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Die Darstellung von Programmierern in zeitgenössischen Medien trägt bislang wenig zur Auflösung gängiger Klischees bei.
Hadi Partovi, ein in Seatlle lebender Tech-Investor, will junge Leute wieder für Computerwissenschaften begeistern. Dafür hat er mit Gleichgesinnten Code.org ins Leben gerufen, wo unter anderem eine Übersicht über Lernmöglichkeiten und ein Kurzfilm entstehen sollen.
Der Hintergrund ist durchaus ernst. "Als jemand, der in der Techindustrie tätig ist, ist mir klar, dass das größte Problem der Mangel an Technikern ist", erklärt der Geschäftsmann gegenüber der New York Times. Glaubt man der Statistik auf der Startseite seines Nonprofit-Projektes, so werden im Jahre 2020 nur 400.000 Studierende entsprechender Fächer 1,4 Millionen freien Jobs gegenüberstehen.
Dementsprechend bewirbt man auch die Zukunftsträchtigkeit einer Ausbildung in diesem Bereich. In den USA werden, so die Zahlen weiter, Absolventen mit einem Abschluss in einem computerwissenschaftlichen Fach am zweithöchsten von allen Berufsgruppen entlohnt. Das Jobwachstum in der Techbranche liegt doppelt so hoch wie der nationale Durchschnitt.
Obwohl Menschen zunehmend von Technik umgeben sind, schließen immer weniger Studenten in Computerwissenschaften ab. Mit 2,4 Prozent liegt die Quote niedriger als noch vor zehn Jahren. Das Problem beginnt jedoch schon an den Schulen, nur sechs von 1.000 Highschool-Lehrern unterrichten entsprechende Fächer in Vollzeit. Hier liegt die Schwierigkeit in der Bezahlung, da Fachkräfte in der Privatwirtschaft wesentlich mehr verdienen. Selbst junge Programmierer mit Leidenschaft fürs Lehren müssen daher dem Lehrberuf oft aus ökonimischen Gründen - in der Regel kommen sie mit einem großen Schuldenberg aus der Universität - entsagen.
Während Partovis Interesse fürs Programmieren zu DOS-Zeiten aufflammte, als es noch notwendig war, den Computer mit Kommandozeilenbefehlen zu steuern, verstecken heutige Geräte die komplexen Mechanismen, die sie am Laufen halten. Moderne Technologien versagen weitgehend darin, das Interesse der Jungen für tiefergehende Beschäftigung zu wecken. Eine löbliche Ausnahme stellen Geräte wie der Raspberry Pi dar, der ursprünglich für den Schuleinsatz konzipiert worden war und mittlerweile unzählige Bastler begeistert.
Der in Arbeit befindliche Film beschäftigt sich mit wichtigen Personen aus der Tech-Branche, die darüber sprechen, wie zugänglich und aufregend Programmieren sein kann. Zu Wort kommen etwa Facebook-CEO Mark Zuckerberg und Microsoft-Gründer Bill Gates. Als Regisseur fungiert Lesley Chilcott, der auch schon Al Gores Klima-Doku "Eine unbequeme Wahrheit" produziert hat. Ziel ist es, mit Klischees aufzuräumen und Computerjobs wieder cool zu machen.
So hat die Darstellung von Programmierern in populären Medien - etwa Zuckerberg in "The Social Network" - bislang nicht dazu beigetragen, das Stereotyp von Programmierern als "junge, weißer, aber geniale Freaks", die ihre Tage vor dem Computer im Keller verbringen, aufzulösen. (red, derStandard.at, 23.01.2013)
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Naja, dieser Facharbeitermangel nutzt mir gar nichts. Ich bin schon seit mehr als einem Jahr arbeitslos. Habe eine Ausbildung als Informatiker (Technischer Bereich + Programmieren), hatte immer ausgezeichneten Erfolg in der Berufsschule und kann grundsätzlich programmieren (nur nicht wirklich super gut. Aber das Basiswissen und das Verständnis ist 100% da und ich kann mir einiges anlernen wenn nötig)
Naja, nehmen tut mich trotzdem keiner bzw. gibt einen eine Chance. Jetzt programmier ich halt privat an ein oder zwei Apps herum und muss mir nen Hilfsarbeiter-Job suchen.
Es wird einfach erwartet, dass man schon mindestens 3-5 Jahre Erfahrung hat, studiert hat und zwei bis drei Sprachen beherrscht. Ausbildung zahlen will auch niemand.
und warum dann kein Studium? Es gibt genügend FH-Studiengänge, die ausgezeichnete Berufschancen bieten. Eine Uni-Info Studium ist in ihrem Fall nicht zu empfehlen, da Sie ja gerne danach arbeiten möchten.
