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vergrößern 625x442Bei ExoMars, der geplanten Rover-Mission der ESA, soll es erst ab 2016 zum Roten Planeten gehen. Direktor Jean-Jacques Dordain gibt sich optimistisch, dass das Raumsondenprojekt mit Unterstützung der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos etwas wird.
Paris - Europas Raumfahrtorganisation Esa will heuer trotz Geldsorgen zahlreiche neue Weltraum-Missionen starten. Den Auftakt werden im April ein Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation (ISS) sowie der Start des Satelliten Proba V zur Überwachung des Pflanzenbestands auf der Erde machen. Ende Mai soll dann der italienische Esa-Astronaut Luca Parmitano für sechs Monate zur ISS fliegen, sagte Esa-Direktor Jean-Jacques Dordain am Donnerstag in Paris. Für den Sommer sei unter anderem der Start der Mission Swarm zur Kartierung des Magnetfelds der Erde geplant.
Als weiteren Höhepunkte erwarten Forscher in aller Welt den Auftakt für ein Projekt zur Katalogisierung von Sternen, für das im Herbst der Satellit Gaia ins All geschickt werden soll. Er wird unter anderem Eigenbewegungen, Helligkeit und Temperaturen von Himmelskörpern in unserer Galaxis messen. Zudem soll der Satellit Sentinel 1A in eine Erd-Umlaufbahn gebracht werden. Sein Radargerät soll Daten über das Abschmelzen der Polkappen und den Anstieg des Meeresspiegels liefern.
Als nicht-wissenschaftliche Missionen sind der Start zweier Satellitenpaare für das europäische Navigationssystem Galileo sowie der des Nachrichtensatelliten Alphasat I XL geplant.
Den mit der Eurokrise enorm gestiegenen Spardruck bezeichnete Dordain bei der Vorstellung des Jahresprogramms als sensibles Thema, aber als noch ungefährlich für die Missionen. Beim ISS-Programm sei beispielsweise genug Geld da, um die bis 2014 geplanten Projekte durchzuführen. Auch in Bezug auf das milliardenschwere Marsprojekt ExoMars gab sich der Franzose optimistisch. (APA/red, derStandard.at, 24.01.2013)
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ist wohl die spektakulärste astronomische Mission, seit Menschen damit begonnen haben, den Himmel zu erforschen. Die pure Fülle an Daten, die mit dieser mit atemberaubender Präzision arbeitenden Maschine gewonnen werden können, übertreffen m.E. sogar die Bedeutung des HST.
Die ESA sollte das sehr viel deutlicher mitteilen. Aber in dieser Beziehung war die NASA nunmal schon immer um mehrere Größenordnungen effizienter...
Also wieso wir der Sonde keine Radiostopen-Batterie Verpassen ist mir aber auch nicht klar !
Wenn man was gelernt hat dann das sich das bischen Mehrgewicht in WESENTLICH höherer Lebenserwartung und Ganzlähriger Nutzung ( keine Winterpause) Wiederzeigt!
ERGO RTG BITTE !
Wir verfügen leider nicht über diese Technologie und in den USA kann (darf) man die nicht kaufen und die Russen haben nicht mehr genug vom richtigen Plutonium um welche anzubieten. Es wird aber inzwischen darüber nachgedacht sowas auch für die ESA zu bauen, was aber noch ein paar Jährchen dauern dürfte bis RTG's einsatzbereit sind.
Die Nasa bekommt kein Geld die ESA auch nicht warum macht man sowas nicht gemeinsam?
Bei ISS gings ja auch irgendwie.
Würde man dann noch die Russen hinzunehmen kostet es jeden nur noch 1/3.
Da kocht jeder sein eigenes Süppchen dabei wäre hier ein enormes Einsparungspotenzial vorhanden.
In Europa muss jedes Programm von den ESA-Staaten und Projekt-Beteiligten abgesegnet werden. Und springt ein Mitglied ab - sei aus politischen Gründen oder des Geldes wegen - ist gleich ein ganzes Projekt in der Schwebe oder gar zum Teufel gejagt. Kein Wunder, dass die NASA da keinen Bock mehr drauf hat und lieber alleine zum Mars fliegt. Kann ich ihnen nicht verdenken. Ich hätte auch keine Lust, mit der ESA zusammen zu arbeiten. Die ESA ist ein Beispiel, wo mehr Integration in Europa und Kompetenztransfer dringend angeraten wäre.
Es gibt zahlreiche Projekte, welche die ESA gemeinsam mit der NASA oder auch anderen Partnern durchführt. Darüber hinaus gibt es auch noch viele komplementäre Projekte, wo sich NASA und ESA Satelliten gegenseitige ergänzen. Jedoch spielt bei der Raumfahrt auch die Politik eine große Rolle und es wird daher nicht immer so zusammengearbeitet wie es möglich und sinnvoll wäre, da man dem Ego einzelner Staaten schmeicheln muss und Aufträge an nationale Firmen vergeben, etc...
jein.
investitionen in raumfahrt werden politisch immer als investitionen in die eigene wirtschaft gemacht.
sprich die europäer und amerikaner können nicht gemeinsam eine billigere mission machen, weil eurpäer und amerikaner dann über den fertigungsstandort jeder schraube streiten würden.
schon innereuropäisch (genauso wie inneramerikanisch) gibts ja schon jetzt immer diskussion. zuletzt z.b. über ariane 5+ vs. ariane 6 - zwei unterschiedliche konzepte für die weiterentwicklung der ariane die sich hauptsächlich dadurch unterschieden, welches land (deutschland vs. frankreicht) mehr entwicklungsarbeit leisten dürfte und somit mehr daran verdienen würde.
die raumfahrt könnte viel mehr, leider ist es politisch oft schwieriger als technisch.
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