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Kurt Scheuchs Klage wurde abgewiesen.
Das Oberlandesgericht Wien hat die Klage von FPK-Chef Kurt Scheuch gegen derStandard.at abgewiesen, die Daten von zwei Usern bekanntzugeben, die ihn in Postings kritisiert hatten. Es revidierte die Entscheidung zugunsten Scheuchs aus der ersten Instanz - und betont die Freiheit der Meinungsäußerung. Die Entscheidung des Oberlandesgerichts ist nicht rechtskräftig, aber nur noch mit einer Zulässigkeitsrevision bekämpfbar. Medienanwältin Maria Windhager vertritt derStandard.at; die Kanzlei Gheneff-Rami-Sommer Scheuch.
Anlass 1 zum Kröten-Sager Scheuchs: "Tiervergleich: Da gibt es bedenkliche historische Kontinuitäten zur Sprache der Nazis. Sehr bezeichnend! Man weiß ja, aus welcher Ecke die Scheuchs kommen (jetzt hätte ich beinahe geschrieben, 'aus welchem Stall' - aber das wäre ja auch ein Tiervergleich gewesen)"
In der Entscheidung heißt es: "Der erste Teil des Postings von 'Christian Eder' beruht auf einer ausreichenden Sachverhaltsgrundlage: Es ist eine notorische historische Tatsache, dass ein Charakteristikum der Propagandasprache der Nationalsozialisten der Gebrauch einer 'Rhetorik der Gewalt' war. Insbesondere die Reden Hitlers waren gespickt mit außerordentlich aggressiven, diffamierenden und unflätigen Angriffen gegen politischer Gegner. Diese wurden als übelste Kriminelle beschimpft und ihnen wurde Betrug, Sabotage, Gaunertum, Schwindel und sogar Mord zur Last gelegt. Insbesondere die Juden wurden rhetorisch dämonisiert, gleichzeitig moralisch entwertet und durch einen bestimmten Sprachgebrauch - zum Beispiel durch Tiervergleiche - entmenschlicht. Schimpfwörter wie 'Parasit', 'Wanze', 'Spulwurm' und 'Ungeziefer' sollten bewirken, dass die Empathie mit ihnen verloren ging und sich beim Hören kein Mitgefühl mit den Angegriffenen einstellte."
Im zweiten Teil des Postings dieses Users sieht das Oberlandesgericht "keine Abstempelung des Klägers als Nationalsozialist, sondern lediglich eine Bezugnahme auf die (bekannte) rechtsnationale Einstellung des Klägers und seines Bruders".
Scheuchs Klagsziel 2 von "Andreas W": "Am besten beide Scheuchs wegsperren und dann abschieben! In irgendeinen Urwald, aus dem sie hervorgekrochen zu sein scheinen. Und in welchen ist völlig egal, die armen Tiere dort werden sich schon zu wehren wissen."
Auch Poster "Andreas W" "hält sich im Rahmen der Freiheit der Meinungsäußerung", heißt es im Urteil: "Die prononcierte Position des Klägers und der politischen Partei, der er angehört, in Angelegenheiten des Fremdenwesens ist notorisch. Das Posting hat einen erkennbar satirischen Gehalt und stellt einen kritischen Beitrag zur zitierten politischen Position des Klägers in der Fremdenpolitik dar."
Fazit des Gerichts: "Insgesamt fehlt es daher an der Bescheinigung eines rechtswidrigen Sachverhalts durch den Kläger."
Wegen dieses Befundes musste sich das Gericht nicht mehr mit der Frage befassen, ob hier das Redaktionsgeheimnis anzuwenden ist, auf das sich Medienanwältin Windhager berief: "Hier besteht potenziell ein akutes Spannungsverhältnis zwischen den Bekanntgabepflichten im E-Commerce-Gesetz und dem verfassungsrechtlich verbürgten Redaktionsgeheimnis, etwa wenn ein Posting nicht mehr den Schutz der Meinungsäußerungsfreiheit genießen würde."
