BMW Einser verliert den Vergleichstest

Ansichtssache | Guido Gluschitsch, 23. Jänner 2013, 17:07

Der BMW 1er steht an der Spitze der Golfklasse. Wir lassen zwei Fünftürer, die unterschiedlicher nicht sein können, zum Vergleich antreten

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foto: der standard/gluschitsch

Härter und gemeiner kann ein Vergleichstest kaum sein. Wir lassen einen Benziner gegen einen Diesel antreten, Allrad gegen Hinterradantrieb. Was aber beide Autos eint, das sind Marke, Typ, ein Twin-Turbo, die hervorragende Ausstattung - und beide Fünftürer verfügen über den Sprit-Spar-Modus EcoPro.

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Jedenfalls hat ausnahmsweise ein BMW einen Vergleichstest verloren - wenn man auch sagen muss, dass schon wieder ein BMW gewonnen hat.

... Für solche lächerlichen texte sollte man G. Gluschitsch verbieten autotestes zu machen...

Vielleicht gefällt der 1er den Damen

Mir jedoch sagt er optisch überhaupt nicht zu. Glupschaugen und ein Innendesign wie aus den 90ern.

Neuerdings bietet Lexus da deutlich netteres Gerät, das weit sparsamer ist, zu vergleichbarem Preis.

Die "ab" Preise sind lustig...

ich habe meiner frau den vorschlag gemacht, ihren 147er durch den 1er zu ersetzen

nach der probefahrt hat sie gemeint, dass eine frau so ein auto nur dann fährt, wenn sie es von ihrem mann ohne fragen geschenkt bekommt

durch die sitzposition verleitet das auto zum ständigen pushen, eine art ersatzbefriedigung für möchtegerns (ich zitiere nur).

und: in der basisversion keine leichtmetallfelgen und nicht mal ein lederlenkrad, und das bei diesem preis

sie hat sich jetzt eine giulietta bestellt

Mein Beleid. In keinem Kompaktauto sitzt man schlechter als in der Giulietta, zumindest als Mann. Vielleicht passt die Giulietta aber genau für Damen, aber ansonsten ist das Auto eine ergonomische Missgeburt, obwohl es äußerlich sehr hübsch geworden ist.

kluge frau mit gutem geschmack

Ein Twinturbo mit 1,6L Hubraum und NUR 102 PS?

Dafuer braucht man doch keine 2 Luftpumpen.
So eine Mikrige Literleistung hat der Golf GTI vor 35 Jahren schon uebertroffen.

Hmja, diese 2 Lader sind leider zusammen 800 Kilo schwer und werden vom Keilriemen der Lichtmaschine mit angetrieben, das frisst locker 80PS weg.

Die bei BMW haben eben null Ahnung vom Motorenbau...

5,8 l ist beim 114 eine frechheit

mein alter a4 quattro fuhr mit 5,5...da rede ich aber vom bj 1999

Achja...

5,5l Motoröl...

Ein "modernes" Kleinfahrzeug des Jahres verbraucht mehr Treibstoff als ein solches aus dem Jahr 1990?

Ich fahre jetzt bereits das vierte Auto Baujahr 1989 - 1991, die alle unter 5,5 l Diesel auf 100 km verbrauchen und dabei Platz für eine Familie bieten und nicht bloß ein In-Wagerl für Teenies sind. Bisher habe ich die alle bis auf 450 000 - 530 000 km gefahren, ohne Reparaturen und ohne Probleme, die Probleme waren am Ende die anderen Verkehrsteilnehmer, die diesen würdigen Autos ein Ende bereiteten.
Ganz im Ernst: Wo bleibt da die Weiterentwicklung?

Für Interessierte: Das waren 2 x Toyota Carina BJ 1990, 1 x Corolla 1989 und 1 x Nissan Primera 1991 - er befindet sich seit kurzem in meinem Besitz und sich gerade in der Einfahrphase...

"...ohne Reparaturen und ohne Probleme..."

"...die Probleme waren am Ende die anderen Verkehrsteilnehmer, die diesen würdigen Autos ein Ende bereiteten. "

Und du hältst das für Zufall?

5,5 Liter Super in einem A4 Quattro? Entweder, du druckst hier fleißig G'schichtln oder du gehörst zu jenen Exemplaren, die den Unterschied zwischen dem grünen und dem schwarzen Zapfhahn nicht kennen...

