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Unachtsam in den Straßen verteilter Müll hat sich verringert, die Wiener bedanken sich dafür bei den MA-48-Kontrolleuren.
Wien - Knapp ein Drittel weniger achtlos weggeworfene Zigarettenstummel seit 2005 - 268 Millionen weniger "Tschick", die die Öffentlichkeit verschmutzten: Stolz präsentierte Wiens SPÖ-Umweltstadträtin Ulli Sima am Donnerstag in einer Pressekonferenz die Sauberkeitsmaßnahmen ihres Ressorts. Im Fokus stand der Einsatz der "Waste-Watcher", die seit Sommer 2008 unterwegs sind und mittlerweile 28.010 Amtshandlungen durchgeführt haben.
In erster Linie kam es zu Organstrafen (14.301), gefolgt von Ermahnungen (8.473) und Anzeigen (5.236). Gerade in Sachen Hundekot haben sich die Kontrolleure bewährt - subjektiv jedenfalls. 66 Prozent der Wiener gaben laut Umfrage 2012 an, die Sauberkeit habe sich verbessert. Eine kontinuierliche Verbesserung seit 2009, wo nur jeder Dritte (34 Prozent) dieser Ansicht war.
Gern gesehene Aufpasser? Wien ist offenbar tatsächlich anders. Ob achtlos entsorgte Zigarettenstummel, illegal abgestellter Sperrmüll oder das leidige "Hundstrümmerl" am Gehsteig: Die Kontrolleure der MA 48 werden immer mehr geschätzt, zeigt eine vom Meinungsforschungsinstitut IFES im Jahr 2012 durchgeführte Untersuchung. Dieser zufolge hielten im Vorjahr 85 Prozent die teils in zivil eingesetzten "Organe der öffentlichen Aufsicht" für eine "gute Einrichtung". Gleichzeitig haben die "Müllsünden" im öffentlichen Bereich drastisch abgenommen.
"Wir wollen eine Truppe haben, die bei den Wiener beliebt ist. Keine Straftruppe wie die DDR-Zöllner", erläuterte MA-48-Abteilungsleiter Josef Thon. Ähnlich wie bei Schwarzfahrerkontrollen sei das Ziel nicht, möglichst hohe Summen zu lukrieren, sondern die Menschen durch Zivilcourage, Anwesenheit und als positives Beispiel zu einer freiwilligen Verhaltensänderung zu bewegen. Prävention wird beim Putztrupp groß geschrieben. "Es ist nicht derjenige der beste Polizist, der die meisten Verbrecher erschießt", schmunzelte er.
Zusätzlich wird die Infrastruktur laufend ausgebaut. So finden beispielsweise mittlerweile 47.200 gefüllte Hundekotsackerln den Weg in einen der 24.000 öffentlichen Mistkübeln. Mit 3.000 Automaten in der ganzen Stadt ist mittlerweile laut Sima eine Sättigung erreicht. Allerdings sei im Winter diesbezüglich ein "Disziplintief" zu beobachten, dem dieser Tage die 50 hauptberuflichen Waste-Watcher und 400 ausgebildeten Mitarbeiter der Magistratsabteilungen 42 und 48 mit Schwerpunktaktionen entgegenwirken sollen.
Dass Verfehlungen Konsequenzen haben, findet der Großteil der Bevölkerung durchaus angebracht. Auch wenn die Verantwortlichen betonen, dass es keineswegs Priorität habe, die - zweckgebundenen - Einnahmen zu maximieren, drohen unverbesserlichen Wiederholungstätern Strafen bis zu 2.000 Euro, so Sima. Einen Donaustädter, der partout die Hinterlassenschaften seiner drei Doggen nicht entsorgen wollte, führte dies im Endeffekt sogar hinter Gitter: Da er die 1.500 Euro nicht aufbringen konnte, musste er eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. (APA, 24.1.2013)
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Jeder WW bekommt ein GPS Sender, online wird seine Route dargestellt.
Ich habe noch nie einen gesehen, die Umfrage ist Mache, das Geld beim Fenster raus.
