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San Francisco - Trotz Rekordverkäufen wachsen die Zweifel an der Vormachtstellung von Apple im Geschäft mit Smartphones. Der weltgrößte Technologiekonzern verkaufte im abgelaufenen Quartal zwar mit 47,8 Millionen iPhones so viele wie noch nie. Analysten hatten aber mit einem Absatz von rund 50 Millionen Stück gerechnet. Auch mit seinen ebenfalls am Mittwoch bekanntgegebenen Umsatzerwartungen lag Apple unter den Erwartungen. Die Aktie stürzte nachbörslich zehn Prozent auf 463 Dollar ab - innerhalb weniger Minuten büßte der Konzern rund 50 Milliarden Dollar an Marktwert ein.
Die Kalifornier hätten zwar eine Menge iPhones verkauft, sagte Analyst Shaw Wu von Sterne Agee. "Aber das Problem sind die hohen Erwartungen der Investoren." Auch wenn Apple eines der stärksten Unternehmen bleibe, werde die Bilanz die bisherige Dominanz infrage stellen. Andere Experten warfen dem Unternehmen vor, sich auf dem Erfolg auszuruhen. "Man kann nicht immerzu iPhones und iPads auf den Markt bringen und davon ausgehen, dass schon jeder ein neues braucht", kritisierte der Chef von DoubleLine Capital LP, Jeffrey Gundlach. "Das Mini? Was soll da dran sein? Das ist ein etwas kleineres iPad. Definiert man so Innovation?"
Auch mit dem Umsatz zeigten sich die Marktbeobachter unzufrieden. Apple erlöste im Geschäftsquartal 54,5 Milliarden Dollar, während die Experten im Schnitt von 54,73 Milliarden Dollar ausgegangen waren.
Den Amerikanern macht unter anderem die wachsende Konkurrenz durch die Galaxy-Handys von Samsung Electronics zu schaffen. "Apple muss innovativer werden", forderte Analyst Trip Chowdhry von Global Equities Research. Das iPhone komme in die Jahre. "Sie brauchen bald ein völlig neues Gerät - in Monaten nicht Jahren". Das iPhone steuert rund die Hälfte zum Konzernumsatz bei. In Branchenkreisen hatte es in diesem Monat geheißen, Apples Zulieferer würden wegen der schwächelnden Nachfrage weniger Teile für das iPhone und den Tablet-Computer iPad produzieren. Apple verkaufte 22,9 Millionen iPads - etwa so viele wie von Marktbeobachtern erwartet.
Im Ende Dezember abgeschlossen Quartal sank die Bruttomarge auf 38,6 Prozent von 44,7 Prozent vor Jahresfrist. Der Gewinn stagnierte: Im ersten Geschäftsquartal verdiente Apple unter dem Strich 13,07 Milliarden Dollar nach 13,06 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie ging sogar zurück - auf 13,81 Dollar von 13,87 Dollar. (Reuters, 24.1.2013)
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Anleger an der Börse wussten bereits vor der Veröffentlichung der gestrigen Zahlen, dass das Unternehmen sehr hoch bewertet ist. Die Frage für die gebannten Zahlenjünger war nun, ob es dem Unternehmen gelingen würde, noch eine Schippe drauf zu legen. Die Quadratur des Kreises ist dem Unternehmen nicht gelungen. Die Shareholder waren unzufrieden und die Analysten enttäuscht. Die Aktionäre fingen sogleich an zu heulen, weil ihr schillerndes Unternehmen gerade an Glanz verliert.
Quelle: http://www.start-trading.de/blog/2013... um-nichts/
Was ist an den Galaxy-Handys Innovation... dass sie von Version zu Version größer werden? Jedes Android Handy kann genau das gleiche was das Galaxy von Samsung kann! Was ist bei den Galaxy die Innovation - nur dass sie mehr verkaufen, weil sie etwas billiger sind? Es gibt immer Hypes am Anfang war es Nokia jetzt fast bankrott, dann Motorola mit dem Razr V3 - die Handy Sparte verkauft an Google, dann Apple mit dem iPhone und jetzt ist halt Samsung dran... wie lange wird er Ruhm von Samsung dauern?