Nicht mal im Traum, wenn wir von einem einem Benziner reden.
Dass Diesel sparsamer ist, ist klar.

Abgesehen davon ist der Motor im 114i leider eine Gemeinschaftsentwicklung mit PSA...

Und mein alter 7er BMW mit 5,4 Litern, und das war BJ 1995. Einen A4 mit 5,5l Hubraum bin ich aber noch nie gefahren, geht sicher super :)

100ps bei 1500kg sind wohl etwas zu wenig. wenn man die karre nicht jedes mal bei der kreuzung wegprügelt bewegt sich das ja praktisch nicht. und genau das is der grund warum bei uns auf den strassen nix weiter geht, alle träumen vor sich hin anstatt sich zügig zu bewegen. es besteht keine notwendigkeit zu rasen...zügige bewegungen wären völlig ausreichend. aber das schaffen ja nicht mal die fußgänger.

das liegt fast immer am fahrer

Wenn ich mit meinem T4 1600kg 78PS unterwegs bin fühle ich mich oft als Verkehrshindernis, und wundere mich dann oft, dass ich beim Ampelstart viele Verkehrsteilnehmer trotzdem weit abhänge.

Und dann erklärst mir in einfachen Worten, wie Du bei einem 2WD > 100 PS bei einem Frontkratzer bei der Ampel überhaupt auf den Asphalt bringst.
Nimmst da eine Zahnstange ?

der wagen oben hat aber keinen frontantrieb ... ??

und bis 200ps geht das im allgemeinen schon ganz gut.

Wegen einem Hecktriebler in der Meute wird es aber auch nicht schneller gehen.
Und das mit den 200 PS erzählst anderen. Es sei denn, Du fährst ein Panzerderivat.

Ford Focus RS mit 2,5l 5 Zylinder Turbo, 305 PS, Vorderrad. Der bringt seine Pferde sehr wohl auf die Straße, sogar mit einer ganz eigenen Art von Lustigkeit!

800 kp Radlast * 0,8 Reibwert * 40 km/h = 123 PS.
Mehr geht nicht über die Reibung zwischen Reifen und Asphalt unter durchschnittlichen Verhältnissen.
Der Rest verschwindet in schlechtem Drehzahlgebiet, Kupplungsreibung etc.
Deswegen auch die Tendenz zu 6-Ganggetrieben gerade bei schwächeren Fahrzeugen.

Wie erklären Sie mir dann bitte die 3,1 Sekunden von 0 auf 100 eines Ferrari F12 zum Beispiel? Da werden auch nur 2 Räder angetrieben.

0 auf 100 ist eine andere Baustelle, wie 0 auf 50.
Vor einigen Jahrzehnten haben wir das sogar praktisch ausprobiert:
Alfa 120 PS Transaxle gegen Audi 200 Turbo.
Erst bei ca. 65 km/h kam der Audi vor, dann war er allerdings weg. Ziemlich schnell.
Und für die Ferraris gab es auch noch einen Hinweis: Ohne Kenntnis kommst Du bei Nässe nicht vom Parkplatz, da Du dort schon ein Ringerl drehst.
Du kannst es natürlich auch selber kontrollieren, bereits ab 75PS geht bei einem kleineren Wagen blaurauch so ziemlich problemlos.

Nachtrag: Zudem braucht ein Auto, welches 100 km/h in 12 sekunden erreicht, unter 4 Sekunden bei optimalem Start bis 50 (und der OP redete von Kreuzungen)
Du kannst allerdings versuchen, mir zu erklären, wieviel Sekunden Du da noch sinnvoll einsparen und weiter was Du mit den gewonnen Sekunden vor hast.
Hinweis: um bei 100 km/h die gleiche Beschleunigung zu erzielen wie bei 25 km/h benötigst Du die vierfache Leistung. Dort macht sie Sinn. Allerdings nur bis zum Limit der Rennleitung. Somit wiederrum auch keinen Sinn.

Nachtrag zum Ferrari, der erreicht bei 0 bis 100 einen durchschnittlichen Reibungswertbeiwert von 1,18 was gegenüber den angesetzten 0,8 eines Durchschnitts-PKW real ist, sofern keine Bodenmarkierungen und ähnlich vorhanden.

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