Stuttgart will Prosenik doch nicht

24. Jänner 2013, 10:16

Kein Engagement des Österreichers nach Probetraining

Stuttgart - Philipp Prosenik wird doch nicht nach Stuttgart wechseln. Der 19-jährige Sohn von Ex-Teamspieler Christian Prosenik asbolvierte zuletzt ein Probetraining bei der zweiten Mannschaft der Stuttgarter, wurde aber doch nicht verpflichtet. Prosenik spielt derzeit in der zweiten Mannschaft des AC Milan.

Bei Stuttgart sind mit Martin Harnik (25), Raphael Holzhauser (19) und Kevin Stöger (19) bereits drei österreichische Profis im Kader. (red, 24.1.2013)

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schade

nach seiner äußerst von erfolg geprägten zeit bei chelsea logischer weise reif für den nächsten schritt zum ac milan und jetzt will ihn der papa bei stuttgart unterbringen? ich hoffe ja stark dass der papa ihn aufgrund seiner starken leistungen die er bei milan gezeigt hat es schafft ihn eventuell in spanien unterzubringen, atletico madrid wär ja was

die wege der jungen kickersöhne machen mich auch eher stutzig. klar kann man´s ausprobieren. aber dann erst mal von einem starnachwuchs zum anderen zu wechseln um dann in alicante oder ried zu landen war in dem fall wohl nicht so geplant.

ist aber sicher sehr vom typ/talent und ein bissl auch vom glück (verletzungsfrei, trainer ...) abhängig.
aber dass vastic und prosenik mit dem weg sehr glücklich sind, wag ich mal zu bezweifeln.

aber es geht wohl so oder so - wenn man sich alaba, weimann, harnik, fuchs etc. anschaut...

Harnik? Fuchs? Der eine hat noch nie in Österreich gespielt bzw. gelebt, der andere ist ja nicht als Jugendlicher ins Ausland gegangen...

ich verstehe die jungen österreicher teilweise nicht...

...da welchseln kicker, wie prosenik, vastic und co von einem europäischen topteam zum anderen (zumindest von jugendmannschaft zu jugendmannschaft) und landen dann irgendwann in den niederungen irgendwelcher ligen. ich persönlich bin ja der meinung, dass einzig und allein der wechsel nach deutschland die beste option für junge österreicher ist. das liegt auf der einen seite natürlich an der gemeinsamen sprache und auch an der ähnlichen kultur. ein wechsel in ein anderes land ist für junge kicker umstellung genug - neue sprache, andere kultur etc. da ist es doch logisch, dass man nach deutschland wechselt. hinzu kommt noch, dass die fußballerische ausbildung in deutschland wohl zu den besten auf der welt gehört.

von welcher kultur sprichst du?

worin ähneln sich "die" öster. und "die" deutsche kultur und was unterscheidet sie von "anderen" kulturen, außer dass die pizza in napoli besser ist als in hamburg? oder meinst du die ähnlichkeiten zwischen mozart und beethoven, weißwurst und waldviertler oder die tatsache, dass es kebab auch in deutschland gibt? bin gespannt auf deine antwort!

Wer glaubst hat Österreich besiedelt????

Antwort: Bayern

Wer glaubst hat Österreich besiedelt????

Antwort: Bayern

Entweder kennst Du Österreich nicht oder Deutschland. Die Kultur innerhalb Deutschlands ist bereits so heterogen, dass es eine "deutsche Kultur" auch nur dann gibt, wenn man das auf wenige Faktoren reduziert - Faktoren, die in Österreich vielfach praktisch gleich ausgeprägt sind; wenn man vom Flächenbrand der Engstirnigkeit, Kleinkariertheit und den an Manie erinnernden Gemütssprüngen zwischen völlig realitätsfremdem Größenwahn und depressiver Suderei absieht, was in D nur in einigen "Enklaven" anzutreffen ist. So zumindest meine bescheidene Beobachtung, nach 32 Jahren Österreich (4 Städte inkl. Graz und Wien) und 8 Jahren Deutschland (2 Städte sowie ausgedehnte Reisetätigkeit im gesamten Land).

Danke - over & out!

alleine die tatsache, dass wir die selbe sprache sprechen, die selben produkte kaufen, die selben medien konsumieren und auch noch ziemlich idente speisen zubereiten bzw. gleiche bräuche zelebrieren kann ich ohne schlechten gewissen behaupten - ja da gibt es einen zusammenhang. in england gibt es zb keins chwarzbrot und die speisen/lebensmittel sind teuer bzw. teilweise katastrophal. das wäre schon eine umstellung für einen jungen österr. fußballer. in italien steht "la famiglia" an oberster stelle und es gibt die mittagspause. in frankreich gibt es andere bräuche und sitte, als im deutschsprachigen raum! von daher finde ich, dass ein junger österreicher doch den leichteren weg gehen sollte, um sich voll und ganz aufs kicken zu konzentriere

spiel und ö wurde teil des deutschen reichs. nach dem 2. weltkrieg wurde österreich wieder eigenständig und es wurde ein anshclussverbot an deutschland im staatsvertrag beschlossen. dennoch wurden die kontakte mit deutschland verstärkt und sowohl wirtschaftliche, als auch kulturelle zusammenarbeit geleistet (zb deutsches fernsehen in österreich etc.). seit dem beitritt der eu ist diese anschlussklausel allerdings für nichtig zu erklären - und man sieht ja derzeit, dass die österreicher rund deutschen in der eu eigentlich "dicke freunde" sind und eng miteinander kooperieren. wenn du also behauptest, es gebe hier keine gemeinsamkeiten zwischen deutschland und österreich dann ist das ziemlich naiv!