Sie haben scheinbar nicht erkannt, dass manches jahrhunderte (vielleicht sogar millionen jahre) lang ohne probleme dahinlaufen kann, und trotzdem mal an ein limit stößt.
man denke nur an die ressourcen unseres planeten. es wäre blöd zu behaupten, dass plötzlich ALLE ressourcen weg sind. es reicht aber wenn nur EINE weg ist, auf der die fundamente des systems aufgebaut sind.
ein ersatz wird zwar kommen, aber ohne intelligente vorausplanung erst nach einem zusammenbruch, der ein umdenken ERZWINGT.
von wegen: "der markt regelt alles" - von mir aus im sinne von preis/leistung, aber nicht wenn es um sinnhaftigkeit & nachhaltigkeit geht.
da wird aus uralttechnologien alles rausgequetscht so lange es geht - oft auf kosten der lebensqualität.
TRÄUMER. heutztage setzt sich das KAPITAL durch.
kreativität ist nur gefragt wenn sie im rahmen der geldgetriebenen werte kurz/mittelfristig hilfreich ist. das ist das problem.
kreativität, die dem nicht entspricht - dazu gehören zb langfristige ökologische ideen sind diesen leuten und organisationen solange völlig wurscht, solange es nicht vom konsumenten verlangt wird.
und die konsumenten werden gerade im turbokapitalismus durch werbung konditioniert und gelenkt: "KAUFEN! MEHR! JETZT! NOCH MEHR!"
bei uns nicht so, aber schauen Sie zb in die USA als musterbeispiel so einer gesellschaft.
für einzelne ist nachhaltigkeit kein endogenes interesse. man selbst merkt effekte des handelns ALLER meistens nicht mehr. unsere nachkommen schon.
ich hab die lösung:
http://www.youtube.com/watch?v=EaKWHvUASgk
Jede Aktienbewegung im NewEconomy-Bereich hängt von der Situation im Patentsektor ab. Es geht längst nicht mehr um technische Innovation, sondern um die Fähigkeit zur besseren Formulierung und rechtlichen Umsetzung von Patentansprüchen...
...
Aber was sollte dieses Gewäsch:
"Das Mini? Was soll da dran sein? Das ist ein etwas kleineres iPad. Definiert man so Innovation?"
Der Mini ist der Grund warum Apples Aktien gestern nur absackte und nicht komplett wegbrach. Der Mini ist für das einzige wirklich große Wachstum verantwortlich. Die 10" iPads blieben trotz einer Produktneueinführung stabil (das gab es noch nie vorher in der Produktion von Tablets bei Apple). Der iPad Mini bringt zwar keinen Gewinn. Aber er hat wenigstens Umsatz gebracht.
Der Rest ist ja korrekt (eh ein wunder für das sontige Gewäsch von analysten).
Der Gewinn stieg nicht (die gross margin brach regelrecht ein) und das iPhone 5 setzte sich nicht halb so gut ab wie es für einen letzten merkbaren Angriff auf das Android Monopol notwendig gewesen wäre. Vom katastrophalen Einbruch bei den Macs um fast ein Viertel der Stückzahlen reden wir erst gar nicht (da muss Apple das Ruder sofort rumreissen, sonst machen die gar keine PCs mehr - Mac-Division nur noch bei 10% des Gesamtumsatzes)).
...
apple: 11,7
google: 22,0
samsung electronics: 14,1
Fundamental ist Apple in Ordnung.
Scheinbar waren gestern ein paar leute investiert die auf eine Risenüberraschung bei den Ergebnissen gehofft haben. Die wurden klar enttäuscht und sind deshalb auch flott wieder raus aus dem Titel. Unter langfristigen Gesichtspunkten und der Aussicht auf eine Dividende ist die Aktie nachwievor interessant. Höhenflüge wirds halt keine mehr spielen.
evtl. sollte der artikel erwaehnen, dass
- es bei einem umsatzplus von 18% kaum gewinnsteigerung gab
- der itunes und software absatz bloß um 5% anzog, obwohl iphone und ipad absatz um 29% bzw 48% mehr wurden
- die mac verkaeufe um 22% zurueck gingen.
Fuer anleger bedeutet sowas halt:
- weniger umsatzrentabilitaet
- saettigung (es werden alte geraete ersetzt, neue kunden fuer die cash cow itunes findet man eher wenig)
- dass sich auch apple markttrends nicht entziehen kann bzw. ipads auch das eigene geschaeft mit macs kannibalisieren
Das kombiniert mit einem aktienkurs der in der vergangenheit sehr stark vom erwartungshaltung gepraegt wurde erklaert vieles
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