"Guild Wars 2": 2013 verspricht "große Veränderungen"

24. Jänner 2013, 11:59

Erstes Update zu mehrteiligem Event landet am 28. Jänner

Ncsoft hat erste Details zum Prolog "Flamme und Frost" zu "Guild Wars 2" angekündigt. Dabei handelt es sich um das erste, am 28. Januar erscheinende Update zu einem mehrteiligen Event, welches in den kommenden Monaten für "große Veränderungen" im Online-Rollenspiel sorgen wird, so die Entwickler.

Neuer Handlungsstrang

Im ersten 2013er-Update dürfen sich Spieler unter anderem über eine neue Storyline, neue "Erfolgs-Lorbeeren" für tägliche und monatliche Errungenschaften. Mit jener Währung lassen sich neue Gegenstände, wie zum Beispiel brandneue Rüstungsgegenstände und Infusionen, im Spiel erwerben. Außerdem warten jeden Tag wechselnde Ereignisse mit tagesabhängigen Belohnungen auf die Spieler. Das neu eingeführte "Spiel als Gast" lässt Spieler mit Freunden in anderen Welten der eigenen Region (Europa, Nordamerika) spielen, ohne dass man die Heimatwelt wechseln muss. Einwöchige Schlachten, zwei Team-PvP-Turniere und eine neue PvP-Karte werden hinzugefügt. Diverse Spielverbesserungen und Optimierungen im Balancing, darunter eine Leistungsverbesserung am World-vs.-World, Justierungen an der Gewichtung für das Sidekicking sowie Verbesserungen am Interface sind ebenfalls zu erwarten. (red, derStandard.at, 24.1.2013)

(Video: Ein Ausblick auf die 2013 zu erwartenden Neuerungen in "Guild Wars 2")

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20 Postings

Wenn ich fragen darf: Wie heissts ihr ingame bzw. gibts österreichische Gilden? :)

Das Blutsband auf Dzagonur ist glaub ich ne österreichische Gilde...zumindest machten die immer Werbung damit. Die sind zwar eher ne kleine Casual-Gilde, haben aber eine recht fähige Gildenleitung und sind sehr nett. Ich war da ne Zeitlang dabei, hab aber dann aufgehört zu spielen. -> www.blutsband.at

Als doch relativ begeistertet Guild Wars Fan muss ich da jetzt mal Senf dazu abgeben

Arenanet (Das Entwickler Team) weicht immer mehr von ihren ursprünglichen Werten ab, behält allerdings einiges bei. Eine kurze Zusammenfassung

Die Itemspirale in Guildwars 2 bleibt mit Sicherheit sehr langsam, man braucht sich vorerst keine Sorgen über eintretenden "Power Creep" zu machen.

Das PvP ist leider sehr, sehr schwach. Kompetetives PvP war einst das Hauptaugenmerk von GW1, ist aber im zweiten Teil lediglich ein Gimmick. Das wird sich wohl nicht so schnell ändern.

Das Update sorgt weiter dafür dass das Spiel sehr weit weg vom "Grinding" ist. Jemand der eine Stunde täglich spielt, wird verhältnissmäßig nahe an jemanden ran kommen der 5 Stunden am tag spielt. Das ist mMn begrüßenswert.

[Fortsetzung in Antwort]

Teil 2

Was absolut zu verurteilen ist , ist allerdings die PR-Politik von Arenanet. Ständiges Selbst-hochleben-lassen und Eigenlob stinken der Community langsam.

Zu mal meist nur die hälfte der Versprochenen Features tatsächlich kommen. Die "Gast-Funktion", war zb schon bei Release geplant...

Ich persönlich spiele GW2 immer noch recht aktiv, bin nur von dem PvP sehr enttäuscht. Als absolutes Gegengift zu dem Spiel empfehle ich übrigens das kürzlich im GameStandard besprochene Gothic II. Denn schließlich kann einem das ewige mit-leveln und "runterstufen" auf die Dauer doch ein wenig langweilig werden.

Sehr gutes Posting, treffend und klar geschrieben! Schließe mich zu 100% an.

dieser trend mit den videos bei mmorpgs geht mir auf die nerven.

so haben wir gezeichnet. so haben wir entworfen.
ich bin franz und bin der ceo. das neue update wird der überdrüber mega hammer. und wenn man dann geupdatet hat ist es der selbe dreck. wie bei swtor,gw,wow,allods usw.

