Wien: Öffi-Tickets könnten bald wieder teurer werden

24. Jänner 2013, 11:47

Inflation, Materialverschleiß, höhere Energiekosten: Finanzstadträtin Brauner schließt eine Verteuerung der Fahrkarten nach dem Frühjahr nicht aus

Im Mai 2012 wurde der Preis für die Jahreskarte der Wiener Linien von 449 auf 365 Euro gesenkt. Die Preisreduktion wurde auf Initiative der Wiener Grünen umgesetzt. Trotz Inflation solle der Preis heuer gleich bleiben, versprach Klubobmann David Ellensohn am Mittwoch. Diese Erfolgsgeschichte von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou könnte nun Risse bekommen: Wie der "Kurier" berichtet, ist eine Preiserhöhung nur für das Frühjahr auszuschließen. Das bestätigte eine Sprecherin von Finanzstadträtin Renate Brauner, die auch für die Wiener Linien zuständig ist.

Bei der Aussage von Ellensohn könne es sich nur um ein Missverständnis handeln, sagte die Sprecherin. Das Gebühren-Valorisierungsgesetz ermöglicht eine Preisanpassung. Ein ähnliches Beispiel sind die Preise für Wasser, die ab einer gewissen Inflationsrate angehoben werden können. Der aktuelle Öffi-Preis solle aber so lange wie möglich aufrechterhalten werden, hieß es aus dem Büro von Brauner.

Wiener Linien: "Preis von Kundenfrequenz abhängig"

900 Millionen Menschen fuhren im Vorjahr mit den Wiener Öffis: Das ist ein neuer Fahrgastrekord. Der Preis hänge auch von der Kundenfrequenz ab, sagte Answer Lang von den Wiener Linien. Eine Preissenkung sei aber Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage eher unwahrscheinlich. Gleichzeitig brauchen die Verkehrsbetriebe zwecks Abdeckung der Mehrkosten durch höheren Verschleiß, gestiegene Energiekosten und mehr Serviceaufwand eine Extra-Finanzspritze von 30 Millionen Euro seitens der Stadt. (red, derStandard.at, 24.1.2013)

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Ich möchte nur bekanntgeben, dass wir heute (!) wieder (!!) mit dem Auto (!!!) durch Wien fahren werden, nämlich vom Westen nach 1210.
Grund: Wenn wir wieder heimwärts fahren, fährt schon lange kein Öffi mehr.

Aber nein, man braucht kein Auto in Wien.

mir wurscht ich fahr eh ohne fahrschein

Herr Professor!

mit Ihrem Gehalt und Ihrer Senioren-Netzkarte können Sie natürlich risikolos ohne Fahrschein fahren.

Ja wo kommt denn der erhöhte Verschleiß und Aufwand plötzlich her, wenn doch alle Linien in den letzten 10 Jahren deutlich ausgedünnt wurden?
Kann das eventuell an den supi tollen Ulfen liegen, deren Radlast die der Vorgänger konstruktionsbedingt teils um das 3,5 fache übersteigt.
Oder überhaupt an den Neufahrzeugen im ganzen, die scheinbar erst im Betrieb nach und nach alltagstauglich ausgerüstet werden (Fahrwerke V Wagen)?
Fragen über Fragen...

Haha...da hat man die neuen Tarife aber gut durchkalkuliert. Gibt doch ncihts nachhaltigeres als die Öffentlichen Verkehrsmittel. Peinlich sollte sowas schlußendlich wirklich in Erwägung gezogen werden.

Da rollt wieder der Propagandabus...

mehr oder weniger halt

mobilitätssolidaritätsbeitrag von 1% des bruttoeinkommens für jeden und dafür sind alle öffis "gratis"

oder wenigstens das top jugendticket (zu höheren preisen) auf verdienende ausdehnen

Gibt es dann auch einen Mobilitätssolidaritätsbeitrag für die Autobahnen, statt der vignette?

nein, aber hoffentlich km-abhängige maut!

mehr Serviceaufwand.

Fein!
Ergebnis bisher:
-Fast täglich auf jeder Ubahnlinie, egal wann man fährt, schadhafte Züge und euphemistisch "unterschiedliche" Intervalle.
-Im Winter jedes Jahr ein Chaos als würden die Wr. Linien noch im Vorjahr Fahrzeuge nur in Hawaii betrieben haben und erst lernen müssen, wie man mit Witterungen unserer Region umgeht.
- ja, es gibt schon ein paar billige Glasperlen, den Kunden als Riesenservice verkauft:
+ unnötige neue Ansagen.
+ Alibi - Putzmanderln und -weiberln die sich mit wischenden und kehrenden Gesten durch die Waggons schleppen.

