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Anstelle eines Webinterfaces soll auch via Touchscreen auf alle Funktionen zugegriffen werden können.

Das automatisierte Eigenheim lässt sich via App verwalten und steuern.
Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter ist um ein spannendes Projekt reicher. Das taiwanesische Unternehmen Securifi sucht auf diesem Wege nach zusätzlichen Einnahmen, um die Entwicklung eines Highend-Routers mit Touchscreen und breiter Home Automation-Unterstützung namens "Almond+" fertig zu stellen. Das Gerät ist der Nachfolger des populären "Almond" und kommt zum Kampfpreis von 99 Dollar.
"Almond+" konnte schon als Vorseriengerät auf der CES die Aufmerksamkeit zahlreicher Medien auf sich lenken. VentureBeat ernannte den Hersteller zu einem der besten Startups. Der Router verspricht immerhin, eine umfassende Universallösung für Internetzugang und den Fernzugriff auf vernetzte Geräte in den eigenen vier Wänden zu sein, die noch dazu einfach bedienbar ist.
Die Einrichtung eines WLAN-Netzwerkes als auch der Zugriff zu anderen Funktionen muss, so das Versprechen, nicht mehr über ein überladenes Webinterface durchgeführt werden. Stattdessen wird auf einem 2,8 Zoll fassenden Touchscreen (das Interface erinnert verdächtig an Windows 8) gearbeitet, der direkt in das Gerät verbaut ist.
Auch bei der restlichen Hardware will Securifi nicht kleckern. In der "Mandel" steckt ein Chip, der den neuen 802.11ac WiFi-Standard beherrscht und auch den n-Standard im 2,4 GHz und 5 GHz-Frequenzspektrum unterstützt. Insgesamt soll damit eine Bandbreite von bis zu 1,17 Gigabit pro Sekunde erzielt werden können, dank der MIMO-Antennen auch mit einer Abdeckung von bis zu 460 Quadratmetern.
Dahinter werkt ein 620 Mhz-Prozessor mit 128 MB RAM auf Basis eines Linux-Systems. Portseitig liefert der Router 4 Gigabit-LAN-Anschlüsse sowie einen USB 2.0-Steckplatz.
Ebenfalls unterstützt das Gerät ZigBee und Z-Wave (auch in dessen europäischer Ausprägung, die auf der 868 MHz-Frequenz läuft). Via WLAN und diesen beiden Standards lässt sich eine breite Reihe von Geräten und deren Sensoren ansteuern - von der IP-Kamera über das SmartTV bis hin zu vernetzten Glühbirnen wie der Philips Hue oder verschiedenen Thermostaten.
Teilweise fertig ist eine Smartphone-App, über die sich der Almond+ und alle damit verbundenen Devices fernsteuern lassen sollen. Sollte man vergessen, vor dem Weg zur Arbeit das Licht abzudrehen, soll dieses Versehen bald "on the go" ausmerzbar sein. Vor der Rückkehr wiederum lässt sich die Wohnung auf eine angenehme Temperatur beheizen. Aktuell existiert die App nur in einer iPhone-Entwicklerversion, Unterstützung für Android soll folgen.
Der aktuelle Entwicklungsstand des Hightech-Routers sieht wie folgt aus: Einfache Heimautomatisierung über eine kleine Auswahl an Sensoren kappt bereits. Sowohl am iPhone als auch am Router steht auch schon das Interface-Grundgerüst.
Hardwareseitig ist der Designprozess weitestgehend abgeschlossen. Das fertige Gerät wird möglicherweise anders aussehen als die aktuelle Version, mit großen Änderungen ist aber nicht mehr zu rechnen. Die Vorbereitung für die Massenproduktion soll laut Roadmap im April anlaufen, mit der notwendigen Zertifizierung rechnet Securifi einen Monat später.
Eine erste, kleine Charge der Router soll im Juli vom Band laufen, im August will man die Produktion hochfahren. Die Auslieferung der ersten Produkte ist momentan für den September angesetzt, Unterstützer der Kickstarter-Kampagne werden naturgemäß zuerst bedient.
Bislang konnten sich viele Home Automation-Lösungen kaum verbreiten. Selbst Philips smarte Hue-Glühbirne findet nur wenig Verwendung, obwohl sie in Partnerschaft mit Apple in den Retailstores und auch online vertrieben wird. Auch das soll sich - dank des niedrigen Preises und All-in-One-Ansatz - mit Almond+ schneller zum Besseren wenden.
Der Kickstarter-Funding-Run läuft noch bis zum achten März und soll zumindest 250.000 Dollar einbringen. Knapp die Hälfte hat man bereits erreicht, das Projekt dürfte nach aktuellem Ermessen die Zielsumme um ein Mehrfaches übertreffen. (gpi, derStandard.at, 24.01.2013)
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Ich finde es ist ein nettes Produkt.
Ich bin definitiv nicht die Zielgruppe für so ein Gerät. Mein 54GL steht oben am Bücherregal und verrichtet mit OpenWRT hervorragend seinen Dienst.
Unsichtbar, aber trotzdem ist er präsent und auch ist man "abhängig" davon. So mag ich das bei Routern.
Tust du Artikel lesen: "Aktuell existiert die App nur in einer iPhone-Entwicklerversion"
Daraus kann man mit ein bissl Hausverstand schließen, dass die Entwickler auf Apple-Geräten arbeiten (wie sehr viele Entwickler übrigens, auch die, die für Android entwickeln), und dass daher auch die ersten Demos auf/mit solchen Geräten gemacht werden. Vermutlich passt dir das jetzt nicht ins Konzept, aber mit "Werbung" hat das nichts zu tun.
Wenn es Linux hat, braucht es noch optware, bzw. entware..
Dann darauf basierend laufen viele kleine Tools und da könnte man schon viel damit machen..
Ist ja bei den Synlogy Geräten (ipkg/opkg) auch das gleiche..
Habe die via Kickstarter schon angeschrieben, aber noch keine Antwort erhalten..
http://www.damianloeb.com/art/d-gam... reens.html
http://www.halproject.com/hal/
übrigens m.E. eine der wenigen glaubwürdigen Oberflächen im gesamten Genre.
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