Red Bull prüft Wechsel zu Office 365 von Microsoft

IBM droht der teilweise Verlust eines großen Kunden

IBM steht vor dem teilweisen Verlust eines großen Kunden. Nach WebStandard-Informationen prüft Red Bull derzeit, Teile seiner IT-Infrastruktur in die Hände von Microsoft zu legen. Der Getränkehersteller überlegt demnach, seine Lotus-Notes-E-Mail-Server von IBM durch die Cloudlösung Office 365 abzulösen.

"Es sieht gut für die Microsoft-Lösung aus"

Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. "Es sieht aber gut für die Microsoft-Lösung aus", so ein Insider. Microsoft und Red Bull wollten die Vorgänge nicht kommentieren. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit Jahren gemeinsam an verschiedenen Projekten.

Cloud

Office 365 bündelt mehrere Microsoft-Produkte, die als Web-Anwendungen (in der Internet-"Cloud") gemietet werden: Office-Programme, Exchange für Mail, Termine und Kontakte, SharePoint zur Online-Zusammenarbeit sowie Lync, eine Art professionelles Skype. Zu den Kunden in Österreich zählen auch die Buchhandelskette Thalia und der FH Campus Wien. (sum, derStandard.at, 29.1.2013)

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notes ist dermaßen veraltet. wenn man als benutzer damit arbeiten muss, hat man immer das gefühl man mache einen zeitsprung in die zeiten anfang der 90iger. unfassbar.

Lync: "Eine Art professionelles Skype"

ganz genau. Wir haben jetzt auch Lync bekommen, das verwendet kein Schwein. Das hat nicht mal eine integrierte History... Wenn mir gestern einer was geschrieben hat im Lync, dann kann ich nicht einfach sein Fenster aufmachen und einen Tag zurück gehen, sondern muss Outlook aufmachen, zu meinen alten Konversationen gehen und dort nach demjenigen suchen. Recht viel komfortabler gehts ja gar nicht mehr...

Red Bull ...

... wird das sicher machen. Aber sie werden´s auch ganz schnell bereuen ...

mM

Fuer alle zweifler an der datensicherheit....

Microsoft bietet fuer Office 365 und Azure abseits der run off the mill paketierung maechtige Private Cloud konzepte an.

Damit koennen konzerne ihre daten teilweise oder vollstaendig in eigener infrastruktur verwahren.

Die meisten grosskonzerne setzen auf zertifizierte qualitaets- und sicherheitsprozesse die sonst garkeinen einsatz von Cloud technologien erlauben wuerden.

Auch wenn der artikel nicht ins detail geht, bin ich aufgrund der einsicht in aehnliche, grosse projekte in .de ueberzeugt, dass auch Red Bull die implementierung einer Private oder Mixed Cloud waehlen wuerde.

Und die lagern Ihre sensiblen Daten

dann in die Wolke aus???

Nicht nur das: Das Office kann man nur nutzen, so lange der "Microsoft Account" funktioniert.

Google mal "Xbox Live Account Support" und was die Kunden da für Horrorgeschichten erzählen ...

... ich selbst hatte es ja noch recht gut: Nachdem mein Konto gesperrt war, weil MS ohne Rückfrage ein Abo verlängern und von einer abgelaufenen Kreditikarte abbuchen wollte, habe ich nur ungefähr 10 Anrufe bei der Hotline gebraucht, um wieder Zugriff zu kriegen.

Das Entsperren war dann deutlich aufwändiger, da die Supportmitarbeiter Anfragen nicht gründlich lesen - es hat rund zwei Monate gedauert, die richtige Vorgehensweise zu erfahren.

Mein Beileid zu deinem privaten Horrorerlebnis. Hat nur nix mit dem Artikel zu tun, bzw. damit, wie IT in grossen Unternehmen gehandhabt wird.

Genau

Mateschitz kauft als Privatmann ganz viele der Home and Student-Pakete und installiert die an jeweils 5 Rechnern.
Und gespeichert wird das mit dem Konto Mateschitz@live.at. Password: RedBull
in der Wolke.
Kopfschüttel

das ist falsch ...

mit office365 kannst du das officepaket auf den rechner herunterladen und auch offline nutzen.
für betriebe besteht die möglichkeit die eigene domain und die entsprechenden user zu verwenden.

office365 ist für privatanwender meiner meinung nach trotzdem ungeeignet, da ist normales office oder libreoffice (wenns gratis sein soll) sicher die bessere wahl, aber in unternehmen kann das durchaus sinn machen ... und gegenüber notes ist das ein quantensprung. notes ist eine einzige kathastrophe.

bei deinem abo wirst du wohl einer automatischen verlängerung zugestimmt haben, sonst würde es die nicht geben und wer sein abo dann nicht abmeldet ist dann halt selber schuld wenn er gesperrt wird, wenn die abbuchung fehl schlägt ...