Was hilft?
Pfand auf Filter, Parkscheriifes überwachen auch Hundisteuer und Strafen für wildes Kacken RAUF & Kackieinsammelprüfung = Bückprüfung! Kommt frau nicht mehr bis runter (zur schönen warmen Hundekacke - tolle Hobbie übrigens), dann ab in die Wurst.
so will es nämlich unser Gesetz. Hausbetreuer, Hausmeister müssen nach dem Schnee Streusplit einsammeln.
Derzeit liegt dieser Wochenlang herum und verursacht zusätzlichen täglichen Feinstaub
i g'freu' mi narrisch, daß mit den frühlingshaften temperaturen die ersten anzeichen des lenzes in unsere schöne wienerstadt einziehen.
(und könnt' jauchzen und jucherzen, wenn ich alte trümmerln von mein' rolfi aus den dahinschmelzenden schneemassen vor unserem bau herausapern seh')
anscheinend das größte problem darstellen! habe jahrelang im 15ten gewohnt in der nähe eines kleinen beserlparks. dort stehen unmittelbar daneben (ca 10 meter von einer sandkiste entfernt) mehrer mistkübeln (papier, bio, normaler müll).
diese ansammlung von mistkübeln wird von etlichen leuten missverstanden da dort nahezu jeden tag sperrmüll jeder art abgelagert wird (vom kühlschrank über regale bis hin zur autobatterie).
das wurde von mir des öfteren der zuständigen ma mitgeteilt es hieß immer der "hotspot" ist bekannt, geändert hat sich über jahre hindurch nichts, was mich nach diesem artikel jedoch auch nicht wundert, anscheinend wird der tschikstummel höher priorisiert als die autobatterie neben der sandkiste.
als ein einziges Hundstrümmerl.
Wenn ich in ein Zigarettenstummel reinsteig muss ichs nicht wegwischen, es stinken die Schuhe davon nicht, es besteht keine Gefahr dass ich davon krank werde (außer ich rauchs), und man muss sich auch nicht wie beim Slalom drum rum schleichen (in manchen Bezirken glaubt man ja es laufen nur Besoffene rum. Dabei weichen die nur der Hundesch..... aus).
Wenn man sich in einer Großstadt schon ein Lebewesen als Haustier halten muss, dann sollte man sich auch im klaren darüber sein, was das für Konsequenzen hat. Und dazu gehört nunmal auch das Entsorgen der Exkremente.
Ich kack ja auch nicht auf den Gehsteig, nur weil ich Steuern zahle ...
bis man am eigenen Leib erfahren darf, was es heißt, zu unrecht "beschuldigt" zu werden.
Man muss nämlich gar nicht auf frischer Tat ertappt werden! Es reichen Indizien, die auf Sie deuten, und schon dürfen Sie sich rechtfertigen. Und das etwa 3 Monate nach angebl. Begehung der Tat. Leider bekommt man keine konkrete Aussage, auf welcher gesetzlichen Basis dann die Entscheidung fällt, ob man sich stichhaltig genug gerechtfertigt hat oder nicht.
Und natürlich werden Sie nicht kriminalisiert!
Es steht nur im Schreiben, dass Sie sich ZUMINDEST am soundsovielten einer Übertretung schuldig gemacht haben (Unterstellung, dass Sie notorischer Verunreiniger sind). Und Ihre Unterschrift bei der mündl. Einvernahme leisten Sie dann bei "Beschuldigter".
Waren unlängst im 10. Bezirk auf Elternbesuch - und es war wirklich nur grauslich. Die minimalistischen "Grünflächen" waren braun-stinkend, und sogar in der U-Bahn-Station Keplerstrasse gab's mitten auf den Stiegen ein Würstel! Ich hab' mich auch gewundert, wozu da diese Schilder mit "Sind Dir xx Euro Wurst?" stehen!?!
15. Bezirk, Schmelz... da speibst dich an. Beim Wegräumen der Hinterlassenschaften meines eigenen Hundes ists immer sehr riskant, nicht selbst in den Dreck eines anderen Hundes reinzusteigen.
