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Wien - Die ORF-Geschäftsführung begibt sich kommenden Donnerstag mit dem ORF-Stiftungsrat zum zweiten Mal in Klausur, um die ORF-Strategie 2020 zu diskutieren. Schwerpunkte werden diesmal Programm- und Produktstrategien sein, wie es in der Einladung heißt. Zur Vorbereitung hat ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz seinen Stiftungsräten eine mehr als 200 Seiten starke Wochenendlektüre geschickt. Im Anschluss an die Klausur findet auch eine reguläre Plenarsitzung der ORF-Aufsichtsräte statt.
Dabei könnten zwei wichtige Personalentscheidungen fallen, nämlich die Bestellung von Michael Hajek zum weiteren Geschäftsführer der Marketing Service GmbH & Co KG (MSG), in die Promotion, Design und Grafik ausgelagert werden sollen. Offen ist auch die Entscheidung über einen neuen Geschäftsführer der Gebühren Info Service GmbH fallen. Als einer der Kandidaten für den Posten wird Gerald Grünberger, Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ), gehandelt. Die Personalia stehen derzeit allerdings noch nicht auf der Tagesordnung.
Fix im Programm ist unterdessen ein Bericht des Generaldirektors zum künftigen Raum- und Funktionsprogramm, das derzeit erstellt wird. Eine Überlegung ist dabei die Zusammenführung aller Fernseh- und Radioredaktionen am zentralen Standort am Wiener Küniglberg. Im Funkhaus in der Agentinierstrasse könnten künftig nur noch Radiosymphonieorchester und Radiokulturhaus residieren. Gegen diese Pläne regt sich bereits Unmut aus der Belegschaft, wie Zentralbetriebsratschef Gerhard Moser gegenüber dem STANDARD erklärte.
Auf Antrag der im Stiftungsrat vertretenen Betriebsräte wird auch die generelle Standortfrage wieder thematisiert, nachdem der ORF mit Jahresbeginn die Option auf St. Marx verlängert hat. ORF-Chef Wrabetz hatte ja im Herbst mangels Mehrheit im obersten Aufsichtsgremium des ORF vorerst auf einen Antrag auf Standortwechsel verzichtet. Weiteres Thema ist auch die Pensionsnachzahlung für den ehemaligen ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser in der Höhe von knapp 670.000 Euro.
Im Rahmen der Strategieklausur werden neben Wrabetz, der über die Produktstrategien des ORF referieren wird, auch TV-Direktorin Kathrin Zechner, Radiodirektor Karl Amon und Finanzdirektor Richard Grasl über die Strategien für ihre Bereiche informieren. Weiters wird der burgenländische Landesstudiochef Karlheinz Papst über die Strategien der Landesstudios berichten und Online-Hauptabteilungsleiter Thomas Prantner wird die Schwerpunkte der Onlinestrategie vorstellen.
In einem an die Stiftungsräte verschickten Begleitschreiben gibt sich Wrabetz zuversichtlich, was die Zukunft von Fernsehen und Radio anbelangt. Die Medienforschung dokumentiere "neue Rekordwerte bei der TV-Nutzung" und auch das "Broadcast-Radio" gehöre - trotz mehr als 3.000 deutschsprachigen Webradios - mit Reichweiten über 90 Prozent weiter zu den meistgenutzten Medien. "Onlineradio entwickelt sich offensichtlich parallel und ergänzend", so Wrabetz unter Berufung auf eine Studie des ARD-Forschungsdienstes.
Drei Beiträge im ebenfalls verschickten "Materialband" beschäftigen sich mit "online" und "web 2.0" und kommen zum Ergebnis, dass das Internet bei den Jungen zwar an erster Stelle stehe, doch eine Abkehr vom Fernsehen als Medium bedeute dies nicht. "Ähnlich wie in der Generation der Eltern und Großeltern dominiert im Medienverhalten der Jüngeren eine passiv-konsumierende Grundhaltung." Abschließend wird festgehalten, dass bei aller Veränderung des Nutzungsverhaltens "große, wichtige 'broadcaster' auch weiterhin in der Lage sein werden, 'Fernsehen als Gemeinschaftserlebnis' zu ermöglichen". (APA, 24.1.2013)
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Was fehlt der Produktionswirtschaft, wenn die Republik dem ORF nicht Gebührenbefreiungen abgilt? 120 bis 130 Millionen, ließen sich Branchenverbände errechnen. Beileibe nicht alleine für klassischen Film: Shows, Serien, Dokus und Magazine sind inkludiert.
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Warum gibt es unterschiedliche GIS Abgaben in den Bundesländern?
Sind wir nicht alle gleich gut?
Sind wir nicht alle EU Bürger?
1.) zB. gibt es in Voralberg und Öberösterreich KEINE
Landes-abgabe
welche bis zu + EUR 2,70 - 5,40 je Bundesland ausmacht.
Das heißt das z.B. in Vlbg € 5,40 weniger GIS Gebühr bezahlt werden muss als in der Steiermark!
2.) Warum werden auf "Gebühren" welche der "Staaatsbetrieb ORF" erhält, der Staat nochmals Steuern von EUR 1,62 ??
Quelle: Gebührentabelle GIS aktuell
https://www.gis.at/gebuehren... entabelle/
(Gültig ab 1.6.2012)
Ist das EU-konform?
denen beim ORF in deren Hirn stempeln. Eine Show hat seine Berechtigung, aber nur Show und Comedy das ist kac**.
Und wenn schon talks, dann sich umschauen und nciht die niedrigschwelligen, sondern jene, wo ganze Sätze gesprochen werden und wo Manieren herrschen, nicht solche wie IM ZENTRUM bietet!
Oder weiss frau das auch nicht mehr, wie das geht? oder klingt?
"Eine Überlegung ist dabei die Zusammenführung aller Fernseh- und Radioredaktionen am zentralen Standort..." das ist lebensnotwendig - aber auch gleich die Online und Teletextredaktion dazu - keine halben Sachen!
Der ORF kann sich auch der RTR TV Fö. bedienen, oder dem MediaProgramm, aber die Ideen der Frau Direktor reichen dazu leider nciht aus. Die ÖFI Förderung muss TABU bleiben
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