Die Wiener Linien auf die immer häufigeren Schadensfälle und daruas resultierender Verspätungen angesprochen stößt man unf absolute Unwissenheit bzw Verleugnung. Wobei den Wr Linien zuzutrauen ist das sie auf die Idee kommen derartiges Zahlenmaterial auszuwerten erst nach einigen Jahren kommen. Vielmehr glaube ich das sie diese Schadensfälle irgendwo anders in die Statsitik packen. Hat sich ja bei den elterlichen Betrieben und Organisationen bewährt.
Besonders toll find ich auch die U-Bahnaufsicht welche, sofern überhaupt in Erscheinung tretend, sich in Gruppen in einen Waggon zusammenrotten anstatt sich auf merhere Waggons aufzuteilen.

Seit der Rot/Grün Koalition in Wien, liest man jeden Tag, welchen Anschlag diese Parteien, auf die Geldbörsen planen.
Und das mehrfach.
Nun scheint es so, als ob man die Wiener Linien Kunden bewusst belogen hat.
Zeit für einen Denkzettel bei den nächsten Wahlen.

Die Differenz zahlt spö/grüne von der Parteienförderung...

Alles eine Volksverar....ung.

Wie wärs, wenn sich die WVB das Geld durch Tariferhöhung bei der Verkehrsmittelwerbung hereinholen? Ist doch eh der gleiche Vereinseigentümer... und bei DER Steigerung der Fahrgastzahlen ist das argumentierbar.

sei ma sich ehrlich: Selbst bei einem Jahrespreis von 400,- EUR ist es noch verdammt günstig!

Um 400,- EUR kannst du dein Auto grad einmal 8x volltanken.

Mit den Öffis kannst du fahren wann, wo, so oft du willst.

Also ich find die Wiener Linien sind super!

wann, wo, so oft du willst

Ja klar.

/sarcasm off

8x volltanken bei einem ministadtflitzer mit ebensolchem miniverbrauch und minitank vielleicht

Das Jahresticket ist für Leute die das ganze Jahr fahren sicher sehr gut in Preis/Leistung. Wer im Sommer mit dem Rad oder Mopedroller fährt, für den schauts wieder radikal anders aus. Trotzdem fände ich gegen das momentane Preismodell nix einzuwenden würde man nicht gleichzeitig das Autofahren so zwanghaft ruinieren. Öffis sind gut ausgebaut, für die Fahrt in die Arbeit super, trotzdem gibt es Wege die man Abends oder am WE besse rmit dme Auto zurücklegt. Da ist man allerdings mit allen Schikanen konfrontiert. Von der Kurzparkzone bis 22 Uhr bis hin zu ständig gesperrten (wegen irgendwelcher Veranstaltungen) Hauptverkehrsadern am WE, ein Krampf diese Zwangsbeglückung.

welches auto kannst um 50€ volltanken?

Unseres. Locker. Eigentlich reichen 45.-

einen kia roi

Ja super, solange man nicht mal etwas "Grösseres", einkaufen will.
Immer heißt es, fahr Öffi, sei umweltfreundlich, aber wenn ich mir überlege, was ich ohne Auto alles nicht transportieren kann bzw. welche Orte in der Wiener Umgebung nicht erreichbar sind mit Öffi, dann ist das ein schlechter Scherz.
Wohlgemerkt fahre ich Öffi und habe kein Auto, muss mir aber regelmässig eines ausborgen, weil es in Wien Orte gibt, die Öffentlich nicht abgedeckt sind oder Fahrzeiten über 1 Stunde haben, wo man mit dem Auto in 20min ist..

Vollkommen richtig. Aber wir müssen alle Gutmenschen sein. Oder liegt es daran das sich die Politik zu keiner umfassenden Verkehrspolitik durchringen kann um das Verkehrsproblem ind en Griff zu bekommen und es somit in üblicher manier das vermiesen auf alle umlegt. Mit dem Auto in die Arbeit mus snicht sein, das soll ruhig ein Luxus sein. Trotzdem muss man es ja nicht für alles und jeden verbauen.

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