Prinz Harry: Videospiele halfen bei Kriegseinsatz

Kontroverse Aussage sorgt für Aufsehen in den britischen Medien

Großbritanniens Prinz Harry ist bekannt für seine Videospielaffinität. In einem Interview ließ er nun durchblicken, dass ihm seine Leidenschaft bei seinem viermonatigen Kriegseinsatz in Afghanistan entgegen kam. Als Bordschütze eines Apache Kampfhubschraubers habe er davon profitiert, ein Gefühl für per Daumen bedienbare Joysticks zu haben.

Getötet im Diesnst

Gegenüber dem Guardian erklärt Harry weiters, dass er im Zuge seiner Einsätze getötet habe. "Wenn es Leute gibt, die unseren Jungs Böses wollen, dann nehmen wir sie aus dem Spiel.", so der Prinz. Das Motto laute: "Ein Leben nehmen, um ein Leben zu schützen." Wie die Äußerung in den britischen Boulevard-Medien aufgenommen wird, bleibt abzuwarten. Ende Dezember erst machten The Sun und Co. das Kriegsspiel "Call of Duty" für den Amoklauf an einer US-Volksschule mitverantwortlich. (red, derStandard.at, 24.1.2013)

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Guardian

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