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Wien - In der Frage von Schadenersatzansprüchen des Landes Salzburg gegen die Banken spielen die Erträge der Geldinstitute eine zentrale Rolle. Diese gibt es im Überfluss: Allein die Deutsche Bank verdiente mit Salzburger Derivaten 38,6 Millionen Euro, geht aus einer Berechnung des Sachverständigen Sascha Stadnikow hervor. Er hat die Erträge ermittelt, indem die Kontrakte mit Marktwerten zum Zeit des Vertragsabschlusses verglichen wurden.
Insgesamt haben 26 Banken das Land Salzburg allein bei den erst gegen Jahresende bekannt gewordenen Derivaten mit rund 98 Millionen Euro angezapft. Dass die Deutsche Bank den mit Abstand größten Gewinn erzielt hat, ist aus zwei Gründen interessant: Erstens verwaltete und bewertete sie das Portfolio, ein Mitarbeiter war auch regelmäßig im Finanzbeirat des Landes vertreten, bevor er wegen befürchteter Interessenkonflikte ausschied. Zweitens ist eine anderer Banker des Instituts in den Landesdienst gewechselt, um die Spekulationen aufzudecken.
Auch bei der Hypo Salzburg, die 5,7 Millionen Euro mit dem Land verdient hat, sieht der Gutachter eine schiefe Optik. Meinhard Lukas soll in der Causa als Koordinator fungieren und berät die Hypo-Mutter Raiffeisen Landesbank Oberösterreich - das Mandat will der Linzer Professor bei Beauftragung zurücklegen. Letztlich hat auch die Bank Austria Geschäfte mit dem Land gemacht, ihr bis 2008 für Derivate zuständiges Vorstandsmitglied Willi Hemetsberger hat den Vermögensstatus im Auftrag von Ex-Finanzlandesrat David Brenner erstellt. Stadnikow sagt, keinen Auftrag aus Salzburg zu übernehmen, da unter diesen Gesichtspunkten eine die Rolle der Banken umfassende Aufklärung nicht stattfinden werde.
Klagschancen auf Basis der Bankenerträge sieht auch Professor Georg Graf. Voraussetzung dafür sei freilich, dass die Institute die negativen Marktwerte dem Land verschwiegen hätten, schreibt der von Salzburg engagierte Gutachter. (as, DER STANDARD, 25.1.2013)
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Zeigt mal wieder, dass niemand aus den Jahren '07 und '08 (um es einzuschränken) gelernt hat.
Liebe Leutlein, bitte nicht zur Wahl gehen, nicht die Wahlprogramme lesen, blind vertrauen, lasst euch die Politiker aufsetzen, geht blind in die Arbeitet, leistet eure Steuerschuld, hinterfragt nicht das System, ... solange ihr euch eueren "Wochenendsrausch" noch leisten könnt, wird sich nichts ändern.
Die Ernüchterung lässt auf sich warten...
Die Gewinne zu den Banken & Reichen, Verluste an die Österreicher...
Warum sitzen unsere werten Damen und Herren von der Salzburger Landesregierung nicht schon in U-Haft und werden unter Wahrheitspflicht befragt? Ach ja, ich hab ja vergessen: wir sind in Österreich.
ganz ruhig meine Herren; nicht jetzt schon die Munition verschiessen.
freu mich schon auf die nächste Treasury Sales Veranstaltung von Hemetsberger im Landtag.
Die am 16.01. war wirklich spitze. Vor allem die gespielte Entrüstung von Hemetsberger auf die Fragen von Rogatsch zu den Erträgen der Unicredit
Drei Fragen
- gab es zw. Herrn Brenner und Herrn Hemetsberger im Juni 2012 ein Treffen im M32
- worüber haben sie gesprochen
- wann wusste Herr Prof. Lukas über die Vorgänge beim Land Salzburg als Konsulent der RLB OÖ bescheid
EUR 800.000,00 zum ersten, zum zweiten und zum dritten
naja ich würde sagen etliche Jahre, schließlich wird das Thema bei der RLB OÖ sicher nicht erst seit kurzem auf der Agenda gestanden sein; oder vielleicht doch erst seit kurzem. Immerhin muss der Schaller ja nun auch aufräumen, was der Scharinger alles so verbockt hat; sonst könnte man es ja später ihm zuschreiben
wie genau Stadnikow das errechnet.
Weiss er, welche Geschäfte z.B. die Deutsche Bank mit denen machte? Sind die öffentlich zugänglich?
Man kann ja nur was errechnen, wenn man die Basis kennt. Die Basis kennt aber niemand, oder hab ich da was verpasst?
Peinlich ist ja nur, dass das "Aufklärungsteam" Unterlagen, die im Amt der Salzburger Landesregierung im August des vergangenen Jahres erstellten wurden, und die alle erforderlichen Daten wohl beinhalten (lt. Profil) bis heute nicht aufgearbeitet wurden.
überrascht, dass eine Bank Geld verdient. Oder sind das neuerdings NGOs?
Was ich mich aber eher frage: Woher nimmt Stadnikow diese Zahlen? Im Kaffee errührt?
Er will kein Mandat annehmen. Stand hier nicht, er wäre sehr wohl im Herbst in Salzburg gewesen?
Sieht er bei seinen Kunden keinen Interessenskonflikt? Kommt wie seine "Schwester" finanzbuddah selber aus dem Banking-Sektor.
Und warum giessen Stadnikow und finanzbuddah immer wieder Öl ins Feuer? Welche Interessen verfolgen die eigentlich in der Causa?
Aber in diesem Fall wird er ja wohl gewusst haben, dass das Land mit der Hypo grosse Geschäfte macht - und dann kann er sehr wohl in seiner Funktion als AR diese Geschäfte hinterfragen, schliesslich hat er auch Verpflichtungen gegenüber dem Land.
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