Ubuntu-Phone: Community soll Core-Apps gestalten

  • Canonical lässt bei der Gestaltung der Standard-Apps die Community ans Ruder.
    foto: canonical

    Canonical lässt bei der Gestaltung der Standard-Apps die Community ans Ruder.

Designer und Entwickler für zwölf Standard-Programme gesucht

Bis das erste Telefon mit Canonicals Mobil-Betriebssystem "Ubuntu for Phones" die Kunden erreicht, dürfte noch einige Zeit vergehen. Vor 2014 ist damit kaum zu rechnen. Das Unternehmen setzt nun den nächsten Schritt zur Vervollständigung des Systems und sucht für die Umsetzung der Standardprogramme die Hilfe der Community, wie OMGUbuntu berichtet.

Community gestaltet Default Apps

Ein Dutzend Core Apps soll ein Ubuntu Phone auf jeden Fall mitbringen. Acht davon sind Programme für das alltägliche Arbeiten, etwa ein Kalender, Dateimanager, Wecker, Dokumenten-Betrachter oder E-Mail-Client. Ergänzt werden diese mit vier Social Apps - Clients für Twitter, Facebook, YouTube sowie einen RSS Reader. Noch nicht genannt sind weitere Anwendungen, wie beispielsweise eine Bildergalerie.

Projekt läuft via Wiki und Mock-up-Seite

Für alle der zwölf genannten Programme hat Canonical mittlerweile eine Wikiseite eingerichtet. Diese dienen für Interessierte zur Übermittlung ihrer Featurewünsche und Designideen. Wer den Umgang mit Grafik- und Designsoftware beherrscht, kann um Zugang zu Ubuntus Seite auf der kollaborativen Plattform "MyBalsamiq" ansuchen und dort entsprechende Entwürfe hochladen und andere kommentieren.

Gesucht werden jedoch keine finalen und vollständigen Designs, sondern Skizzen, die mit einfachen Linien die Oberfläche der jeweiligen App definieren. Die visuellen Elemente an sich werden letztlich über die Ubuntu SDK realisiert, über welche auch ein einheitlicher Look definiert wird.

Der Plan ist es, anhand des User-Inputs möglichst schnell erste Versionen der Standard-Apps zu entwickeln. (red, derStandard.at, 24.01.2013)

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