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Am Mittwoch verkündeten britische Wissenschaftler eine „revolutionäre" Art der Datenspeicherung. Laut dem australischen "Sydney Morning Herald" haben die Wissenschaftler dazu menschliche DNA verwendet. Ein Stück der menschlichen DNA kann lauter kann "einen Haufen" an Daten enthalten, die sogar eingefroren und theoretisch tausende Jahre später verwendet werden können. Diese Daten können durch die bekannte Sequenzierung gelesen werden.
Als Speichermedium würde sich menschliche DNA vor allem deshalb eignen, weil sie klein ist, keine Energieversorgung braucht und somit auch einfach transportierbar wäre. Die Doppelhelix aus Aminosäuren besteht beim Menschen aus drei Milliarden Nukleotiden, die in 24-Chromosomen-Paketen aufgewickelt sind.
Das Geheimnis liege darin, die Nullen und Einsen der Daten in Base-3-Code umzuwandeln, der aus Nullen, Einsen und Zweien besteht. Diese Daten werden anschließend in DNA-Code transkribiert, der aus Adenosin, Cytosin, Guanin und Thymin besteht. Die DNA-Daten werden mit chemischen Verfahren in Moleküle umgewandelt. Man habe aber keine Absichten, diese in Zusammenhang mit Menschen oder Tieren zu bringen.
Da diese Datenstrings nur aus 117 Teilen bestehen können, werden sie zu Paketen zusammengefügt und mit einer "Adresse" versehen, ähnlich wie beim Datenverkehr im Internet. Als Beweis haben die Wissenschaftler eine Aufnahme von Martin Luther Kings "I Have A Dream" verschlüsselt, ebenso wie ein Foto, ein PDF, Shakespeare's Sonette und ein Dokument über Datenspeicher-Techniken.
Die Daten wurden eigenen Angaben zufolge aus dem Internet runtergeladen und in Hunderttausende Stücke von DNA umgewandelt. Dieses wurde nach seiner "Molekülwerdung" in den USA wieder nach Großbritannien geschickt, wo die Daten mit den üblichen DNA-Entschlüsselungsverfahren entschlüsselt werden konnten - mit einer Fehlerquote von null. Das kleine "Speichermedium" sei nicht größer als ein Staubkorn.
Bereits im letzten Jahr haben Wissenschaftler in Harvard ein ähnliches Projekt beendet und 700 Terabyte an Daten in einem Gramm DNA verschlüsselt. Die neue Methode würde aber die Fehlerquote beim Lesen der DNA massiv senken. Um einen bemerkbaren Fehler zu verursachen, müsste die Entschlüsselung bei vier Datenpaketen versagen, so die verantwortlichen Wissenschaftler. Das einzige Hindernis im Moment, diese tatsächlich als Speichermedium zu verwenden, seien die Kosten und die lange Dauer der Ver- und Entschlüsselung. (red, derStandard.at, 24.1.2013)
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und frug mich ob ich nur im Chemie/Biologieunterricht schlecht aufgepasst habe, aber IMHO sind Nukleoide eben keine Aminosäuren. Wenn ich mich recht vereinfacht erinnere, so sind doch die Aminosäuren in erster Linie die "Bausteine" der PROTEINE ("Eiweiße") und irgend eine NHx Gruppe kommt dort immer vor (weil ja beim Abbau auch wieder das N in Form von NHx als Urin o.ä. vorkommt). Aber die Doppelhelix ist doch weder ein Protein, noch eine Aminosäure. Vielleicht ist aber hier ein handfester Biochemiker der's detailliert aufschlüsseln kann.
aber nukleotide bestehen aus nukleoside, und nukleoside bestehen aus einer nukleinbase + pentose. diese wiederrum aus adenin, thymin, guanin, cytosin und uracil, welche meiner meinung nach durchaus aminosäuren sind.
so in etwa wie:
"der körper besteht aus atomen - nein er besteht aus knochen, muskeln, etc,..."
http://www.youtube.com/watch?v=ZTjyRu88PRE
Muss dann wohl umgedichtet werden.
nun ist mir alles klar.
es wird generell nicht ein zustand abgespeichert und gelesen.
d.h. es ist zb. mit der herkömmlichen binärverarbeitung überhaupt nicht vergleichbar - denn dort ist ein zustand ein zustand und wird nicht durch eine zustandfolge ausgedrückt.
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