wodurch die preußen letztendlich das deutsche reich proklamierten allerdings ohne österreich (da sich preußen und österreicher ja nicht riechen konnten). danach entwickelte sich österreich während der industrialisierung langsamer und es enstand ein unterlegenheitsgefühl in österreich. dies zeigte sich dann im ersten weltkrieg in dem die österreicher ohne deutschland wohl schon vorher geschlagen gewesen wären und militärische offensiven ohne deutscher unterstüzung nicht möglich gewesen wären. nach dem 1. weltkrieg war in ö das bedürfnis groß sich mit den deutschen zu vereinen. was dann letztendlich auch geschah, da die österr. wirtschaft immer mehr von deutschen konzernen beeinflusst worden war. somit hatten die nationalsozialisten leichtes.

deutschen übernommenen begriff. während der reformation durch luther blieb der österreichische raum dennoch katholisch und vertritt während des 30 jährigen krieges die deutschen interessen. dadurch entstanden sowohl wirtschaftliche, politische und kulturelle verbindungen. vorallem im bereich der kunst, wissenschaft etc. da viele professoren, beamte und wissenschaftler zu dieser zeit nach österreich kamen und somit die österr. kultur mitprägten. wien war vorallem ein zentrum der deutschen einwanderung zu dieser zeit. auch während dem innerdeutschen krieg zwischen großdeutsch (bayern und österreich) und kleindeutsch (preußen und deutsche) spielten wir eine entscheidende rolle - österreich hatte eine empfindliche niederlage zu verkraften...

nun ja, kultur hin oder her - vor allem die mehr oder weniger gemeinsame sprache kann denn start schon erleichtern...
natürlich ist es ein hehres und positives ziel möglichst viele sprachen zu beherrschen - aber - ähm, das sind fussballer und keine jungen austauschstudenten.

und eine gemeinsame "alltagskultur" gibt es nun mal in D und Ö schon. es gibt ähnliche wert- und moralvorstellungen, eine ähnliche struktur im alltagsleben, vom einkaufen bis zu schulen und ämtern etc...

stuttgart ist wien nun mal schon ähnlicher als neapel. ist halt so. ist auch keine wertung, was jetzt "besser" ist ... aber die jungen buben haben eh nur fussball im kopf ... und dann später halt friseusen und models ... je nach erfolg der karriere ;-)))

gemeinsamkeiten zwischen deutschland und österreich gibt es schon seit jahrhunderten (auch wenn wir österreicher das eig nicht wahr haben wollen)

nicht nur die sprache verbindet uns mit den deutschen, nein auch die rechtssprechung (die wir von den deutschen abgekupfert haben) oder auch die bierkultur. diese gemeinsamkeiten entwickelten sich schon vor einigen jahrhunderten, als bayern geteilt wurde und das herzogtum schwaben aufgelöst wurde und die österreichischen länder entstanden. bzgl der schwaben ist zu sagen, dass die habsburger ursprünglich schwäbisch gesprochen haben und von dort aus nach österreich gekommen sind und über jahrhunderte unser land regiert haben. es entstand dadurch ein dreieck im süddeutschen raum zwischen den habsburger in Ö, den luxemburgern in böhmen/ungarn sowie den bayern. bis zu kaiser franz joseph war eig immer die rede von "fürsten" einem aus dem...

viele deutsche talente wechseln übrigens zur ausbildung nach england...wie passt das zu ihrer theorie?

und wieviele deutsche talente haben in england den sprung nach "oben" geschafft?

namen bitte, keine polemik

viele? da musst du dich verzählt haben. und das sind die, die nach der kir royal methode abgeworben werden.

Prosenik jr sei all jenen ans Herz gelegt, die meinen, daß ein ein früher Wechsel ins Ausland der alleinige Weg zur Glückseeligkeit sei!

ich bin mir halt nicht sicher

ob chelsea nicht die falsche adresse für ein junges österreichisches talent war...

Da würde ich eher an das junge österreichische Talent zweifeln. Auch bei den Jugendmanschaften Chelsea´s gibts Mords-Konkurrenz. Wenn du dich da nicht reinhängst, oder es ganz einfach nicht reicht, dann schaust du durch die Finger. Fressen oder gefressen werden at its best!

Gegenbeispiel: Weimann

grundsätzlich stimmt das auch

er hätte nur nicht nach england gehen dürfen

nach Österreich zurück kann er ja so wie so immer..

und Alle können es ja nicht schaffen im Ausland.

deine Aussage impliziert das es ihm in Österreich besser ergehen würde.
Woraus lässt sich das schließen?

Ich würde eher sagen dass sich da jemand nicht eingestehen kann wie gut er wirklich ist. Allerdings habe ich keinen tieferen Einblick in die Situation.

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