Dinge, die ich an Notes hasse

Zugegeben, mit eine selbst gestrickten Datenbank, aber das macht das Ding nicht besser:

- Wenn man eine Terminzusage erhält, kann man diese "entfernen" oder "löschen", wenn man sie entfernt, bleibt die Zusage oder Absage im Kalender stehen, dafür muss man sie am BB manuell löschen, wenn man sie löscht, hat man keine Zu- oder Absageinformation mehr im Kalender
- Zu Ganztägigen Veranstaltungen kann niemand eingeladen werden
- Normale Termine können maximal 24 Stunden lang sein
- Bei Auswahl von Namen muss man F9 drücken, sonst kommt einfach irgend eine Adresse, oft nicht einmal mit email dahinter
- Man kann die Leute, die einem ein email schreiben nicht mit einem Mausklick zu den Kontakten hinzufügen
..... nicht genug Platz für den Rest!

Nicht gleich hassen :-(

Terminzusage:
Benutzervorgabe - Besprechungsnachrichten nach Verarbeitung aus Maileingang entfernen
Ganztägige Veranstaltung:
Stimmt man kann dazu niemanden einladen (dazu gibt es Besprechungen)
Normale Termine: da gibt es keine 24 Stunden Einschränkung?! (Version 8.5)
Auswahl von Namen mit F9: stimmt, ist nicht so elegant
Kontakt hinzufügen: Ja, man braucht 2 Mausklicks - nicht nur einen

wenns in der it auch wie in der fussballabteilung läuft dann wechselns eh drei bis vier mal im jahr...

sehr gut. der US regierung ist sicher grad der lesestoff ausgegangen

https://www.eff.org/deeplinks... -computing
"The government maintains that Mr. G lost his property rights in his data by storing it on a cloud computing service."

"Vor allem für die US-Geheimdienste "gibt es wenig substanzielle Barrieren", die sie am Abgreifen von Informationen in der Cloud hinderten, schreiben die niederländischen Forscher dagegen."
http://www.heise.de/newsticke... 63750.html

@Command([Execute]; "Outlook.exe"); @Command([Execute]; "taskkill /IM Notes.exe");

Lotus Notes

Kann nicht verstehen, warum man hier Lotus Notes so schlecht macht. So, als ob man keine Ahnung von Lotus Notes hat.
Ja, als reiner E-Mail Client sicherlich nicht zu empfehlen. Aber die Mächtigkeit und Stärke von Notes liegt ganz wo anders. Workflows, Prozesse, "Datenbanken", Protokollierung ect. mit tiefer E-Mail Integration. Und das alles in EINEM Programm (+Server). imho unschlagbar.

Frage:

Nachdem Sie sich ja mit Lotus Notes auskennen dürften - wissen Sie eine sinnvolle Lösung, Mails von Lotus Notes zu exportieren und in Microsoft Outlook zu importieren?

mM

es...

...ist eh nicht schlecht. nur halt auf den stand wie man vor 10 jahren gearbeitet hat.

Deswegen holen sie sich auch keinen Exchange sondern office 365. Und das ist weit mehr als nur mail.

nur dass das mittlerweile einfach veraltet ist und sogar ibm intern schon modernere webbasierte alternativen existieren. outlook ist sicher auch nicht perfekt aber notes zu supporten ist ein grauß - und als user merkt man davon sicher das eine oder andere.

Das geht schon los bei der Schulung der Mitarbeiter, erstellen von Mails mit Formatierung, Tabellen die sich mit überkreuzten Linien fernab von jeglicher Vernunft für Geometrie verhalten, einem Quickdialog für Eigenschaften, der immer viel zu klein ist, Abnormen nichtssagenden Symbolen, der Administration des Servers, usw. Beim Begriff Datenbank assoziiere ich gerne den Begriff referentielle Integrität, was bei Notes gleich ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Lotus Notes ist in Bezug auf die User Experience ca. 15 Jahre hinter modernen Lösungen.

Durch die mangelhafte, veraltete UX realtiviert sich die Nutzbarkeit dieser ohne Zweifel sehr integrativen Software-Lösung. Denn das mächtigste Werkzeug ist nur so bedeutend, wie seine Nutzbarkeit praktikabel ist.

Beruflich habe ich auf Lotus Notes, Office/Exchange und Apple Server-Integration gearbeitet. Office/Exchange ist hier einfach unschlagbar. Natürlich bietet Lotus Notes durch seine mulifunktionalen "Kachel"-Datenbanken weit mehr ein Exchange-Server, jedoch gibt es hierzu eine Menge schnittstellenoffener innovativer Software-Anbieter.

genau richtig!

aber geben sie nochmal ca 15 jahre dazu *lol*

Du hast es auf den Punkt gebracht.

Und auch nicht zu vergessen:

Und auch nicht zu vergessen:
Um eine Datenbank-Lösung in Notes halbwegs befriedigend zu implementieren, bedarf es schon einiges an Pseudo-Programmierung. Man bedenke auch, dass sich Notes 4 Programmierelementen gleichzeitig bedient: Java-Script, Notes-Script, Java-Applets für verspielte Startseiten, die so oder so niemand braucht, und das wohl schrecklichste: Notes-Formula (Oh, Graus!). Die Synchronisierung mit Handys war geradezu eine abenteuerliche Herausforderung! Heute sind wir mittlerweile auf Exchange umgestiegen und vollauf glücklich damit. Und das Beste: keine bzw. Null Probleme mit der Synchronisierung von Kontakten, Mails, Terminen etc. auf dem Handy!

Fazit: Für sehe ich einfach keine Zukunft!

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