Wastewatcher hab ich bei uns noch nie gesehen. Sich mal in ein Auto setzen bei den beliebten Grünflächen und jeden strafen, könnte tausende Euro einbringen.
danke für dieses posting!!!
ich habe jahrelang im 15ten gewohnt und kann das nur bestätigen, bin vor 3 jahren in den 16ten gezogen hier ist es das gleiche problem.
waste watcher habe ich hier noch nie gesehen, da diese truppe jedoch auch aus meinen steuergeldern bezahlt wird, wäre es schon nett wenn die auch in bezirken unterwegs wären wo nicht die creme de la creme von wien wohnt!!
Jeden Winter das gleiche Bild (14/15.Bez)
Pro Autolänge ca. ein Hundekot, ein Gutteil davon am Gehsteig. Seit Einsetzen der Schneefälle wird offenbar weder kontrolliert noch kehren die 48er.
Jeder, den es stört, sollte - so wie ich das zumindest in meinem Grätzel mache - in flagranti erwischte Hundehalter höflich, aber sehr klar ansprechen. Soziale Kontrolle kann hier vielleicht mehr bewirken als sporadische Kontrollen.
Im Übrigen gehört auch die Unsitte abgestellt, seine Tiere in Hauseingängen oder an Autotüren pinkeln zu lassen.
Mittlerweile "kennt" man ja die anderen Hundebesitzer aus dem Grätzl, da frag ich ab und zu, wenns nicht nach Wegräumen aussieht, unauffällig "Brauchen Sie ein Sackerl? Hier haben Sie eines, ich habe genug dabei..." - dann wirds echt schwer, den Dreck nicht wegzuräumen ;)
Ich habe aber auch schonmal den weisen Rat bekommen, einfach eine längere Flexileine zu kaufen, dann muss ich nicht mehr in die verdreckte Wiese gehen... Super, oder?
ich selbst bin hundebesitzer und mich nervt nichts mehr als andere hundebesitzer die den dreck nicht wegräumen!
nicht nur das ich als hundebesitzer nicht immun bin in die k.... zu treten, ich werde mit denen auch noch in einen topf geworfen!
am besten man redet diese leute einach an, erst umlängst stehe ich mit meinem sehr kleinen hund in der hundezone und ein rottweiler (übrigends tolle tiere) hätte mir fasst auf die schuhe gesch..... während die besitzerin telefonierend 3 meter danebenstand und sich alle mühe gegeben hat es zu "übersehen". darauf angesprochen hat sie zwar widerwillig aber doch den dreck beseitigt.
Gscheiter? Nein.
Jeder kriminelle Akt egal ob klein oder groß gehört rigoros verfolgt, um ein vernünftiges und friedliches Leben zu ermöglichen.
Der illegale Besitz von Klingenwaffen in der Öffentlichkeit gehört natürlich ebenso dazu, ohne andere Erziehungsmassnahmen für Halbintelligente dagegen auszuspielen...
Österreich das Land der seltsamen Verhältnismäßigkeiten. Zig Parksheriffs für Falschparker, könnten die nicht auch andere Missstände mitexekutieren? Wehe man schnallt sich nicht an, da gibts kein Pardon es wird bestraft. Gegen die Vermüllung gibts jedoch erstaunlich viel Kulanz, warum? Ganz kurios finde ich die Spielverbotsschilder für Kinder auf Grünflächen, jedoch finden sich zig Hinterlassenschaften von Hunden auf den Rasenflächen. Verkehrte Welt...
Ein guter Ansatz. Für solche Aufgaben könnten insbesondere Bürger über 50 herangezogen werden, welche gezielt für die Einhaltung aller zivilisatorischer Grundregeln mit Befugnissen ausgestattet sind.
Zu deren Schutz natürlich unterwegs als Schwarm und begleitet von einem bewaffneten Zivilpolizisten, falls es zu feindseeligen Akten kommt...
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