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Ein Kieferfragment von Vulpes skinneri, es sind die ersten Überreste von Füchsen in der berühmten Malapa-Höhle in Südafrika.
Pretoria - Die Malapa-Höhle liegt rund 40 Kilometer westlich von Johannesburg und zählt seit ihrer Entdeckung im Jahr 2008 zu den weltweit wichtigsten Ausgrabungsstätten für frühe Hominiden. Zu den bekanntesten Funden zählen etwa die 2010 freigelegten Überreste eines Australopithecus sediba. Vor kurzem haben die Paläontologen fossile Raubtiere entdeckt - für die Malapa-Höhle eine Premiere. Neben Katzen, Mangusten und Hyänen fanden die Forscher von der Wits University of Johannesburg erstmals auch Fragmente einer kleinen hundeartigen Tierart: Eine bisher unbekannte Art von Füchsen, wie sich nun zeigte.
Die Wissenschafter verglichen die Knochenfragmente - Rippen- und Kiefernteile - mit älteren Funden und Knochen heutiger Füchse und fanden heraus, dass die Unterschiede, den Fund als neue Art zu deklarieren, rechtfertigen. Die Versteinerungen legten nahe, dass die Tiere vor etwa zwei Millionen Jahren gelebt hätten, berichteten die Wissenschafter am Mittwoch in der Fachzeitschrift "Transactions of the Royal Society of South Africa". Sie gaben den Tieren den Namen Vulpes skinneri und benannten sie damit nach dem südafrikanischen Umweltschützer John Skinner.
"Der Fund ist vor allem auch deshalb aufregend, weil der Stammbaum der Füchse zu den am wenigsten erforschten unter den afrikanischen Raubtieren zählt," meint Mitauthor Brian Kuhn. "Es ist wundervoll, eine mögliche Vorgängerart heute lebender Füchse zu entdecken." Die Wissenschafter hoffen demnach auch, aus den Fossilien Schlüsse über die Abstammungslinien moderner Hunde ziehen zu können. (APA/red, derStandard.at, 24.01.2013)
Abstract
Transactions of the Royal Society of South Africa: A new species of fox from the Australopithecus sediba type locality, Malapa, South Africa
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Gut gefallen hat mit dieser Vergleich mit einigen heute lebenden Fuchsarten:
http://cdn.sci-news.com/images/20... ge_840.jpg
Ganz oben das gleiche Kieferfragment von V. skinneri wie im Artikel, dann folgen von oben nach unten
Kapfuchs: http://de.wikipedia.org/wiki/Kapfuchs der heute in der gleichen Gegend heimisch ist
Wüstenfuchs: http://de.wikipedia.org/wiki/Fennek
Rotfuchs: http://de.wikipedia.org/wiki/Rotfuchs den wir wohl alle kennen; und
Löffelhund: http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3... B6ffelhund von dem es heute ebenfalls eine Unterart im südlichen Afrika gibt
A) gleicht schon kein lebendes Individium höherer Arten zu 100% seinen Artgenossen
B) sind Fossilienfunde aufgrund der schwierigen Bedingungen immer lückenhaft
Was dann von den Evolutionsgegnern sofort als Argument aufgegriffen wird, alla "im Wald stehen viele Bäume, dazwischen sind viele Zwischenräume"...
einzelne Individuen, welche sich nicht stark verändert haben, über mehrere Generationen gruppieren.
Und wenn so ein Individuum, das ein Teil einer Gruppe die noch bis dato unbekannt war, gefunden wird, ist es meiner Ansicht nach okay wenn man es einen "Missing Link" nennt.
Ich gebe Ihnen Recht, weil es immer besser ist mehrere Funde einer Spezies zu machen - dennoch muss man nicht alles so kleinlich sehen.
Missing Link haben wir im Biologieunterricht der Unterstufe gehört und gelesen. Und zwar zwischen Hominiden und Menschen. Das sind 2 Arten.
Es gibt ca. 9 Millionen Arten (bekannt, hochgerechnet). Ein missing link tut zwischen 2 Arten genau nichts, da braucht es ganze "Ketten". Aber bevor weiterschreib wart ich lieber, dass du jetzt gleich aus wut explodierst du wappler, dann spare ich mir weiteres.
Ohne mich jetzt auf diese (IMHO sinnlose) "Kreationismus-Debatte" einlassen zu wollen, aber:
1) Was Sie "im Biologieunterricht der Unterstufe gehört und gelesen" haben, ist vielleicht nicht (mehr) ganz "state of the art"
2) Menschen SIND Hominiden (Hominidae - Familie; Homo - Gattung). Ein "missing-link" zwischen Gattung und Familie ist Unfug
3) Das mit dem "Wappler" war unnötig, zumal die "Nina" ja noch gar nicht erwähnt worden ist...
...ist ja eher eine beliebte Wortwahl christlicher Gruppen im 20. Jhd., die glaubten, daß jetzt endlich jeder Saurierknochen und Neandertalerzahn ausgebuttelt wurde und trotzdem würde im darwinschen Sinn ein Übergang vom Affen zum Menschen fehlen.
Es zeigt sich halt, daß die missing-link-Suppe immer dünner wird und man müßte eher von einem not-yet-found link sprechen.
Aber was ein richtiger Christ ist, läßt sich von solchen Kinkerlitzchen nicht beeindrucken und tauscht den Begriff einfach mit intelligent design. Hauptsache Gott ist irgendwie mit von der Partie. Mal schauen was als nächstes kommt.
zeugen jehovas: Darwinisten sind satanisten!
islam. Kreaktionismus: hab ich mich noch gar nich mit beschäftigt... ist sicher nicht wissenschaftskompatibel...
es is ja gut, dass die kath. kirche abstirbt, aber was da für ein dreck nachkommt bäh.
...innerhalb der christlichen kirchen ist die katholische eine, die selbst wissenschaft betreibt (sogar sehr gute!) und mehrheirlich gegen die wissenschaftsfeindlichkeit evangelikaler spinnwr steht. Mit vielen ausnahmen natuerlich.
http://harunyahya.com/en/works/... creation--
ist genauso hirnbefreit wie christlicher kreationismus.
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