Wasser verwendet, weil das Heizwasser ja im Kreislauf bleibt.
Das meiste Wasser in Haushalten wird fürs WC-Spülen und Duschen/Baden verwendet.
Die WC-Spülung funktioniert soviel ich weiß immer noch mit Kaltwasser. ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=AWD0HeZLufM
http://www.youtube.com/watch?v=MKeRe7FA4Gs
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