(FH-Kufstein, Web-business and Technology = sehr zu empfehlen).
mich regen die leute auf die zwar ganz schöne spezifikationen erstellen können aber keine ahnung haben wie man etwas im detail dann implementiert. klar wenn man älter ist, ist es sehr hart in der branche auf dem laufenden zu bleiben. aber man verdient auch mehr.
als programmierer sollte man sich aber hier nicht zu sehr in der verantwortung sehen ob was fertig wird oder nicht; und im endeffekt kriegt man auch ohne arbeitszeugnis schnell wieder einen neuen job; wenn man das fachwissen hat und jung ist. außerdem sind mal so 6 monate auszeit und reisen auch ganz nett - alleine schon wegen dem lohnsteuerausgleich :-)
Kommt jetzt drauf an, was man unter Spezifikation versteht. Wenn das eine reine Beschreibung ist, was ein System machen soll, dann braucht man doch keine Ahnung vom Programmieren haben. Ich finde es eigentlich angenehm, wenn jemand sehr genau beschreiben kann, was er will, aber die Details der Implementierung dann uns überlässt.
wenn er es sehr genau beschreiben kann, dann ist das eh toll. viele können es nur nicht. die (ehemaligen) entwickler skizzieren meist (altbackene) lösungen für hacker ohne die bedürfnisse der eigentlichen benutzer nur ansatzweise zu berücksichtigen, statt ihre anforderungen und rahmenbedingungen zu spezifizieren, und die anderen haben meistens keine ahnung, was mögllich ist, was einfach möglich ist, was schweineteuer wird und was wie zum vorhandenen system passt.
ständig gibts hier artikel wo gesagt wird dass es in der IT-Branche haufenweise jobs gibt und nicht genügend fachkräfte
und in den kommentaren wird nur gesudert und alle kriegen meterweise grün dafür.
ich möchte nächstes jahr in wien informatik studieren und frage mich langsam ob das denn eine gute entscheidung ist...?
informatik studium ist sicher eine gute wahl. wenn man es ernsthaft studiert, kriegt man sicher einen job. inwieweit der in österreich dann auch anspruchsvoll ist sei dahingestellt.
ABER: auf der uni wird die elite ausgebildet, und deren pflicht ist es sicher auch, neues wissen in die betriebe zu bringen. leider wissen das nicht immer alle in den betrieben zu schätzen und als frischg'fangter hat man es doppelt schwer.
Also von meiner warte aus....
Wenn dich Informatik/Programmieren intressiert, dann studiere es, du wirst sicher einen Job haben.
möglich das die Bezahlung nicht perfekt ist. Das ist aber auch ein subjektives Problem.
bezüglich kommentare, wird sind in Österreich
wir bekommen schon als Kinder zu kleine Schuhe angezogen, damit wir das Jammern von beginn an lernen :-)
Ich finde, das Problem besteht auch darin, dass sich die Bedeutung eines "Programms" in den Köpfen der Allgemeinheit verändert hat.
Früher war ein Programm so ein Ding, das auf einem "schwarzen Bildschirm" lief, und mit dessen Funktion man sich beschäftigen sollte. Meist war die Funktion sehr eingeschränkt (etwa "sortieren" oder "Text suchen"). Es war keine "Magie".
Heute ist ein Programm etwas, das irrsinnig viele "Bells & Whistles" haben soll, "hübsch und aufpoliert" sein soll, überall Hilfe bieten soll, am besten eine Unzahl an Dingen selbst erledigt...und dessen Funktionalität immer unsichtbarer wird, denn sie ist entweder trivial oder so komplex, dass kein Einzelner sie leicht imitieren kann.
Das neue Konzept schreckt Einsteiger ab.
Vordergründig steht den OS Herstellen das "Abholen" des Benutzers auf Nummer 1. Weg von den von Ihnen beschriebenen "schwarzen Bildschirm", und hin zur vollständigen Bevormundung. Der angebliche "Guide" wird zum Diktator, der User noch weiter von der Maschine / von den Programmen entfernt. Das Artet natürlich in solch "Bunt&Klick" Szenarien aus, die im Kostüm der Benutzerfreundlichkeit den User weiter einschränken. Wer nichts ändern kann, macht nichts kaputt. Darauf beruht jedoch das hacking/tweaking/tuning nicht. Entwicklungen werden nur mehr von "hochspezialisierten" Menschen gemacht, die meist mit dem "scharzen Schirm" aufgewachsen sind.....
Selbstgemachte Rarität!
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