Secret World

Und ihr wollt wirklich nicht wenigstens einmal über The Secret World berichten?

TSW ist als Spiel wirklich gut! Anders sieht es da schon mit den Entwicklerstudio Funcom aus:

Die entlassen auch schon mal kurzfristig die Hälfte der Belegschaft, nur um den Aktienkurs wieder in die Höhe zu treiben und damit den Investoren zu Diensten zu sein.

Möchtest du uns (einstweilen) berichten von "The Secret World"? (Ich nehme an du spielst es) Mich würde wirklich (von einem Spieler) interessieren was er davon hält. Oft macht es den Eindruck als würde es niemand spielen, nachdem auch immer wieder der Preis dafür gesenkt wird.

Für mich sind die Missionen in TSW das Beste, was ich jemals in einem Spiel gesehen habe.

Es gibt Story, Dungeon, Sabotage, Investigation und Side Missions. Die Investigation Missions haben kein Hilfsmarkierungen auf der Karte o.ä. und sind tw. wirklich sauschwer zu lösen. Sabotage M. kommen meist ohne Kämpfe aus. Story M. führen über mehrere Zonen und schildern in Verbindung mit den anderen Missionen die Hintergrundgeschichte.

Die Geschichten sind wunderbar detailreich, witzig und dramatisch. Wer H.P. Lovecraft, Stephen King, Akira, ägyptische/nordische Mythologie oder Vampire liebt, wird auf seine Kosten kommen.

Alle Verschwörungstheorien sind war... ;-)

Geht schon der gleiche Mist wie bei WoW los mit den ganzen "Erfolgen" und die Equipment Spirale...

Sie wollten das anfangs vermeiden, aber spieler haben das maximum an equipment so schnell erreicht, dass sie mehr equipment einfügen mussten um Spielern was zum spielen zu geben. Die Equipmentspirale wurde "erzwungen".

Warum es in dieser Art von Spielen immer um Gegenstände gehen muss … -_- Ich warte ja auf neue große Gebiete mit fetten Bossen (neuer Drache vlt) oder neue Kampagnen oder deutlich mehr PVP WvW Karten. =/

Warum es in dieser Art von Spielen immer um Gegenstände gehen muss

Das ganze erinnert an die Hack'n Slay Spiele ... irgendwie ;-)

Gegenstände dienen als Belohnungen für erreichtes.

Irgendein Beweis dafür, dass man etwas vollbracht hat.

Ja ganz toll … Früher war man stolz, wenn man was geschaft hat, zB Zelda gerettet oder eben den schweren Endboss besiegt. Da reicht auch ein Abzeichen oder sowas. Heute braucht man supertolle Gegenstände, die einen als was besseres hinstellen als den anderen ("hier, mein Porsche, der fährt 5 km·h^-1 schneller als dein BMW" obwohl beide Typen Auto fahren können) … -_-

zelda ist auch kein multiplayergame ;)

Ich sag nicht, dass das besonders erstrebenswert ist,

aber es ist halt nun Mal so. Den Leuten reicht das Spiel als solches anscheinend nicht mehr.

Als Spieleproduzent gilt es halt darauf Rücksicht zu nehmen, sonst ist man nicht sehr lange im Geschäft.

// Den Leuten reicht das Spiel als solches anscheinend nicht mehr.

Ist es wirklich so?

Ist es nicht eher so, daß Blizzard das Spiel selber verdummt hat (sprich auf Farming reduziert), damit auch wirklich jeder Kiddy-Honk aufspringt (und im Monat 13 EUR in die Kasse spült)?

Gerade wow hat doch mit classic gezeigt, daß diese Spielegattung mehr bieten kann,

Ich spiele z.B. auf diverse Klassenquestreihen (Priester, Jäger,Druide), oder auch die T0.5-Reihe an. Natürlich kommen im Endeffekt meist Items raus, aber man hatte über Wochen wirklich fesselnde Questreihen mit Story und echte Herausforderungen.

Bereits im ersten AddOn hat Blizzard dann (trotz eigentlich enormen Erfolges) einen deutlichen Richtungswechsel begonnen.

nv

Als ob es keine Alternative gegeben hätte...

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