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Sozialmarkt-Wien-Gründer Alexander Schiel (links) und AEE-Systems-Gesellschafter Christian Töltl vor den drei "G eye"-Kästchen: Diese Geräte sparen 37 Prozent des Stromverbrauchs ein.
Wien - "Wir haben unser Unternehmen im Dezember gegründet - und da hatten wir etwas Weihnachtliches im Sinn", berichtet Christian Töltl. Also kam ein Weihnachtsgeschenk nicht unter den Christbaum - sondern über den Schaltkasten im 600 Quadratmeter großen Sozialmarkt Wien in Donaustadt - drei Steuerungsgeräte der Firma AEE Systems. "G eye" heißen die und helfen, eine Menge Strom zu sparen.
Denn der Sozialmarkt wird wie viele andere Geschäfte und Büros mit Leuchtstoffröhren beleuchtet. Wobei jene allerdings eine höhere Spannung eigentlich nur in der Startphase benötigen. Im laufenden Betrieb aber ist diese hohe Spannung eigentlich gar nicht mehr nötig. Also senkt das "G eye"-Kastl die Amplitude - womit insgesamt beim Stromverbrauch bis zu 48 Prozent eingespart werden können.
Im Donaustädter Sozialmarkt zeigte der einmonatige Testbetrieb, dass der Stromverbrauch für die Beleuchtung immerhin um 37 Prozent gesenkt werden konnte. Das macht übers Jahr eine Ersparnis von mehr als 1000 Euro. Gekauft hätten die drei installierten "G eyes" 3000 Euro gekostet. Sprich: Die Investition wäre in weniger als drei Jahren wieder drinnen.
In diesem Fall waren die drei Testgeräte aber eben ein Weihnachtsgeschenk, und Energiespargewinn macht sich gleich direkt bemerkbar.
Geld, das Sozialmarkt-Wien-Gründer Alexander Schiel gut gebrauchen kann. Denn sein gemeinnütziger Verein kommt ohne Förderungen durch die öffentliche Hand aus: "Wir finanzieren uns ausschließlich über die Einnahmen hier und über Spenden", erläutert Schiel. Im Sozialmarkt kaufen pro Tag 150 bis 250 Personen ein - Menschen, die sich diese Produkte zu normalen Supermarktpreisen längst nicht mehr leisten könnten.
In Wien leben rund 200.000 Menschen mit einem monatlichen Einkommen von weniger als 900 Euro. Jene sind es, die in den drei Filialen von Sozialmarkt Wien einkaufen können - 30.000 Kunden sind bereits registriert und haben eine Berechtigungskarte.
Für den kommenden Sommer soll übrigens der zweite Teil des Geschenkes von AEE systems angebracht werden: LLumar-Lichtschutzfolien für die Auslagenscheiben, die helfen sollen, den Kühlbedarf im Sommer zu senken und im Winter vor Kälte zu schützen. Diese Folien wird AEE systems vertreiben, wie auch Photovoltaik-Lösungen mit dem in Österreich entwickelten Speichermodul Neovoltaic. Mit dem können Häuser, aber auch Betriebe zu kleinen Strominseln werden. (Roman David-Freihsl, DER STANDARD, 24.1.2013)
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Funktioniert nicht die Beleuchtung der 50 Jahre alten Zügen der Wiener Straßenbahn genauso? Schaut für den Laien so aus, als würde dort eine zu jeder Leuchtstoffröhre in Reihe geschaltete Glühbirne (el. Kaltleiter) die gleiche Funktion erfüllen (hoher Einschaltstrom/-spannung, dann reduzierte Spannung im Betrieb). Kennt jemand die Schaltung genauer?
Für Lobbyisten eine gute Sache ,aber für die Armen die Leute die es wirklich an Geld fehlt sei es unterschicht und Mittelschicht die dort einkaufen bringt dieses Projekt gar nix und da frag ich mich schon,ob es nicht sinnvoller wäre andere Lebensmitteln die was auch die Gesundheit fördern, und nicht krank machen ,mehr zu investieren als in High Tech ?! Der Grundgedanke bleibt auf der strecke und geht immer mehr verloren,wie Ich finde !
Ist halt nur meine Meinung dazu und und die ist frei von Gedanken ! Aber gerade das macht mich so stutzig punkto Sozi Markt !
Ich wünsche mir, das die Leute die dort einkaufen auch Sich für sich selbst , besser informieren was sie dort kaufen und nicht weil es billiger ist !! :-)
an die bedürftigen verfüttern damit diese schneller sterben.
der ganze sozialbereich, die sozialindustrie ist längst eine ausbeutungsindustrie geworden, promente beutet iv-pensionisten für 2 euro die stunde aus (was denen von der ausgleichszulage wieder abgezogen wird) und stellt sich als wohltäter hin, zum hohn kriegen die "sozialfälle" noch verdorbene waren aus dem "sozialmarkt"
wobei "sozial" in etwa so sozial bedeutet wie es beim begriff "soziale netzwerke" der fall ist.
hauptsache jeder depp kann soziotherapeut (erwachsenenumerzieher) werden, der adolf hätte sich über solche ideen gefreut.
Ich glaube diesem Artikel nicht. Es ist einfach völlig unlogisch, dass Leuchtoffröhren und deren Vorschaltgeräte bisher von allen Herstellern so schlecht ausgelegt waren, dass auf so einfachen Weg 48% Einsparung möglich ist. Die Sache "stinkt".
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