Anlass der Postings: Scheuch hatte einen Richter als "Kröte" bezeichnet, deshalb musste sich der FPK-Parteichef und Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter vor Gericht verantworten. Scheuch musste 6.600 Euro Geldbuße zahlen und sich bei dem Richter entschuldigen. (fid, derStandard.at, 24.1.2013)
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Jössas, der arme Kurtl, der arm Uwe, was man den alles zumutet, ein Skandal der linkslinken Jagdgesellschaft. Ich hoffe, die Armen bekommen nun die psychologische Hilfe, die sie brauchen.
Achtung an alle Scheuch-Sympathisanten: In meinem Posting steckt Zweideutigkeit, bei etwaigen Anklagen versinke ich in absoluter Anonymität. Prost und Mahlzeit an die Ewiggestrigen! Herzliche Grüße aus Wien und auf ein baldiges Verschwinden der FPK in Bedeutungslosigkeit. Zsam, zsam, zsam, zsam, zsam, PROOOOST!
Die Scheuchs, scheinbar Masochisten,
lesen was Poster im Standard über sie berichten.
Da sogt der Sch. Uwe zum Sch. Kurt,
heast den klog ma, dann issa furt!
Und weil des hot in Kärntn System,
mocht eana Anwalt des bequem.
Die Scheuchs machen das System bekannt
und haben es "Klagen furt" genannt.
Zwischendurch spielt der Sch. Kurt Flöte,
sieht er einen Richter entkommt ihm das Wort "Kröte".
Die Scheuchs finden wohl Gerichte nett,
in Graz haben sie bestimmt schon ein Bett.
So studieren sie beizeiten,
was über sie so steht auf Internetseiten.
Ich dichte höchstens noch ein Loch,
trifft das die Scheuchs vielleicht auch noch?
Zerren sie mich jetzt vor Gericht,
sind sie Dichterfreunde nicht!
Für die zwei Klaggründe gebührt ihnen ein Kasperstipendiat,
für die Zeiten von Richter und Staatsanwalt sind diese jedenfalls zu schad.
Ein niederträchtiger Versuch, kritische Poster mundtot zu machen.
Wenn es Andere trifft, dann ist das "Humor", bei sich selbst reklamieren die FPK/Ö-ler aber gerne "Hetzkampagne", "Schmutzkübelkampagne", "Freimaurer", "Entrüstungsbeleidigung" und weiß der Teufel was noch.
die ganzen leistungsträger, die in den effen-facebookseiten in holprigstem deutsch unverhohlene hasspostings verfassen, kommen ungeschoren davon ...weil "man" wird ja wohl noch dürfen...blabla
und bei postings hier im forum, die politikerInnen mA nach aushalten müssen, wird gleich mal voll auf dem rechtsweg dreingefahren...
O_o
Die FPÖ galt immer schon als ausgesprochen klagsfreudig; und ihre Anwälte als talentierte Verzögerer und Bremser.
... eine Taktik, die für die Beklagten angeblich oft genug ruinös ist, weil eine Partei sich nahezu unbegrenzte Verfahrens- und Anwaltskosten leisten kann, ein einzelnes Forumsgroßmaul aber sicher nicht.
Na hoffentlich wählen die Kärntner(innen) das wieder, damit weiterhin jene mit Steuergeldern vollgestopft werde, die von Recht und Gesetzen in diesem Land keinerlei Ahnung haben!
Mitterlweile denke ich, täte die WKStA gut daran, die Konten aller in den letzten Jahren in der Landespolitik als LH oder LR beteiligter FP Politiker zu öffnen - und bitte das Privileg der nicht ausreichenden Einsichtsfähigkeit in der Schublade lassen!
Dass man die FPÖ besser nicht öffentlich kritisieren solle, weil sie als ausgesprochen klagefreudig gelte, und es dabei noch dazu eher darauf anlege, mit ständigen Verzögerungen und Einsprüchen den Beklagten wirtschaftlich zu ruinieren, als Prozesse zu gewinnen, hat man sich schon in den 80er Jahren zugeraunt.
Danke für diese eindrucksvolle Bestätigung des Rufs dieser Partie.
ich versuchs einmal mit einigen Satzzeichen:
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