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Graz - Johannes Fritzsch (52), seit 2006 Chefdirigent der Oper Graz, verlässt diese mit Ende des Monats. Fritzsch, der auch Chefdirigent von "The Queensland Symphony Orchestra" im australischen Brisbane ist, verlasse das Haus "auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen", teilte die Grazer Oper am Donnerstag mit.
"Nach vielen Jahren des beruflichen und privaten Spagats zwischen zwei Kontinenten habe ich mich entschlossen, meinen Arbeits- und Lebensmittelpunkt dorthin zu verlegen, wo meine Familie ist", so der Dirigent. Die bisherige Belastung für seine Familie wie auch für ihn sei sehr hoch gewesen. Nun hätten sich "neue berufliche Perspektiven in Australien ergeben, denen ich daher gerne nachgehen möchte".
Elisabeth Sobotka, Intendantin der Oper Graz, betonte, sie habe die Zusammenarbeit mit dem Chefdirigenten immer sehr geschätzt und zeigte sich "dankbar für seinen großen Einsatz für dieses Haus". Durch die Kombination Europa - Australien über die Jahre hinweg, habe sich für Fritzsch auch eine große persönliche und gesundheitliche Belastung aufgebaut. Daher akzeptiere sie seinen Entschluss, "auch wenn dies doch sehr plötzlich kommt", so Sobotka.
Der Abgang macht eine Neubesetzung der Funktion notwendig: "Wir machen uns natürlich sofort auf die Suche nach einem Nachfolger", so Sobotka. Die derzeitige Intendantin übernimmt selbst mit 1. Jänner 2015 die Leitung der Bregenzer Festspiele. Die "Falstaff"-Termine - die Premiere unter der Stabführung von Fritzsch fand erst am vergangenen Sonntag statt - werde Matthias Foremny übernehmen, hieß es. (APA, 24.1.2013)
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Angesichts von Kälte und Schnee hat er sich wohl gedacht: Was mache ich eigentlich noch hier und warum muss ich jedes Mal unendlich lang um die halbe Erde fliegen, um mir das anzutun? Dann doch lieber gelegentlich Buschbrände oder Überschwemmungen!
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